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CD: August Burns Red – Rescue & Restore

By Chrblocom / 23. September 2013

By Burnin‘ Heart Reports

bravewords.com

I don’t want to tell people there is a world-music influence on this album, but there are certainly more ‚Internal Cannon‘-esque interludes across the album. / Ich möchte nicht sagen, dass Weltmusik-Einflüsse das Album prägen, aber es sind sicherlich mehr Internal Cannon-ige Zwischenspiele auf dem Album.
Das sagte J.B. Brubaker, der Gitarrist der bekannten Metalcore-Band August Burns Red, in einem Interview mit Altpress.com über „Rescue & Restore„, dem neuen Album der Band, das am 25. Juni diesen Jahres erschienen ist.

Wir haben natürlich für euch reingehört und untersucht, ob das auch stimmt.

Trackliste
1. Provision
2. Treatment
3. Spirit Breaker
4. Count it all as lost
5. Sincerity
6. Creative Captivity
7. Fault Line
8. Beauty In Tragedy
9. Animals
10. Echoes
11. The First Step

Schon am ersten Track „Provision“ erkennt man, welche Band man da vor sich hat. Nach einem kurzen Gitarren-Fade-In geht es ordentlich zur Sache: Komplexe Gitarrenriffs und akrobatische Meisterleistungen am Schlagzeug harmonieren perfekt mit Shouts, Growls, Screams und sonstiger Stimm-Akrobatik von Vocalist Jake Luhrs. Von oben genannten Zwischenspielen ist aber in diesem Lied leider noch nichts zu hören. Der Text des Liedes ist quasi der resignierende Rückblick eines Mannes, der alles verloren hat und erkennt, dass er selbst der Grund dafür war: „Losing it all made me realise I am the victim, the culprit, the casualitiy and the cause (…) I’m the thief, the whore, the murderer (…) I’m just as much the problem as the man behind bars. He did with his business what I do in my heart. / Weil ich alles verloren habe, erkenne ich, dass ich das Opfer bin, der Täter, der Unfall und der Grund. (…) Ich bin der Dieb, die Hure, der Mörder. (…)Ich bin genauso ein Problem wie der Mensch hinter Gittern. Er hat getan, was ich in meinem Herzen tat.“ Doch er erkennt auch, dass er nur dadurch zu Gott gefunden hat: „Losing it all lead me to you. (…) You’ve given me this nightmare to wake me up. / Weil ich alles verloren habe, kam ich zu dir. (…) Du gabst mir diesen Albtraum um mich aufzuwecken.

Beim 2. Song „Treatment“ wird ziemlich schnell klar, wer die Angesprochenen sind: Religiöse Fanatiker, Traditionalisten und Große-Reden-Schwinger. Sie sollen aufhören, nur zu reden und anfangen zu handeln: „Stop dwelling on what happens when we die. Start helping others while we’re still alive. / Hört auf, euch damit aufzuhalten, was passiert, wenn wir sterben. Beginnt, anderen zu helfen, wenn ihr noch am Leben seit.“ Am meisten bleibt aber wohl eine Textzeile im Sinn, da sie sehr deutlich ist und langgezogen wird: „You crown your religion instead of your king. / Ihr krönt eure Religion anstatt euren König.“ Musikalisch unterscheidet sich „Treatment“ leider nur so wenig von „Provision“ (abgesehen vom ersten Einsatz der Streicher), dass man gar nicht richtig merkt, ob man jetzt schon bei Nr. 2 ist oder erst bei Nr. 1.

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Dies kann man von „Spirit Breaker“ nicht behaupten. Ein ruhiges Streicher-Intro leitet ein ohrenbetäubendes Getöse ein, so plötzlich, dass man beim ersten Mal hören fast vom Stuhl kippt. Breakdown folgt auf Breakdown und die Vocalisten schreien sich die Seele aus dem Leib und dann…. Ruhe! Ein ganz entspanntes Gitarren-Spiel untermalt ein schon fast lyrisches Vortragen eines Briefes einer Person, die weit weg von Zuhause ist und sich danach sehnt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Person Soldat ist, denn der ganze Lied-Text ist von kriegsähnlicher Trostlosigkeit geprägt! Doch ein Sonnenstrahl bringt neue Hoffnung.

Der 4. Track „Count it all as lost“ fällt vor allem dadurch auf, dass man den Text nicht erst mehrmals lesen muss, um ihn zu verstehen. Denn selbst, wenn man nur schlecht Englisch spricht und Geschrei nicht gewohnt ist, versteht man die eine zentrale Zeile und Aussage: „I can’t do this on my own. I need you here. / Ich kann das nicht alleine. Ich brauche dich.“ Ein Mensch hat sich mal wieder für seinen eigenen Weg entschieden und erkannt, dass Gottes Wege die besseren sind. „Take the lead and reign over me. / Übernimm die Führung und regiere mich.“

Sincerity„, zu Deutsch „Aufrichtigkeit“, ist der Name des 5. Liedes. Man könnte es quasi als das Gegenteil von „Treatment“ bezeichnen, denn auch hier geht es um Reden-Schwinger, allerdings solche, die die Gute Nachricht als Grundlage gebrauchen und den Menschen Hoffnung und Liebe bringen. Man kann auch vermuten, dass mit dem ganzen Text Jesus selbst gemeint ist. Musikalisch fällt vor allem eins auf: „He will remain / Er bleibt“ könnte der Refrain des Liedes sein, denn an allen Ecken und Enden taucht diese Zeile auf, gesungen von einem kleinen Chor.

Mit „Creative Captivity“ kommt man gleichzeitig bei der Mitte der CD, dem inoffiziellen Titeltrack und dem textärmsten, abwechslungsreichsten Lied des Albums an. Es kommen nicht nur wieder die schon fast für dieses Album typischen Streicher vor, sondern auch ein Guzheng, Conga-Trommeln und eine Trompete. Alles zusammen ergibt ein wunderbares Instrumental, das dem Namen des Liedes alle Ehre macht. Doch es steckt nicht nur Kreativität in diesem Lied, sondern auch Captivity – Gefangenschaft. Dies verdeutlichen die Lyrics: „This is a barren wasteland, a lonely place, where inspiration goes to die. Rescue the beauty that’s left. / Das ist unfruchtbare Wüste, ein einsamer Ort, wo Inspiration sterben wird. Rettet die Schönheit, die übrig ist.“ Creative Captivity – Kreative Gefangenschaft.

Wer sich schon mit dem Album beschäftigt hat, ist um „Fault Line“ nicht herumgekommen. Wir haben bereits hier über das zugehörige Lyric-Video berichtet.

 

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There is beauty in tragedy. / Es gibt Schönheit in Tragödien.“
So beginnt „Beauty in Tragedy„. Im Stil so ähnlich gehalten wie „Spirit Breaker„, mit ruhigem Zwischenspiel zu gesprochenem Wort, ist dieses Lied eine wunderbare Ermutigung für Menschen, die jemanden verloren haben. Es ist mit der Hoffnung geprägt, diese Person einmal im Himmel wieder zu sehen. „One morning I’ll wake up to you, one morning I’ll hear the angels sing / Eines Morgens wache ich bei dir auf und höre die Engel singen.“

Animals“ zeigt auch wieder den Einfluss der Weltmusik auf und beginnt mit einem sehr arabisch klingenden Gitarren-Intro, das sich noch mehrmals im Lied die Ehre gibt. Ganz klar befasst sich dieses Lied mit Vorurteilen und voreiliger Einschätzung. Egal wer wir sind, Gott vergibt jedem und keiner hat das Recht, uns das abzusprechen. „We are not animals.“

Echoes“ ist, wie es heißt. Ein Echo, eine Reflexion des Tour-Lebens: Druck, Spannung, wenig Schlaf und noch weitere unangenehme Dinge kommen zur Sprache und doch: „The open road is what I need to breathe freely. Free me. / Die Straße ist, was ich brauche um frei zu atmen. Befreit mich.“ Trotz allem Stress ist das ihre Heimat, weit weg von zuhause.

Der erste Schritt ist der letzte Track: „The First Step„. Und darum geht es auch. Wenn wir etwas bewirken wollen, müssen wir einen ersten Schritt tun, doch wir fürchten uns davor.

Langsam und leiser werdend verklingen die letzten Töne und wer es zum ersten Mal hört, findet das ganze Album erst einmal wahrscheinlich nicht so toll, doch mit mehrmaligem Hören frisst es sich immer mehr ins Ohr und die Lyrics beginnen, zum Herz zu sprechen. Auch wenn die ersten 2 Tracks eher einer langgezogene Einleitung gleichkommen, kann man bald nicht mehr genug davon bekommen. Das Album sprüht praktisch von dem musikalischen Charme August Burns Reds und ist deshalb für Fans der Band und der harten Musik ein absolutes Muss. Aber auch für Freunde musikalischer Experimente, komplexer Gitarrenriffs und ermutigender Texte ist es ein Anhören wert. Und das Album-Cover ist für Kunstfreunde einen definitiven Blick wert.
Hier könnt ihr euch schon mal ein Bild von einigen Songs des Albums machen (und gleichzeitig die Geschichte des Album-Covers genießen):

August Burns Red – Fault Line
August Burns Red – Spirit Breaker

August Burns Red – Count it all as lost

Und jetzt haben wir noch etwas für euch:

Die Chance dieses Album zu gewinnen und selbst zu genießen.

Ihr müsst dafür nur bis 07. September 2013 (23.00 Uhr) eine Mail an burningheartreports@yahoo.de schicken und uns diese Frage beantworten: Worum geht es deiner Meinung nach im Text von Fault Line?

Der Gewinner wird wie immer auf Facebook bekanntgegeben und per Email benachrichtigt! Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. E-Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen nur der Benachrichtigung des Gewinners und der Zusendung des Gewinns. Sollte der Gewinner / die Gewinnerin sich nicht bis 14. September 2013 bei uns melden, wird ein neuer Gewinner ermittelt. Gewinne werden nicht in Bar ausgezahlt! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

From: Burning Heart Reports



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