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Chicago-Erklärung – Artikel I

By Chrblocom / 29. September 2013

By Theolunke

Quelle: Fotolia

Was ist die “Chicago-Erklärung” von 1978? Klick mal hier – eine Erklärung verschiedener christlicher Konfessionen zur Irrtumslosigkeit der Bibel. In den nächsten Wochen werde ich auf die einzelnen Artikel Bezug nehmen – heute also der erste Artikel:

Wir bekennen, daß die Heilige Schrift als das autoritative Wort Gottes anzunehmen ist.

Wir verwerfen die Auffassung, daß die Schrift ihre Autorität von der Kirche, der Tradition oder irgendeiner anderen menschlichen Quelle erhielte.

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Wir bekennen … als autoritatives Wort Gottes. Damit haben vermutlich viele schon mal ein Problem. Heutzutage erzieht man ja “anti-autoritär”, jeder darf tun, was er will, jeder hat seine eigene Wahrheit, usw. Aber am Ende des Tages weiß doch eigentlich jeder: “Es gibt nun mal gewisse Regeln, an die man sich halten muss! Sonst funktioniert das Zusammenleben nicht”

Aber wer macht diese Regeln? Wer sagt, welche Regeln gut sind? Die Gesellschaft? Die Mehrheit? Die Regierung? Ich möchte nicht in einer Gemeinschaft leben, wo der Stärkere die Regeln bestimmt, die “Autorität” hat. Aber wer dann? Irgendwie fehlen mir da oft die Antworten .. habt ihr sie? Die Chicago-Erklärung hält fest: “Autorität als GOTTES WORT – und somit quasi in Stein gemeißelt und absolut – hat die Bibel!” Diese Autorität hat die Bibel eben nicht durch “die Kirche” oder andere menschliche Institutionen – sondern weil, so die These, Gott selbst dahintersteht. Eine steile Behauptung – klar, WENN ein allmächtiger Schöpfergott hinter diesen Worten steht, dann kann man ihm diese Autorität zusprechen.

Aber erst mal eine andere Frage – ist es “praktikabel”? Funktioniert die Bibel als autoritativer Maßstab für unser Leben? Unzählige Christen auf der ganzen Welt würden diese Frage mit “Ja” beantworten. Das ist durchaus auch meine Erfahrung – gerade jetzt wieder bei Aktionen wie “30 Tage Weisheit” aus dem Alten Testament und allgemein beim Durchlesen des Alten Testaments im Zuge meines Studiums fällt mir immer wieder auf: Das ist so aktuell! Das spricht genau in unsere Zeit hinein, wenn wir das als Maßstab nehmen würden, dann würde manches wohl positiver sein! Wohlgemerkt – es geht bei “Autoritatives Wort Gottes” nicht darum, einfach den damaligen Gottesstaat wie er in Israel Bestand hatte, auf die heutige Gesellschaft umzulegen! Die Frage, wie dieses Wort Gottes zu uns spricht, ist eine so genannte “hermeneutische” Frage (“Hermeneutik” bedeutet, dass man einen Text immer auch auslegen muss – das betrifft JEDEN Text, also natürlich auch die biblischen Schriften). In der Bibel finden wir allgemein gültige und in allen Zeiten, Kulturen und Gesellschaften funktionierende Prinzipien, die für uns normativer und autoritativer Maßstab sind. Die Autorität wird nicht durch Institutionen oder menschliche Weisheit gegeben, sondern durch Gott selbst, der hinter diesem seinen Wort steht!

Soweit die Aussagen des ersten Absatzes der “Chicago-Erklärung”
Weitere folgen

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