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Demut schützt vor Segen nicht – Daily-Message

By Chrblocom / 24. September 2013
Demut schützt vor Segen nicht
“Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein“. (1. Mose 12,2)
Mose hielt sich nicht für gut genug um das zu tun, was Gott von ihm wollte. In 2. Mose 6, 10-12 lesen wir: “Da redete der HERR mit Mose und sprach: Geh hin und rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten, dass er Israel aus seinem Lande ziehen lasse. Mose aber redete vor dem HERRN und sprach: Siehe, die Israeliten hören nicht auf mich; wie sollte denn der Pharao auf mich hören! Dazu bin ich ungeschickt zum Reden“. Es geht jetzt gar nicht darum, was Mose tun sollte, sondern um seine Sicht der Dinge sich selbst gegenüber. Er hatte nicht die Einstellung und den Ehrgeiz sich selbst (sogar mit Gottes Einverständnis) zum Wortführer aufzuschwingen. Und von Mose heisst es auch: “Aber Mose war ein sehr demütiger Mensch, mehr als alle Menschen auf Erden“ (4. Mose 12,3). Nun könnte man provokant behaupten, daß Demut nicht vor Segen schützt! Sicherlich genau das Gegenteil – wenn sie echt ist (1. Petrus 5,6). Aber es gibt auch eine falsche Demut, nicht unbedingt eine geheuchelte, sondern eine, die sich nicht segnen lassen will, die vielleicht sogar Angst davor hat? Aus Angst vor Hochmut sich demütig zu halten, ist glaube ich der verkehrte Ansatz. Wie anders verhält es sich hier mit Jakob. Lesen wir den Abschnitt in 1. Mose 32, 25-30: “Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Und als er sah, dass er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Gelenk seiner Hüfte, und das Gelenk der Hüfte Jakobs wurde über dem Ringen mit ihm verrenkt. Und er sprach: Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber Jakob antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen. Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst“. Was können wir hieraus erfahren und lernen? Gott will uns segnen! Er will um den Segen gebeten werden. Wenn wir anderen Menschen wünschen, daß Gott sie segnen möge, sprechen wir das Beste über sie aus, was menschenmöglich ist.

Und wir selbst sollen in diesem Sinne auch für andere ein Segen sein. Darum können (ja müssen) wir auch Gott darum bitten: Segne mich HERR! Es ist nicht hochmütig darum zu bitten. Wir sind davon abhängig von Gott auch ganz persönlich (in allen Bereichen unseres Lebens) gesegnet zu werden und zu sein. Für uns, für andere, zur Ehre Gottes und zu dem besten Dienst für den uns Gott ausrüsten will. Was ist der Sinn unseres Glaubenslebens, wenn nicht, daß wir unsere Bestimmung finden und die Zeit auskaufen die uns noch bleibt? Dazu brauchen wir Gottes Segen – das beinhaltet sicherlich auch das, was Gott uns manchmal vorenthalten muss. Aber es beinhaltet etwas, was wir brauchen um im wahrsten Sinne des Wortes gesegnet zu sein – an Körper, Geist und Seele! Lassen wir diese Segnungen nicht an uns vorbei gehen, weil wir nicht darum bitten – Johannes 16, 23-24: “Und an jenem Tag werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was auch immer ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er wird es euch geben! Bis jetzt habt ihr nichts in meinem Namen gebeten; bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude völlig wird“! Gott wird uns nichts geben, was wir nicht verkraften und damit umgehen können (das wäre ja dann kein Segen sondern eine Last). Sicherlich wissen wir das öfters nicht, wozu wir denn gesetzt sind oder noch gesetzt werden in Gottes Plan für unser jetziges und zukünftiges Leben. Mose wusste das zuerst auch nicht und war geneigt Gott seine Wünsche sogar auszureden. Segnungen sind aber tatsächlich die individuellen Wünsche Gottes für uns und unser Leben. Aber sie müssen auch ersehnt, gesucht und erbeten werden. So wie bei Jakob, der mit Gott gerungen hat und keine Ruhe gab, bis er gesegnet wurde. Jesus sagte in Lukas 10, 9-11: “Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan“. Amen. [mehr]
Jörg Bauer

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