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Die Büchse der Pandora

By Chrblocom / 3. Oktober 2013

By Theolunke

Quelle: Wikipedia

In Belgien gibt es im Moment eine Diskussion wegen dem Tod von Nathan! Nein, es war kein heimtückischer Mord, auch keine tödliche Krankheit, die seinem Leben ein Ende gesetzt haben. Sondern ein Arzt in einer Klinik in Belgien – einer Klinik, in dem offiziell und seit 2002 ganz legal Sterbehilfe durchgeführt wird. Euthanasie, wie das Fremdwort heißt – das klingt auch viel harmloser als Sterbehilfe oder “Tötung auf Verlangen”.

Als 2002 diese Möglichkeit vom belgischen Parlament geschaffen wurde, gab es noch viele Diskussionen. Darf man dass denn, geht das denn. “Ja, aber …” die Argumente dafür lauteten oftmals: Todkranken Menschen einen menschenwürdigen Tod zu ermöglichen. Ein Argument, dass sich am Ende durchgesetzt hat. Sterbehilfe ist mittlerweile in Belgien “normal” geworden, ca. 1300 Personen (lt. Orf-Bericht) nehmen diese Möglichkeit pro Jahr in Anspruch. Macht die stattliche Anzahl von über 13.000 Menschen, die so einen menschenwürdigen Tod bekamen.

Aber eine Frage stellt sich mir schon – hat man da nicht vielleicht eine “Büchse der Pandora” geöffnet? Ich meine, kaum jemand würde dem ursprünglichen Argument widersprechen, oder? Aber Nathan war nicht “todkrank” – er litt an einer psychischen Erkrankung, war als Mann im Körper einer Frau geboren. Er wollte nicht mehr leben, weil er dieses Leben nicht mehr ertrug. Da bot sich ihm der Tod als willkommener Ausweg an, die dafür zuständige Kommission nahm den Antrag auf Sterbehilfe an. Nun wird bereits diskutiert, warum soll das Recht auf ein “menschenwürdiges Sterben” nicht auch Minderjährigen, also zum Beispiel Teenagern oder Jugendlichen, gewährt werden? Oder Menschen mit Demenz, alle möglichen psychischen Erkrankungen können so – falls der Betroffene es nur will – beseitigt werden. Natürlich rein freiwillig, keine Frage.

Aber wenn die “Büchse der Pandora” mal geöffnet ist, dann lässt sich der Sturm kaum mehr einfangen! Dann ist es zu spät … und die Folgen? Ich befürchte, wir sind da noch lange nicht am Ende dieser Entwicklung! Mein Wunsch ist, dass wir in Österreich diesen Weg nicht gehen – Ärzte sind dafür da, Leben zu retten! Leben zu schützen – die Gesellschaft sollte sich dafür einsetzen, ein menschenwürdiges LEBEN zu ermöglichen … und nicht ein Sterben!

Wenn ich mich – auch manchmal hier auf dem Blog – einsetze für den Schutz des menschlichen Lebens vom Anfang an, dann meine ich auch: Den Schutz desselben bis zu seinem natürlichen Ende! Leben ist ein Geschenk, das wir uns nicht selbst gegeben haben – wir haben es bekommen! Als Menschen sind wir nicht die Herren über Leben und Tod, auch wenn wir uns als solche aufspielen. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der die Entscheidung, wer leben und wer sterben soll, in den Händen von MENSCHEN liegt. Sogar, wenn es meine eigenen wären …

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