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Die Geschichte des weisen alten Mannes Teil 4

By Chrblocom / 18. Februar 2014

Die Geschichte des weisen alten Mannes Teil 4

By Ray „ Der Aufenthalt hier ließ mich die Schönheit mit meinem ganzen Dasein erleben. Die Sonnenstrahlen erwärmten meine zarte Haut, die kühlen Windbrisen sorgten für den optimalen Ausgleich. Die Harmonie von Sonne und Wind war so, als wären sie passend auf mich abgestimmt. Ich sog die klare Luft getragen von dem Geruch, sauberer und präsenter Natur, in mich hinein. Das saftige Gras, welches perfekt geschnitten war, massiert bei jedem Schritt meine Füße. Von Langeweile keine Spur. Es gibt immer wieder neues zu entdecken. Wie kann man so etwas beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat, dachte ich mir. Die prächtigen Sträucher, verschiedenster Arten zogen meine Blicke an. Zu jedem einzelnen begab ich mich, um ihn zu erforschen. Allesamt waren sie lieblich anzusehen. Jedes Mal, wenn ich an einer Sache haften blieb, fühlte ich etwas Flauschiges an meinen Beinen, etwas sanft vorbei streicheln. Am meisten an meinen Waden. Ich schenkte diesem flauschigen Etwas keine Aufmerksamkeit, weil ich wusste, es will mir wie immer nichts Böses. Im Gegenteil! Um euch kümmere ich mich später, sagte ich mir. Von den Sträuchern wanderten meine Blicke und meine Sehlust, zu den attraktiven Blumen. Ihr Aussehen brachte mir stetig ein Lächeln ins Gesicht. In ihrer Summe und Vielfalt bezirzten sie mich. Währenddessen huschte wieder etwas Flauschiges an meinen Beinen entlang, doch es hatte immer noch nicht meine Aufmerksamkeit erlangt. Als es sich stetig um mich herum kuschelte, bückte ich mich herab und streichelte ihn ebenfalls, mit seiner Zunge leckte er meine Hände. Ich erzählte ihm den Namen der Blume, die gerade vor uns war. Mit den hochgespitzten Ohren schien es mir wirklich zuzuhören. Meine Ohren hingegen empfingen das Klirren vom Wasser. Der Fluss an diesem Ort, der chiastisch verlief, war so klar, dass ich mein Angesicht genau betrachten konnte. Ich liebte es mein Spiegelbild in diesen Flussarmen zu betrachten. Aber noch mehr, davon zu trinken oder gar darin zu baden. Das angenehme Wasser erfreute jede meiner Muskelfasern. Der süße, klare Geschmack glitt meinen Hals hinunter. Das musste das Beste Getränk an diesem Ort sein. Sicherlich, denn es war auch das Einzige. Ebenso die Nahrung. Beim Essen habe ich es mir angewöhnt, zwischendurch meine Augen zu schließen, um meinen Geschmacksinn voll auszukosten. Süßes, herzhaftes, alles war mir angenehm und vorhanden. Langsam kaute ich, um mich vollends an der Kost zu berauschen. Von allem an diesem Ort, der so ästhetisch war, ergriff mich nichts so sehr, wie die prächtigen Bäume. Sie ragten stolz in die Höhe und in der Baumkrone nisteten die Vögel und zwitscherten vergnügt. Wenn ich meinen Blick empor hob ergriff mich Ehrfurcht, denn ich hatte das Gefühl, dass sie mir irgendwie überlegen waren. Besonders die Zwillingsbäume, die genau Zentral an diesem Ort standen. Ihre Rinde war härter als von den anderen Bäumen, ihre Blätter noch saftiger. Sie hatten etwas Außergewöhnliches an sich. Etwas Erhabenes! Beide waren gut anzusehen, wobei mich einer dieser Bäume kein gutes Gefühl spüren ließ. Hoch, runter, hoch und wieder runter. So ist die Abfolge meiner Augen, wenn ich die Zwillingsbäume betrachte. Schon alleine weil sie so Zentral stehen, müssen sie eine Bedeutung haben. Das werde ich auch noch herausbekommen. Alles in allem war dieser Ort ein Ort der Glückseligkeit, Freude und Harmonie. Er war genauso wie der Alte, der mich hier hineingesetzt hat. Ambrosisch! Da kommt er auch schon!“

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