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Die Herde seiner Weide – Daily-Message

By Chrblocom / 24. September 2013
Die Herde seiner Weide
Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR (Hes. 34,16)
Ein Spruch, den ich irgendwo gelesen habe, fiel mir ein, als ich den obigen Vers aus Hesekiel gelesen habe: „Es gibt zwei Sorten von Hirten, die einen interessieren sich für das Fleisch, die anderen für die Wolle.“ – Ein Spruch mit Tiefgang. Ein anderes Bild vom Hirten aber wird uns vom Prophezten Hesekiel vor Augen gestellt: „Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide und ich will euer Gott sein.“ Eine kräftige, unverbrüchliche Zusage Gottes an die Menschen seines Glaubens. Worte, die unendlich gut tun, so wie „Ich liebe Dich“, „Ich freue mich auf Dich“, „Ich trau Dir einiges zu“, „Ich verlasse Dich nicht“. Worte voller Wärme und Geborgenheit.
„Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist“, heißt es kurz vorher. DAS ist die Gerechtigkeit Gottes, dass er sich um Schwache und Starke gleich sorgt. Starke sollen nicht gebrochen werden und Schwache nicht im Staub liegen bleiben. Gott ist Tröster und Hüter aller Menschen seines Glaubens. Diese Prophezeiung an Hesekiel hat – wie die meisten Gottesworte an Juden und Christen – eine endliche und eine unendliche Dimension. Die endliche ist bei Ezechiel die Rückkehr nach Israel und der Aufbau des Gotteshauses als Tempel. Diese erfüllte sich den Kindern und Kindeskindern durch die Politik des persischen Königs Kyros. Kyros eroberte Babylonien und er ließ die Israeliten mit ihrem erworbenen Eigentum nach Israel zurückkehren. Durch den wiederaufgebauten Tempel wurde Gott wieder allen Juden als allein wirksamer Gott sichtbar. Dieser Gott nämlich heilt Zerrissenheit und Entwurzelung.
Die unendliche Dimension des Gotteswortes vom Hirte-Sein steht noch aus. Es ist die absolute Gleichbehandlung von Menschen im zukünftigen Reich Gottes. Dann werden alle Menschen stark sein, stark im Glauben und in der Liebe zum Mitmenschen.
Mir fällt dazu eine Begegnung während meiner theologischen Ausbildung ein. Der 23. Psalm wurde von einigen Kolleginnen und Kollegen für die anderen Kollegen erlebbar gemacht. Wir stellten Wasserschalen und blühende Pflanzen als Aue auf, ließen enge Stuhlreihen mit schwarzen Tüchern überspannt zum dunklen Tal werden und erquickten ihre Gemüter mit Sprudel und einem sonnigen Platz. Zum Abschluss nahm jeder von uns einen Kollegen oder eine Kollegin in den Arm – manche stumm, manche mit Worten wie: „Schön, dass es dich gibt.“ Worte, nicht nur zwischen guten Freunden gesprochen. Hier kamen sich auch Streithähne näher.
In unserer Lebenswirklichkeit können wir dem Hirte-Sein Gottes so einen Weg bereiten. Als Auferstandene und Lebende werden wir ungebrochen Gott Antwort geben können auf seine liebevolle Zusage. „Wir lieben Dich“, „Wir freuen uns auf Dich“,„Wir trauen Dir alles zu“,„Wir verlassen Dich nicht“.
Denn wir sind nicht mehr müde, sondern auferstanden. Amen [mehr]
Joseph Backhaus
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