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Heldinnen gesucht!

By Chrblocom / 25. Oktober 2013

By Theolunke

Symbolfoto Quelle: Wikipedia

Ca. 95% aller Eltern, die erfahren, dass ihr ungeborenes Kind eine Behinderung haben wird, entschließen sich für eine Spätabtreibung! Und ich vermute, in keinem einzigen Fall wird so eine Entscheidung leichtfertig getroffen! Hinter diesen Zahlen stecken unzählige Einzelschicksale und es ist nicht in meinem Sinn, hier zu urteilen oder die Menschen, die diese Entscheidung getroffen haben, niederzumachen! Und doch will ich nicht schweigen – denn neben den Eltern, die unter so einer Entscheidung leiden, gibt es noch jemanden den das betrifft: Das ungeborene Kind, das nicht einmal die Chance auf den ersten Atemzug bekommen hat. Wegen einer Behinderung. Es geht mir jetzt nicht um die 95% die sich, oft auch nach massivem gesellschaftlichem Druck von Umfeld, Ärzten, Familie, etc. gegen das Kind entscheiden. Sondern um die 5%, die zu Recht zu den und Heldinnen (es gehören ja doch meistens eine Mutter UND ein Vater dazu J ) unserer Zeit gezählt werden dürfen!

Symbolfoto
Quelle: Wikipedia

Heldinnen wie Mireille! Mireille (33) lebt heute mit ihrer Tochter, die gerade einmal 2 Jahre alt ist – und behindert ist! Noch vor der Geburt bekam sie die Diagnose, dass das Kind einen Wasserkopf hätte! Der Wasserkopf (oder Hydrozephalus) ist oftmals eine angeborene Fehlentwicklung, bei dem der Schädelknochen dem Druck der Hirnflüssigkeit nicht standhält und nachgibt. Das kann allerdings heutzutage recht gut behandelt werden – trotzdem bleiben meistens körperliche oder auch geistige Behinderungen zurück. So auch bei Mireilles Tochter – ihr Arzt hat ihr deswegen massiv ZU einer Abtreibung geraten. “Damit es kein Mongo wird” so waren laut Mireille die Worte des Arztes! Aber nicht nur der Arzt drängte zu einer Entscheidung für eine Abtreibung. Auch viele Menschen im Umfeld verstanden nicht, warum sich Mireille “das antun” wollte. Warum sie nicht abtrieb. Oft lauteten die gutmeinenden Ratschläge ja auch: “Denk doch an das Kind! Das wird ja nur leiden müssen”

Und Mireille DACHTE an das Kind – ihr einziger Gedanke war: “Mein Baby soll leben!” Sie machte dem Kind das größte Geschenk, was Eltern ihrem Baby machen kann: Es durfte leben! Die Zeit nach der Geburt war nicht leicht – hier kann man nicht “schönfärben” sondern muss auch den Tatsachen ins Auge blicken: Es ist NICHT leicht, ein Kind mit Behinderung aufzuziehen. Unzählige Therapiestunden, viele Stunden beim Arzt, die Freude über jeden kleinen Fortschritt, Hoffnung und Enttäuschung wenn manches nicht funktioniert … aber Eltern wie Mireille und ihr Mann nehmen all das auf sich. Für ihr Kind! Das sind Held(inn)en unserer Zeit! Und die Eltern, die das selbst erleben, sagen in den meisten Fällen wie Mireille: “Ich habe es nie bereut …”

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die Eltern zu so einer Entscheidung bestärkt! Die sagt: Wir tun alles, um euch und eurem Kind da beizustehen! Um euch zu helfen, mitzutragen und zu unterstützen! Eine Gesellschaft, die nicht aus Kostengründen oder aus Bequemlichkeit sagt: “Mach das weg, dieses Kind BRINGT uns als Gesellschaft ja nichts – das verursacht nur Kosten!” So eine Gesellschaft würde ich mir wünschen – und WIR können dazu einen Anfang machen Denn jeder von uns ist Teil dieser Gesellschaft!

Die Geschichte von Mireille findest du auch hier: http://www.behinderte-kinder.de/ Unter dem Menüpunkt “Niemals bereut”

Hier zum Blog des Autors

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