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Entscheidungen treffen – welchen Weg soll man gehen?

By Chrblocom / 25. September 2013

Wenn Jesus sagt, er ist der Weg, der zum Vater führt, und der Weg damit eine Person ist, dann dürfte der Weg, den wir im Leben nehmen sollen, immer nur eine Schrittlänge lang sein. Ergo befindet man sich genau dann auf dem Weg zum Vater, wenn man im Gleichschritt neben Jesus herläuft. Wobei es dann ziemlich egal ist, welchen Weg man einschlägt, denn neben Jesus wird jeder Weg zu einem Weg, der zum Vater führt.

So betrachtet ist eine weit verbreitete Denkweise, dass Gott immer nur genau einen Weg hat, den wir gehen sollen, wobei alle anderen Wege ins Verderben führen, völlig falsch. Und damit ist auch die Vorstellung von einem Gott falsch, der sich kopfschüttelnd abwendet, wenn wir den vermeintlich falschen Weg gehen. Stattdessen ist es möglicherweise eher so, dass Jesus sich über jeden Weg freut, den wir gemeinsam mit ihm gehen wollen, da er auf jedem Weg Abenteuer und Herausforderungen sieht, die er mit uns meistern will. Statt mit einem skeptischen und zögerlichen Erwachsenen könnte man Jesus so gesehen eher mit einem sorglosen und neugierigen Kind vergleichen, das die Welt entdecken und erobern will, wobei er uns dazu auserkoren hat, sein Reisebegleiter zu sein.

Ich fasse also zusammen: Wenn es kein Richtig oder Falsch gibt, sondern nur ein mit Gott oder ohne Gott, dann geht es nicht darum, den richtigen Weg zu gehen, sondern den Weg, den wir mit Gott gehen, zum Richtigen zu machen.

Und um Missverständnissen vorzubeugen: Nicht ich bin es, sondern Jesus ist es, der die Richtung vorgibt. Aber nicht so, indem er uns in die gleiche Laufrichtung drängelt, sondern eher so, indem wir seine Denkrichtung annehmen.

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From: Felsen Blog

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