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CD: MercyMe – Welcome To The New

By Burnin‘ Heart Reports via gerth.de“Wir hatten unglaublich viel Spaß dabei, uns auszuprobieren. Es gab nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Wir kamen uns vor wie Kinder, die zum ersten Mal in der heimischen Garage Musik machen.“Das sagt Bart Millard, Sänger von MercyMe über das neueste Album der Band, „Welcome To The New“. Da die Band besonders von früheren Jahren eher für teils sehr ruhige Worship- Musik bekannt war, darf man sich jetzt vom Inhalt der CD überraschen lassen.Das Cover ist dabei einfach, aber ansprechend gestaltet. Neben dem Namen der Band und dem Titel des Albums zeigt es lediglich noch die fünf Bandmitglieder, die in „feinem Zwirn“ nebeneinander auf einer Bank sitzen.Das Album enthält 10 Titel:01 Welcome To The New02 Gotta Let It Go03 Shake04 Greater05 Finish What He Started 06 Flawless07 New Lease On Life08 Wishful Thinking09 Burn Baby Burn10 Dear Younger MeSchon der erste Song macht deutlich, dass dieses Album alles andere als ruhig werden wird: mit flotten Gitarrenriffs und einem Schlagzeug- Beat, der fast etwas an Swing erinnert, started „Welcome To The New“, der dem Album gleich noch seinen Namen gab. Besonders im Refrain könnte man sich beim Hören an die Band „Train“ erinnert fühlen, die von ihrem Song „Soul Sister“ noch im Gedächtnis geblieben sein dürften.Der Song handelt davon, dass man keine Kunststückchen aufführen muss, um Gott zu gefallen. Ein Mensch ist fehlbar und Gott sieht das – er liebt uns dennoch. Wer das erkennt, wird mit diesem Song herzlich beim „Neuen“ willkommen geheißen. Die Band zieht jedoch nicht nur damit, sondern auch mit dem letzten Satz des Songs die Sympathie aller Hörer auf sich: „Nein, das machen wir nochmal, das kann ich besser.“ sagt Sänger Bart nach einem nicht ganz gelungenen hohen Ton (;“Gotta Let It Go“ setzt die Linie des ersten Songs fort, mit feinsten klassischen Rock Elementen lädt er dazu ein, mit Köpfen und Füßen zu nicken. Die Effekte für die Stimme fallen beim genauen Hören zwar auf, sind aber sparsam und intelligent eingesetzt und machen den Sound komplett.Auch textlich ist dieser Song sozusagen die Fortsetzung des vorherigen Liedes: Es geht um Veränderung und darum, den alten Menschen loszulassen. Warum den Dingen hinterhertrauen, die man erfolgreich abgelegt hat? Vor uns liegt noch so viel mehr!Der dritte Track des Albums scheint zunächst ruhig zu beginnen, doch allein der Titel „Shake“ deutet an, dass dies wirklich nur der erste Schein ist: nach einigen Takten gospelig angehauchter Musik geht es schnell über in den eigentlichen Charakter des Titels, der von Bass, Schellenring, klassischen E- Gitarrenriffs und Bläserelementen geprägt wird. In der Bridge wird das Thema von Beginn des Songs wieder aufgenommen. Der Refrain versprüht die pure gute Laune und lädt zum Tanzen, swingen und twisten ein – die 60’s haben hier definitiv einen nicht zu verachtenden Einfluss genommen.Das inhaltliche Motiv der Veränderung, das die Band offensichtlich nicht nur musikalisch bewegt hat und sich durch’s ganze Album zieht, findet sich auch hier wieder: Du hast dich zum positiven entwickelt, das ist Grund zur Freude! Gott hat dich von Grund auf verändert, unser Leben ist jetzt so viel besser, lass uns tanzen! Dieser Botschaft kann man sich wirklich nicht entziehen (;“Greater“ bricht musikalisch die Folge der vorhergehenden Songs, ist er doch eher mit Country- Elementen ausgeschmückt. Man könnte meinen, einen Hauch der Band „Rend Collective Experiment“ wiederzuerkennen, allerdings sei betont dass MercyMe in keinster Weise plagiieren sondern stets ihre ganz persönliche Note in die Songs stecken.Inhaltlich konzentriert sich das Lied auf die Zusage Gottes, dass er stets bei uns ist: „‚Cause I hear a voice and He calls me redeemed/ When others say I’ll never be enough/ And greater is the One living inside of me/ Than he who is living in the world.“ – Ich höre eine Stimme, er ruft mich als „erlöst“ wenn andere sagen, dass ich niemals genug sein werde. Größer ist der, der in mir lebt, als der, der der in der Welt lebt.Nachdem bis jetzt alle Songs eher schnell im Rhythmus waren, geht „Finish What He Started“ eher auf die bedächtige Schiene. Sehr hymnisch und voller Gefühl singen MercyMe davon, wie es ist, Jesus zu folgen und an seinem Reich auf Erden weiterzubauen: „Finish what he started“ – Beenden, was er begonnen hat. Mit diesem ‚klassischen‘ Worship Song beachten sie auch die langen Jahre ihrer Musikkarriere, in denen sie sich viel auf Lobpreis konzentriert haben. Trotzdem passt er sehr in das Album, da auch die neuen Elemente gut eingesetzt wurden und das Lied vollständig machen.“Flawless“ hört sich anfangs etwas an wie einer der heutzutage viel im Radio gespielten Liebeslieder diverser Boybands, sieht man sich aber insbesondere den Text an, so wird man eines wesentlich besseren belehrt: Jesus hat uns befreit, sein Tod am Kreuz hat und fehlerfrei und rein gemacht. Das Lied will jedem Menschen auf der Welt Gottes Gnade nahe bringen. Dass der Song dementsprechend nicht so flott ist wie zum Beispiel „Shake“, versteht sich von selbst und verleiht der Botschaft eine besondere Tiefe. Der Chor am Ende gibt dem ganzen den letzten Schliff.Wer sich inzwischen dachte, der Rest des Albums bleibt bedächtig, der irrt: „New Lease Of Live“ beginnt mit dem schnellen Beat der Kick- Drum, mit dem Gesang setzen auch vereinzelte Gitarrenriffs ein, die dem Song ein Flair von Country verleihen. Die Band sagen sich hier vom allgemeinen Spruch „YOLO – You only live once“ los und schreien im Refrain heraus: „I’ve got a new lease of life/ they say you only live once/ But I live twice“ Ich habe einen neuen ‚Mietvertrag‘ für mein Leben. Sie sagen „Du lebst nur einmal“, aber ich lebe zweimal. Eine überzeugte Ode an das ewige Leben.Nach dieser rasanten Einlage wird es mit „Wishful Thinking“ eher soulig und ruhig. Blues- Elemente wie Dirty Tones, der Frauenchor im Hintergrund und die entsprechenden Blasinstrumente verleihen dem Musikstück einen ganz besonderen Charme. Textlich behandelt der Song Gottes Liebe und die Schwierigkeiten, die wir manchmal haben oder auch brauchen, um sie wirklich zu erkennen. Selbst in unseren dunkelsten Tagen wird der Herr bei uns sein und uns unendlich sehr lieben, das ist die Zusage dieses Liedes.“Burn Baby Burn“ wird wieder etwas schneller im Rhythmus, was auch zum Inhalt passt: Trotz aller Querelen unserer heutigen Welt so haben wir doch das Licht Gottes in uns, es ist Zeit, es auszustrahlen, „burn baby burn“, andere verdienen zu sehen und zu erleben, was wir mit diesem Licht besitzen. Der Song ist großartig gemacht, durchlebt eine Steigerung bis hin zum ersten Zwischenspiel nach dem Refrain, bei dem einem einfach nur noch danach ist, sich vor Freude und Lebenskraft im Kreis zu drehen. Wenn ein Lied es schafft, diese Gefühle hervorzurufen, wie großartig muss es da erst sein, das Licht der Welt selbst zu sein?Der abschließende Track „Dear Younger Me“ beendet nicht nur die Geschichte dieses Albums, sondern ist auch ein Rückblick auf sich selbst. Der Text ist so raffiniert geschrieben, dass jeder ihn auf sich selbst beziehen kann. Er beinhaltet ein Gespräch mit dem „jungen Ich“, wenn man ihm gegenüber stehen würde, was man ihm alles sagen würde, was es besser machen sollte oder eben besser nicht tun sollte. Am Ende bleibt es jedoch dabei: Man kann nicht in die Vergangenheit zurückkehren und das ist gut so – denn all diese Erfahrungen, gute wie schlechte, haben uns gezeigt, dass wir von Gott geliebt und erlöst sind.Dass der Song mit Kinderlachen im Hintergrund beginnt, ist also definitiv kein Zufall. Der Song ist wie schon einige andere davor mit einem Hauch von Countrymusik versehen, was das ganze irgendwie verspielt macht und man sich direkt vorstellen kann, seinem jungen Ich gegenüber zu stehen.MercyMe haben mit diesem Album tatsächlich neue Wege beschritten, dabei aber nicht aus den Augen verloren, um was es ihnen schon immer ging:
die Liebe Gottes. Sie erzählen mit „Welcome To The New“ eine Geschichte, die mit Einsicht und Veränderung beginnt und zum Schluss die Entwicklung Revue passieren lässt. Das Gleichgewicht zwischen mitreißenden tanzbaren Songs und andächtigen Titeln wurde geschickt gewahrt und rundet die Aufnahme wunderbar ab. Dass die Musiker so mutig waren, musikalisch neue Wege zu beschreiten, hat sich gelohnt: Von Swing über Rock’n’Roll, Blues und Country ist für Freunde von rockigem, frischem Worship alles dabei, was das Herz begehrt.Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Album, das für jede Gefühlslage einen guten Song zu bieten hat.Zu kaufen gibt es die Platte z.B. bei Gerth Medien für 14,99€, dort kann man übrigens auch in jedem Song mal reinhören (was sich wirklich lohnt!).Allerdings kannst du auch hier bei uns dein Glück versuchen, denn wir veröffentlichen exklusiv ein Exemplar von „Welcome To The New“!!!Alles, was du dazu tun muss, ist folgende Frage zu beantworten:“Was ist das Hauptmotiv des Albums, sowohl musikalisch als auch textlich?“Sende die richtige Antwort bis zum 30. Mai 2014 per E-Mail an burningheeartreports[at]yahoo.de und sichere dir somit die Chance auf die brandneue Platte von MercyMe. Viel Glück!!!Zur Einstimmung hier ein kleiner akustischer Einblick in die erste Single- Auskopplung des Albums: „Shake“ von MercyMe

von: Burning Heart Reports

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