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Christmas Rock Night 2013

By Chrblocom / 17. Dezember 2013

By Burnin‘ Heart Reports

Das wohl begehrteste christliche Rockmusik- Event, die Christmas Rock Night im Nordrhein-Westfälischen Ennepetal ging in eine neue Runde. Zwei Tage voller Adrenalin, inspirierender Impulse, gepflegter Rockmusik und wenig Schlaf.

Pünktlich 17:00 Uhr am Freitag ging es los. Schon die gute Laune der vielen Mitarbeiter am Eingang ließ die Erwartungen auf eine sehr gute Zeit steigen.

Gerockt wurde unter anderem mit warumLila, My Little Rockstar Dream, Fallstar, Fit For a King, Sacrety, Emily Still Reminds, Remedy Drive, Spoken, Flatfoot 56, Project 86, Disciple, Wolves at the Gate und Bloodgood.

WarumLila durften dieses Jahr die CRN eröffnen. Leider hielt sich hier die Stimmung noch in Grenzen, da bisher nicht so viele Besucher den Weg ins Haus Ennepetal gefunden hatten. Das gleiche galt beim Konzert von My little Rockstar Dream und Fallstar, wobei hier auch schon ordentlich gerockt wurde und sich das Publikum vernünftig aufwärmte. Besonders bei Fallstar sah man bereits Haare fliegen – die Amerikaner waren das erste Mal als Band in Deutschland und sammelten vom ersten Betreten der Bühne an nicht nur Sympathiepunkte, sondern sicherten sich auch mit ihrer Musik viele neue Freunde. Damit wurde es langsam voller. Die Räume der Main- und Sidestage füllten sich.

Auf der kleinen Talkstage konnte man sich an beiden Tagen stets über die performenden Bands informieren, die dort über ihre Musik, ihren Glauben und ihr Leben sprachen.

Die Jungs von Sacrety hatten derweil gleich 5 neue Songs im Gepäck und ließen es auf der Mainstage ordentlich krachen. Nach ihrem Auftritt im Vorjahr freuten sich die Besucher nun umso mehr auf die neuen Songs wie „We Are The Ones„. Die Ankündigung des Musikvideos verursachte allgemeine Vorfreude. Außerdem wurde geschwitzt und gesprungen als gäbe es kein morgen mehr. Doch musste man sich seine Kräfte gut einteilen, denn es sollten noch einige Highlights folgen.
Paralell zu Sacrety rockten Fit For A King auf der Sidestage.

Eins der Hightlights waren beispielsweise die Jungs von Remedy Drive. Die 4 Amerikaner waren bereits 2011 auf der CRN zu Gast, doch für viele waren sie die Entdeckung des Wochenendes. Mit ihrem Mix aus Pop/Rock und einigen Indie-Einflüssen begeisterten sie das Publikum. Auch Sänger David verstand es, die Menge zu unterhalten, indem er auf allem herumsprang was ihm vor die Füße kam.

Auf der Sidestage rockten nun die Jungs von Emily Still Reminds. Neu auf der CRN, aber durch das Feature von Sänger Simon bei Sacrety zumindest schon einmal vorgestellt, schafften sie es, das Publikum nach und nach für sich zu gewinnen. Die Songs wie „There Is Hope“ und „One Human Race“ überzeugten nicht nur musikalisch, sondern auch mit textlicher Tiefe.

Nach 3 Jahren Pause waren in diesem Jahr auch Flatfoot 56 wieder bei der CRN zu Gast. Sie durften gleich 2 Mal bei der 34. Auflage des Festivals spielen, Freitag auf der Mainstage und Samstag auf der Sidestage. Für die 5 Celtic Punkrock Musiker aus Chicago war das Wochenende in Ennepetal der Auftakt ihrer kleinen Europatour. Mit kräftigen Drums, lauten Gitarren und dem für sie typischen Dudelsack- und Mandolinenklängen brachten Sie das internationale Publikum an beiden Abenden zum Abrocken und Mitsingen. Egal ob bei „The Hourglass„, „I Believe It“ oder ihrer ganz eigenen Interpretation von „Amazing Grace“ – das Publikum bewies Textsicherheit und feierte ausgelassen zur Musik.

Spoken rockten inzwischen die Sidestage. Als alte CRN- Hasen hatten sie ein großes Publikum sicher. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass viele sowohl Flatfoot als auch Spoken gern gesehen hätten, da ihre Spielzeiten sich aber leider überlagerten war das nur schwer zu verwirklichen. Trotzdem konnten sich die Amerikaner nicht über einen leeren Zuschauerraum beschweren, im Gegenteil.

Project 86 sind auch keine Neulinge mehr auf der Christmas Rock Night. Ihre Aufmachung mochte zunächst verwirren – die Amerikaner hatten sich ihre Köpfe wie Totenschädel geschminkt. Das brachte einen gewissen Gruselfaktor mit sich, doch nach der Erklärung des Sängers Andrew, die Band wolle damit verdeutlichen, dass wir alle ohne Jesus nach dem Tod kein ewiges Leben hätten und wir vor allem hier auf der Erde nur eine begrenzte Zeit haben, wurde die Maskerade schon etwas klarer. Ihre Performance rockte jedenfalls gewaltig: Mit dem aktuellen Album und dessen Songs wie „Fall, Goliath, Fall“ hatten sie einen Großteil des Publikums sofort auf ihrer Seite. Die, die nicht so richtig warm werden wollten, wurden von Sänger Andrew ziemlich harsch angesprochen: „Geht doch mal ab! Ihr habt viel Geld für dieses Konzert bezahlt!“ Dieser Ausspruch mag für Diskussionen sorgen, ist aber, mit etwas Humor genommen, ziemlich amüsant. 😉

Mittlerweile rockten die Jungs von Disciple die Sidestage. Sie hatten ein Akustik Set mit im Gepäck, was der sonst so harten Show eine völlig andere, aber sehr schöne Note verlieh.

Der Hauptact des ersten Abend waren die Herren von Bloodgood. Bereits im besten Alter, begeisterten sie eine volle Halle. Man merkt ihnen wirklich nicht an, dass sie seit mehr als 25 Jahren unterwegs sind. Nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch sollte man sie mal live gesehen haben. Ein Mix aus Rock, Alternative und Metal.

Gleichzeitig durften Wolves At The Gate die Sidestage abschließen. Wie schon im letzten Jahr fanden die „Wölfe“ hammer Zuspruch. Da das schon ihr dritter Auftritt zur CRN war, konnten sie sich in den vergangenen beiden Jahren eine gute Fanbase in Deutschland aufbauen, die den Auftritt natürlich nicht verpassen durfte. Ihre harte Musik und die geistlich tiefgründigen Texte ließen das Ganze gewaltig abrocken.

Nach einer kurzen Nacht und einem gutem Frühstück fand der gut besuchte CRN- Gottesdienst mit Bloodgood Gitarrist Michael Bloodgood in der heimischen Kirchgemeinde statt.

Nachmittags ging es dann im Haus Ennepetal in die 2. Runde. Draw The Parade durften die Mainstage eröffnen. Es wurde ausgelassen getanzt, gesprungen und mitgesungen. Die Jungs hatten neue Songs dabei und
begeisterten so die Menge.

Fit For a King hatten nach ihrem Debutauftritt am Vortag nun die Ehre, auch auf der Mainstage spielen zu dürfen. Mit ihrem eingängigen Metalcore machten sie dem Namen Christmas Rock Night alle Ehre. Die Band riss das gesamte Publikum mit, es wurde gepogt und natürlich durfte auch der Circle Pit nicht fehlen. Spätestens mit „The Resistance“ war die gesamte Zuschauermasse am Abgehen.

Remedy Drive rockten nun schon das zweite Mal an diesem Wochenende – jetzt allerdings auf der Sidestage, aber nicht weniger energiegeladen.

Danach wurde es weihnachtlich auf der Mainstage. Good Weather Forecast hatten 2 Weihnachtsbäume im Gepäck. Die Jungs verstanden es ihre Zuhörer mitzunehmen. Wer Bock auf eine rockige Party hatte, war hier genau richtig. Das neue Cover von „Break Every Chain“ begeisterte und lud zum gemeinsamen Worship ein.

Fallstar brachten inzwischen die Sidestage zum Kochen. Nachdem sie schon am Vortag begeistern konnten, war der verhältnismäßig kleine Raum vor der Nebenbühne nun wie erwartet sehr gut gefüllt. Ihre Songs wie „Alexandria 363“ und „Shallow Believer“ brachten die Masse zum Headbangen und pogen. Nicht zuletzt sind die Jungs einfach wahnsinnig gut drauf – man sah ihnen an, dass sie unglaublich viel Spaß während ihrer Performance hatten und diese Stimmung übertrug sich auch auf das Publikum.

Die Mainstage wurde derweil von HB in Beschlag genommen. Mit altbekannten Songs und neuer Sängerin brachten sie die Masse gewaltig zum Abgehen. Hier und da wurde kritisiert, dass Miia während der Performance recht unsicher wirkte, doch das mag an der noch etwas ungewohnten Situation liegen. Alles in allem legten die Nordlichter eine astreine Performance hin.

Auf der Sidestage rockte inzwischen Flatfoot 56 zum zweiten Mal an diesem Wochenende. Der Sänger hatte zwar auf der recht niedrigen Bühne mit seiner immensen Größe nicht unbedingt die Möglichkeit, selbst ausgiebig abzugehen, das Publikum jedoch war in alter Manier bestens drauf.

Wer die keltischen Komponenten in Flatfoot’s Musik nicht mochte, konnte sich auf der Mainstage Spoken anschauen. Mit dem aktuellen Album „Illusions“ im Gepäck wussten die Amerikaner auch am heutigen Tag richtig zu rocken und rissen das textsichere Publikum mit.

Project 86 durften ebenfalls noch einmal spielen, nun auf der Sidestage. Einige ihrer Songs gaben sie jetzt akustisch zum Besten, was auch eine Erfahrung wert war. Auch die Schminke fehlte am heutigen Tag. Nach der Hälfte des Sets stiegen die Amerikaner dann aber doch noch auf ihr hartes Set um und brachten die Menge so auch noch einmal ordentlich zum Schwitzen.

Mit LZ7 wurde die Mainstage inklusive Halle zur Partyarena. Musik, die eher untypisch für die CRN ist, aber die Menge begeisterte. Mit ihrem Mix aus Hip Hop/Dancehall/ Elektro brachten sie ihr Publikum zum Abfeiern. Die Jungs um Frontmann Lindz hatten ihr neues Album „Aftershow“ dabei und zeigten, dass sie wissen, wie man eine Party feiert. Trotz der guten Stimmung gab es einige Besucher die der Halle fern blieben. Für sie passte eine Band wie LZ7 nicht zur CRN.

Auf der Sidestage waren nun noch einmal Sacrety dran. Eigentlich hatten sie geplant, ihre Show mal etwas anders zu gestalten, da sie aber mit dem recht großen Ansturm auf die kleine Bühne gerechnet hatten, zogen sie kurzerhand noch einmal das Set vom Vortag durch. Kein Fehler, wie sich zeigte: Das Publikum ließ sich mitreißen wie eh und je, und heute spielten sie auch „Dance„. Die Zugabe war ihnen am Vortag verwährt geblieben.

Wolves At The Gate rockten derweil die Mainstage, nachdem sie am Vortag schon eine Steilvorlage hingelegt hatten. Mit ihren Songs wie „Dead Man“ und „Slaves“ von ihrem aktuellen Album „Captors“ rockten sie nun das noch einmal weitaus größere Publikum – wie schon die Jahre zuvor begeisterten die Jungs restlos und immer wieder sehr verdient. Ihre Publikumsnähe ist wieder und wieder total sympathisch.

Auch Bloodgood durften heute noch einmal die Bühne stürmen, und zwar die Sidestage. Sie schlossen das Festival für diese Bühne gebührend ab.

Disciple ließen die CRN 2013 auf der Mainstage ausklingen. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt. Von den Strapazen des vorangegangenen Tags bzw. Stunden war bei den Besuchern keine Spur mehr.

Danke an alle Bands und Mitarbeiter, die es zu einem unvergesslichen Erlebnis haben werden lassen. Sehr bereichernd ist auch von vielen Bands gehört und gespürt zu haben, in all der Musik, der tollen Stimmung, der unvergesslichen Zeit: Jesus Christus ist und bleibt der Sinn und das Ziel unseres Lebens als Christen.

Weitere Bilder findet ihr auf Time Passed By Photography.

From: Burning Heart Reports

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