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Buchrezension: “Der vierte Musketier”

By Chrblocom / 11. Oktober 2013

By Theolunke

Quelle. SCM-Shop

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Als ich das Buch “Der vierte Musketier” von Henk Stoorvogel & Theo van den Heuvel (aus welchem Land kommen die beiden wohl???) vor einigen Tagen zum ersten Mal in der Hand hatte, dachte ich mir: “Nicht NOCH ein Männerbuch”! Der Untertitel lautet nämlich: “Leben im Dienst des Königs – Inspiration für Männer”

Männer (und Frauen, die ihr das mitlest) – ihr habt euch vielleicht auch schon die Frage gestellt: Brauchen wir das? Noch ein Buch, das uns sagt, was “Mann-sein” bedeutet? Seitenweise Tipps und Ratschläge, die am Ende doch nichts ändern? Ich habe gerade in den letzten Jahren einige Bücher gelesen, die in eine ähnliche Richtung gingen: “Der ungezähmte Mann” von John Eldredge (sehr zu empfehlen) oder “Für den König” von Albert Frey! Aber irgendwie stellt sich doch echt die Frage: “Wo ist unser Problem – als Männer?” Oder haben wir gar keines, und diese ganzen Bücher wollen uns nur eine “Krise der Männlichkeit” herbei schreiben. Ich befürchte, ganz so einfach kann man das nicht wegwischen: Immer wieder hört bzw. liest man von einer “Vaterlosen Gesellschaft” – Familien, wo sich Männer aus ihrer Verantwortung stehlen. Auch in Politik und Wirtschaft waren es in den letzten Jahren unzählige Männer, die eben NICHT integer, stark und mutig waren. Sondern korrupt, schwach und feige! Die Frage: “Wo sind die echten Männer hin” stellen sich die Frauen vielleicht auch berechtigt. Oder?

Wie auch immer – auch wenn sich vieles in mir vor der Erkenntnis sträubt, dass wir Männer es anscheinend TATSÄCHLICH nötig haben – ich denke, es ist so. Und deswegen hab ich das Buch dann auch angefangen zu lesen! Und habe es nicht mehr weggelegt, bis ich auf der letzten Seite war. Die Rede von Abenteuer, von Heldenmut und vom Dienst für eine größere Sache, der “Dienst für den König”, all das bringt etwas in mir zum Klingen! Da ist eine Sehnsucht da, die durch diese Themen getroffen wird. Das Buch zeigt ganz klar auf: “JA, Männer, es gibt mehr im Leben als DAS!” – Wir sind herausgefordert, Verantwortung zu übernehmen, stark und mutig zu sein! Heute sind die Herausforderungen nicht im Fechtkampf oder auf dem Schlachtfeld. Männer kämpfen nicht mehr hoch zu Ross und in voller Rüstung! Aber die Kampflinien sind auch heute noch präsent – sie durchziehen unseren Alltag, begegnen und im Job und in der Familie! Sind wir bereit, “für den König” zu kämpfen? Für eine Sache, die größer ist als wir selbst? Oder haben wir Angst – Angst, zu scheitern? Wer gar nicht in den Kampf zieht, der hat schon verloren. Gewinnen kann nur, wer die Herausforderung annimmt! Darum geht es in diesem Buch!

Das Buch “Der vierte Musketier” ist in drei Teile gegliedert: Es beginnt mit “Unserer Geschichte” – jeder Mann hat eine eigene Geschichte, die ihn zu dem macht, was er ist! Und die meisten Männer (mich eingeschlossen) sind ganz schlecht darin, über diese eigene Geschichte zu reflektieren und nachzudenken! Wir können die Frage nach “Wer wir sind” nur beantworten, wenn wir unsere Geschichte berücksichtigen. Dann geht es zum zweiten Teil: “Auf Abenteuer” – Leser von John Eldredges “Der ungezähmte Mann” haben schon erfahren, dass Abenteuer ungemein wichtig im Leben eines Mannes ist! Und im dritten Teil geht es dann darum, Dinge abzulegen, die uns hindern. Die uns blockieren, die verhindern, dass wir der Mann sind, den Gott in uns sieht. Der Mann, denn diese Welt, diese Gesellschaft und unsere Familien so dringend brauchen!

Buchauszug:

Es beginnt alles mit einer Stimme aus dem Himmel. Gott sieht mehr in dir als den, der du bist, wie du dich fühlst und was andere über dich denken. Er sieht in dir jemanden, der einen Unterschied in dieser Welt machen kann. Jemand, der einen Auftrag hat, dem als Mann Verantwortung in seiner Kirche übertragen wird. Doch ehe das geschieht, wünscht er sich, dsas du dich mit ihm auf einer anderen Ebene triffst. Jesus lädt dich zu einer echten, tiefen Beziehung mit ihm ein. Für Männer ist es oft nicht einfach, dieser Einladung zu folgen. Denk nur an Adam. Nachdem er gesündigt hatte, verbarg er sich vor Gott. So machen das Männer. Wir spielen Verstecken. Aber Gott suchte nach ihm. Was waren seine Worte? “Adam, komm her? Du hast alles kaputt gemacht und jetzt sieh zu, wie du das wieder löst?” NEIN. Gottes Stimme hatte eine andere Botschaft: “Adam, wo bist du? Ich will dich.”

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From: theolunke

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