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CD: Martin Smith – God's Great Dancefloor Step 01

By Chrblocom / 7. November 2013

By Burnin‘ Heart Reports

Mitte des Jahres veröffentlichte via SCM Hänssler

Es beinhaltet 10 Titel:
01 Awake My Soul
02 Fire Never Sleeps
03 Back To The Start
04 Waiting Here For You
05 You Carry Me
06 Safe in Your Arms
07 Soldiers
08 Jesus of Nazareth
09 Catch Every Teardrop
10 Shepherd Boy

Der erste Titel, „Awake My Soul“, kommt am Anfang beinahe schon weihnachtlich daher, da das kleine Glöckchen im Hintergrund an zahlreiche Christmas Chorals erinnert. Ansonsten ist der Song sehr akustisch gehalten, eine Gitarre, das Schlagzeug, dezent sind Streicher zu hören und erst gegen Ende des Songs hin steigert sich die Musik – ein Lobpreissong wie er im Buche steht, auch vom Text her. Ein Zwiegespräch mit Gott, das übersetzt etwas an „Lobe den Herrn, meine Seele…“ erinnert.

„Fire Never Sleeps“ kommt völlig anders daher: schon vom ersten Ton an energievoll und so gar nicht akustisch. Das Schlagzeug spielt ein kurzes Intro, dann setzen Bass und E- Gitarre ein. Auch der Text sprüht vor Energie: Es geht um das Feuer des Glaubens, das immer wieder neu aufflackert und eine unglaubliche Wärme ausstrahlt. Aus Asche ersteht Neues. Der Wunsch, dass die eigene Seele auch von diesem Feuer erfasst und mitgerissen wird, prägt den Song.

Die ersten Töne des dritten Tracks, „Back To The Start“ kommen einem vor, als hätte man sie schon einmal gehört. Zu Anfang ist der Song sehr ruhig, der Text eine tiefe Anbetung. „Retter, rette mich / Dunkelheit, verlass mich / Heiler, beende all meine Schmerzen / Ich will ein Feuer sein und nicht nur eine Flamme./ Zurück ganz an den Anfang/ Ich gebe dir mein Herz / nimm alles / ich bin alles, was ich dir geben kann / Ich komme wieder nach Hause.“
Nach der Bridge wird auch klar, an welchen Song die ersten Akkorde erinnern: God’s Great Dancefloor von Chris Tomlin. Die Musik wird energischer, und Martin Smith singt voller Herzblut seine Interpretation des Songs. Man bekommt richtig Lust, mitzutanzen.

Das vierte Lied steht wieder im vollen Gegensatz zum vorhergehenden: „Waiting Here For You“ ist erneut sehr ruhig, spirituell, ein Gebet aus der Tiefe des Herzens. Der Text handelt vom Warten auf den Herrn, in dem Bewusstsein, dass er im Geiste die ganze Zeit schon bei uns ist, uns segnet und uns die Kraft gibt, mit Glauben Berge zu versetzen. Gegen Ende hin wird die zu Beginn ruhige, konzentrierte Anbetung zu einem Jubelschrei, die Musik steigert sich und das Lob wird in erfülltem Worship zum Ausdruck gebracht.

„You Carry Me“ beginnt ebenso sehr ruhig. Der Song handelt davon, am Glauben festzuhalten, egal was kommt. Ein sich immer wiederholender Satz lautet: „I will not be shaken. We will not be shaken“. Nichts kann mich erschüttern. Nichts kann uns erschüttern. Eine Zusage, selbst in schwierigen Situationen nicht das vertrauen auf Gott zu verlieren, sondern sich immer wieder neu bewusst zu machen, dass Gott uns trägt. Im Text liegt ein Schwerpunkt auf dem „Uns“ – denn in Gemeinschaft sind komplizierte Lebenslagen viel einfacher zu durchstehen, mit der Hilfe einer Gemeinde oder einfach guter Freunde wird alles gleich etwas einfacher. Meeresrauschen und Vogelgezwitscher im Hintergrund vermitteln das Gefühl von Heimat und Geborgenheit.

Auch das nächste Lied drückt die Gewissheit aus, bei Gott stehts in guten Händen zu sein. Der Vergleich von Gott und Hirte kommt hier zum Tragen – das Lied insgesamt erinnert stark an Psalm 23 und ist zweifelsohne daran angelehnt. Immer wieder die bekräftigenden Worte: „I am safe in your arms“ – In deinen Armen bin ich sicher.

„Soldiers“ klingt anfangs wenig christlich – was sollen Soldaten bitte mit Glauben zu tun haben?
Doch schon die ersten Verse zeigen deutlich: diese Soldaten kämpfen nicht mit „gewöhnlichen Waffen“. Auch hier scheint eine Bibelstelle die Grundlage zu sein: Ein Kapitel des Epheserbriefs, in dem Paulus an die Gemeindemitglieder appelliert, die Waffenrüstung Gottes anzulegen. Denn Gott nutzt vor allem die, die in den Augen unserer Welt schwach erscheinen.

Ganz anders und eindeutig ist hingegen „Jesus Of Nazareth“, der nächste Track der CD. Der Song klingt fröhlich, ein wenig Countrymusik klingt durch, das Banjo klimpert im Hintergrund während Martin begeistert vom Leben von Jesus von Nazareth singt – es beginnt bei seiner Geburt im Stall, geht weiter über seine Taufe bis hin zu seinem Tod. Und immer klingt durch: „I was born to follow you“ – ich bin geboren, dir zu folgen. Gegen Ende wird der Song noch einmal richtig rockig.

Der Vorletzte Song, „Catch Every Teardrop“, spricht auch noch einmal für sich. Er enthält die Zusage, auch in der schlimmsten Verwirrung bei Gott geborgen zu sein. So wie Gott jede unserer Tränen auffangen wird, so wird er auch uns auffangen. Auch wenn wir uns wieder einmal verrennen in Dinge, die uns nicht gut tun – Gott wird da sein.

Mit „Shepherd Boy“ wird die Platte mit einem sehr ruhigen Lied abgeschlossen. Hier steht ganz die Stimme von Martin und vor allem die im Gesang enthaltene Botschaft im Vordergrund. Bis auf dezente Klavierbegleitung im Hintergrund und ein paar Streicher steht der Text für sich. Erst gegen Ende steigert sich die musikalische Untermalung mit Schlagzeug und E- Gitarre, doch die Stimme bleibt im Fokus und vermittelt die Botschaft: Gottes Liebe hört nie auf.

Alles in allem hat Martin Smith mit „God’s Great Dancefloor Step 01“ eine wundervolle Worshipplatte geschaffen, die irgendwie doch ganz anders ist als andere CD’s dieser Art. Die Texte kommen vom Herzen, nicht vom Fließband, was ja leider heutzutage mehr und mehr so zu sein scheint.
Für alle Freunde guter, christlicher Lobpreismusik ist diese CD die Anschaffung definitiv wert. Der Zusatz „Step 01“ deutet ja schon an, dass es nicht bei einer Edition bleiben soll – auch auf diese darf man sich freuen!

Hier zum Blog des Autors

From: Burning Heart Reports

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Chrblocom

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