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“Die Rechnung, bitte” – oder: Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen?

By Chrblocom / 5. November 2013

By Theolunke

Tony Hegewald  / pixelio.de

Tony Hegewald / pixelio.de

Im Leben bekommt man nichts geschenkt, oder? Ja, nicht mal den Tod gibt es umsonst, weil der kostet gleich das ganze Leben. Von den Begräbniskosten mal ganz abgesehen … Aber wir haben ja auch doch die Einstellung: “Was nichts kostet, ist auch nichts wert!” Diesen Grundsatz wenden wir auf ALLES an. Ich habe auch von einem guten Freund von mir schon mal gehört: “Roman, ich WILL nicht glauben, dass in Jesus, also durch Jesus, mir alles GESCHENKT ist.” Eine Botschaft, die nur auf ‘beschenkt werden‘ beruht, klingt in vielen Ohren nicht attraktiv, habe ich mitbekommen.

Aber IST es beim Christentum tatsächlich so? Kostet das gar nichts? Ist es einfach so, wenn wir “Christ werden” bekommen wir alles geschenkt und brauchen NICHTS zu tun? Überhaupt nichts? Oft hört man dann so fromme Sprüche wie: “Wir können ja überhaupt nichts tun, es wirkt alles nur Jesus” – und dann legen wir die Hände in den Schoß und meinen: “Jetzt mach mal, nu!”
Wenn du das denkst, ist das zwar schön für dich – aber das ist nicht das, was Jesus gesagt hat! Das ist nicht das, was in der Bibel steht! Das ist kein “Christ-sein” sondern höchstens ein “Bequem-sein”. Christsein heißt nicht, dass wir nichts mehr tun, nichts mehr geben und nichts mehr leisten. Sondern dass wir viel mehr tun, viel mehr geben und viel mehr leisten – Christen müssen bereit sein, ALLES los zu lassen, alles zu tun und alles hingeben. Nicht umsonst sagt Jesus, dass wir, bevor wir Christen werden sollen, die KOSTEN überschlagen sollen. Wir sollen nachdenken, ob wir bereit sind, den Preis zu zahlen. Und wie hoch ist der Preis? Dein ganzes Leben. Mit Haut und Haaren, komplett, ohne Kompromisse! Was sagt Jesus darüber, was uns als Christen erwarten kann? Am Sonntag predige ich über die Stelle in Markus 13:

Habt Acht auf euch selbst! Man wird euch in den Synagogen vor Gericht stellen und auspeitschen. Ihr werdet euch um meinetwillen vor Machthabern und Königen verantworten müssen und sollt vor ihnen meine Zeugen sein. Denn bevor das Ende kommt, muss das Evangelium allen Völkern verkündet werden. Wenn man euch verhaftet und vor Gericht stellt, dann macht euch nicht im Voraus Sorgen, was ihr sagen sollt. Denn wenn es so weit ist, wird euch eingegeben, was ihr sagen müsst. Nicht ihr seid es, die dann reden, sondern der Heilige Geist. Menschen werden ihre nächsten Angehörigen dem Henker ausliefern: der Bruder den Bruder und der Vater sein Kind; und auch Kinder werden sich gegen ihre Eltern stellen und sie töten lassen. Um meines Namens willen werdet ihr von allen Menschen gehasst werden. Wer aber bis ans Ende standhaft bleibt, wird gerettet.

Das ist der Predigttext von Sonntag. Jesus redet hier nicht vom “theoretischen Fällen” oder irgendwelchen geistlichen Wahrheiten. Für Millionen Christen auf der ganzen Welt ist das bittere Lebensrealität. Am “Sonntag der verfolgten Kirche” denken wir in der Gemeinde ganz speziell an diese Menschen! Aber es geht um mehr – wir dürfen nicht nur für sie beten, wir sollen uns auch von ihnen herausfordern lassen! Wie viel wären WIR bereit zu zahlen? Wie viel SIND wir bereit, zu geben? Oftmals ist es uns schon zu viel, früher aufzustehen um eine “Stille Zeit” zum Bibellesen oder Beten zu haben! Es ist uns ein zu hoher Preis, mehr zu spenden als wir ohne jegliche Probleme erübrigen können! Es ist uns zu teuer, unser Ansehen für die Verkündigung des Evangeliums zu riskieren!

Quelle: Wikipedia

Dabei geht es nicht darum, dass wir uns damit bei Gott etwas “verdienen” – sondern wie unsere REAKTION auf Gottes Gnade aussieht! Sind wir, als Antwort darauf dass Jesus sich selbst hingegeben hat bis zum Tod am Kreuz, bereit, UNS hinzugeben? Den Preis zu zahlen? Es geht hier nicht um die “Rechtfertigung” (um mal einen ganz theologischen Begriff einzustreuen) sondern um unser Leben als Christen. Dieses Leben hat Jesus ALLES gekostet – und es kostet auch uns etwas! Ganz bestimmt … die Frage ist: Sind wir bereit, den Preis zu zahlen? Eine Frage, die sich Menschen in Nordkorea, Afghanistan, Mali, Nigeria, Saudi-Arabien, Syrien, Iran, etc. … tagtäglich stellen müssen! Und die UNS auch etwas angeht!

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From: theolunke

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