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Ein Traum: Der Papst macht ernst – aber wie?

By Chrblocom / 27. November 2013

By Mike Dasbach

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„Frankfurter Allgemeine Zeitung“, 27. 11. 2013, Seite 1!

Der Papst macht ernst und seinem selbstgewählten Namen „Franziskus“ alle Ehre! Er träumt von einer besseren katholischen Kirche und will diese „grundlegend reformieren“.

Wie macht er das? Er schaut nicht auf die Kirche, sondern auf Jesus! Der Papst will „Jesus aus langweiligen Schablonen befreien, in die ihn die Kirche bisweilen gepresst habe“, so die FAZ vom 27. 11. 2013 auf Seite 2.
Halleluja!!!

Sein am Dienstag veröffentlichtes erstes „Apostolisches Schreiben“ namens „Evangelii Gaudium“ ruft zur Freude an der Verkündigung auf und zur Weitergabe des Glaubens. Die 180 Seiten sind Programm und dieses kann nicht zurückgeholt werden. Es geht voran!

Die Kirche orientiert sich (wieder!?) am Evangelium Jesu Christi, anstatt an sich selbst. „Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen“, lautet der erste Satz des „Apostolischen Schreibens“.

Eine „verbeulte“ Kirche, die verletzt und schmutzig ist, weil sie auf die Straßen hinausgeht, sei ihm lieber als „eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist“, so Papst Franziskus, der für einen Zustand „permanenter Mission“ plädiert. Die „ursprüngliche Frische der Frohen Botschaft“ soll neu erschlossen werden. Kirche und Gläubige sollten ständig aktiv sein, „um allen Menschen die Liebe Gottes zu bringen“.

Die größte Gefahr für Geistliche und Gemeinden sein der „graue Pragmatismus des kirchlichen Alltags, bei dem scheinbar alles mit rechten Dingen zugeht, tatsächlich aber der Glaube verbraucht ist und ins Schäbige absinkt“. Die Gemeinde solle ein Zeugnis der Hoffnung geben, anstatt in eine „Spiritualität des Wohlbefindens“ zu fliehen. Das gelte auch für eine „Theologie des Wohlstands“, die nicht den Einsatz für den armen Bruder sucht, sondern nur das eigene Wohl anstatt Gott.

Die Kirche müsse sich mehr auf Jesus Christus ausrichten, nicht auf Traditionen, übertriebene Pflege der Liturgie und ausufernden Klerikalismus. Halleluja!!!

In einem Wirtschaftssystem, das den Markt vergöttert, seien Christen dazu aufgerufen, Menschlichkeit zu fördern. Beim Ringen um Gerechtigkeit stehe stets der Arme im Mittelpunkt. Aus diesem Grund wünscht sich Franziskus „eine arme Kirche für die Armen“, die den Menschen am Rande der Gesellschaft – Obdachlose, Rauschgiftabhängige, Flüchtlinge, einsamen Alten – mehr Aufmerksamkeit und Hinwendung schenkt.

Das Schreiben des Papstes endet mit dem Mariengebet, „denn jedes Mal, wenn wir auf Maria schauen, glauben wir wieder an des Revolutionäre der Zärtlichkeit und der Liebe“.
Bis hierhin hätte ich alles unterschrieben, doch dann wirft Franziskus mit dem letzten Satz alles mühselig Aufgebaute mit dem Hintern wieder um. Wie überaus schade!
Hätte dort anstatt Maria, der Name unseres Heilands und auferstandenen Erlösers gestanden – Jesus Christus – wäre das „Apostolische Schreiben“ rund gewesen und alles hätte einen Sinn ergeben. So ruft der Papst die Kirche zu mehr Christuszentriertheit auf, betet aber am Ende lieber zur Mutter Gottes anstatt zu Gott selbst…
Da zeigt sich, dass sich der päpstliche Traum nicht nur aus der Bibel, sondern auch aus „den besten kirchlichen Traditionen“ nährt! (siehe o. g. FAZ-Kommentar, letzter Satz)

In Jesus allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.
Apostelgeschichte 4,12

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From: Mikes seine Welt

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