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CrossChannel.de im Interview

By Chrblocom / 3. Oktober 2013

By Burnin‘ Heart Reports Zum ec: fresh haben sie live aus dem Waldbad Neuwürschnitz gesendet, obwohl der eigentlich Sitz des Radiosenders in Wetzlar liegt. Die Rede ist von Crosschannel.de, dem jungen Webradio des ERF.
Aber was machen die Mitarbeiter bei Crosschannel.de eigentlich genau? Was sind ihre Ziele? Um das herauszufinden, haben wir zum schon erwähnten ec: fresh mit dem Chef dieses Senders gesprochen, der den Hörern als „Eckisuf“ bekannt sein dürfte.

Was ist CrossChannel.de und was macht ihr dort?
CrossChannel.de ist momentan noch ein christliches Webradio. Wir gehören zu ERF Medien, was ja schon über 50 Jahre christliches Radio macht. Wir sind der dritte Radiokanal nach ERF plus und ERF Pop und richten uns eher an die junge Generation von 14 bis 29 Jahre, spielen den ganze Tag über, 24 Stunden, 7 Tage die Woche die neueste christliche Musik, haben aber einmal pro Woche auch einen säkularen Song dabei, den wir vorstellen. Sonst konzentrieren wir uns aber wirklich auf die christliche Musik und wollen die bekannt machen mit allem, was dazu gehört.

„Noch“ christliches Webradio bedeutet..?
Sehr gut zugehört ? Wir sind gerade in einem Visions- Findungs-Prozess, in dem wir überlegen, wie man CrossChannel.de auf neue Beine stellen kann, wie wir die junge Generation noch mehr erreichen können. Da planen wir gerade, eine Cross-mediale Jugendplattform aufzuziehen, die nicht nur Radio linear anbietet, also nicht nur einen Stream, sondern mehrere, mit Videos und viel mehr Internet- Sachen, die wir auf unserer Homepage dann anbieten wollen. Wir wollen das alles ein bisschen breiter aufstellen und mehr Action machen.

Seit wann gibt es CrossChannel?
An die ersten Planungen erinnere ich mich noch sehr genau, weil ich damals in den ERF gekommen bin. Die starteten 2003 und seit März 2004 ist CrossChannel.de online. Wir waren in Deutschland eines der ersten Webradios überhaupt. Damals war das absolut noch nicht gang und gäbe so wie heute, wo es dreitausend Webradios allein aus Deutschland gibt und noch mehr. Nächstes Jahr im März haben wir 10jähriges Jubiläum, da freuen wir uns drauf.

CrossChannel ist kostenlos für die Nutzer, wie finanziert ihr euch?
Dadurch, dass wir halt keine GEZ- Gebühren einziehen können und uns auch nicht von Kirchensteuern oder so finanzieren, sind wir wirklich auf das angewiesen, was unsere Freunde und Unterstützer uns an finanziellen Mitteln geben. Es ist schon echt sehr erstaunlich, wie viel da immer wieder reinkommt. Klar, wir von CrossChannel.de mit der Zielgruppe 14 bis 29 können uns nicht rein von dem halten, was unsere Freunde uns geben, bei dieser Altersgruppe ist das einfach nicht möglich. Der ERF gibt eine ganze Menge auch dazu, aber letztes Jahr waren es über 16000€, die an Spenden reingekommen sind und das ist schon ziemlich enorm. Der ERF allgemein finanziert sich ja auch über 95% durch Spenden und das ist ein Etat von über 15 Millionen Euro im Jahr, allein durch die Spenden. Das ist echt sehr erstaunlich und für ein Missionswerk in Deutschland wohl auch ziemlich abgefahren, dass so viel durch Freunde an Geld zusammenkommt. Dafür sind wir auch sehr dankbar.

Die Ideen für eure christlichen Themen und Sendungen scheinen euch ja nie auszugehen, wo nehmt ihr die her?
Ich glaube, ganz viel passiert glaube ich bei uns in der Kaffeepause, wo wir denken „Oh man, das ist eigentlich ein krasses Thema, über das man was machen könnte…“ „JA, wir können ja was darüber machen, cool, und los geht‘s!“ Manches liegt natürlich auch sozusagen auf der Straße, wenn zum Beispiel ec:fresh in Sachsen stattfindet, dann kommen die auf uns zu und sagen: „Können wir nicht zusammenarbeiten, könntet ihr über uns berichten, dafür könnt ihr kommen“ und so läuft dann auch ganz viel. Ansonsten sind wir halt dankbar, dass es noch viele andere Christen gibt, die coole Sachen machen, Bücher schreiben, CDs produzieren oder Videos bei YouTube online stellen. Diese Leute wollen wir halt in die Öffentlichkeit bringen. Was das angeht, ist CrossChannel.de wie eine WG, wo Informationen reinkommen und wir pusten die dann an die tausenden WG- Besucher auf unserer Seite und in unserem Radio raus.

Wie und wonach wählt ihr die Musik aus, die ihr den ganzen Tag spielt?
Ich bin nicht mehr in der Musikredaktion, aber a) kommt es darauf an, was so nach Deutschland importiert wird, da sind wir auch auf die Verlage angewiesen, was die reinholen und was auch in Amerika angesagt ist und eventuell Potential hat. Aber natürlich wollen wir auch ganz gezielt neue Sachen reinholen, die es in Deutschland so nicht gibt. Da sind unsere zwei Musikredakteure, zwei deshalb, weil wir einen großen Schwerpunkt auf die Musik legen, und die suchen dann in amerikanischen Webradios, auch in englischen, neuseeländischen, australischen und so weiter. Dort gucken sie halt einfach, was die so spielen und was davon zu uns passen könnte. Was ich an unserer Musik so cool finde, ist, dass sie eine totale Lebenslust ausstrahlt, immer voller Freude, man bekommt gute Laune, wenn man das hört. Das finde ich immer total faszinierend, auch jetzt am Wochenende wieder. Wenn ich das wieder so länger am Stück höre, macht das total viel Spaß. Das ist eins der Hauptkriterien. Natürlich sollte es musikalisch gesehen immer ins Rock, Pop, HipHop, Electronic Genre passen. Das ist etwa die grobe Richtlinie.

Wie wird man Radiomoderator?
Indem man gut sprechen kann, glaube ich (lacht). Bei uns gibt es ein sogenanntes Volontariat, das ist eine zweijährige Ausbildung zum Redakteur und Moderator, da bekommt man eigentlich alles wichtige erklärt. Man bekommt zum Beispiel auch Sprechunterricht, da sitzt man teilweise nur da und macht „Aaaaaaaaooooooooäääääähhh“. Es ist faszinierend, aber es bringt wirklich etwas. Letztendendes macht es die Übung. Wir handeln bei uns im Studio auch sehr viel mit Technik, der Moderator ist also gleichzeitig der Techniker. Man muss es sozusagen auf die Reihe bekommen, die Regler zu schieben und nebenbei den Mund aufzumachen. Dann muss noch etwas sinnvolles dabei herauskommen. Glücklicherweise gelingt uns das auch zu 95%. Letzten Endes ist es wirklich der Übungsfaktor, und wer etwas extrovertierter ist, kann das Zeug zum Moderator haben. Wenn jemand interessiert ist und die Augen offen hält und das Gesehene auch wiedergeben kann, sind die besten Voraussetzungen geschaffen.

Welche Jobs gibt es bei euch sonst noch so Hier zum Blog des Autors

From: Burning Heart Reports

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