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Ihr Blut an unseren Händen …

By Chrblocom / 21. Oktober 2013

By Theolunke

Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia

Als ich neulich ein Gespräch über die Möglichkeit der Adoption von Babys mit Behinderung führte, wurde mir folgende Antwort gegeben: „Es GIBT kaum mehr Kinder mit Behinderungen wie Trisomie 21 (Down-Syndrom) oder ähnlichen Krankheiten, die man bereits pränatal, also vor der Geburt, feststellen kann“ – Aber warum? Wo sind diese Kinder? Bei Trisomie 21 gibt es Statistiken, die davon ausgehen, dass 90% aller Kinder mit dieser Diagnose per Spätabtreibung „weggemacht“ werden … Bei anderen per Pränatal Diagnostik sehen die Zahlen kaum anders aus! Menschen mit Gendefekten wird – aus welchem Gründen auch immer – das Recht auf Leben verweigert! Das österreichische Recht erlaubt eben solche Spätabtreibungen im Falle einer Behinderung! Das bedeutet, in einem Extremfall kann ein Kind mit Behinderung bis zum Einsatz der Wehen abgetrieben werden! WELCHE ARGUMENTE können hier die Tötung dieser Menschen rechtfertigen?

Quelle: Wikipedia

WIESO schweigt unsere Gesellschaft trotz diesem himmelschreienden Unrecht? Wisst ihr, wie so ein Kind bei einer Spätabtreibung weggemacht wird? Das Kind wird per Injektion von Kaliumchlorid getötet und die Wehen werden eingeleitet. Früher wurde das ungeborene Kind für einen unproblematischen Abtreibungsvorgang auch noch zerschnitten – das passiert heute seltener. Kinder, die trotzdem lebend zur Welt kommen (was immer wieder vorkommt) werden liegengelassen bis sie tot sind! Es ist makaber – während in einem Raum einer Klinik Ärzte ALLES unternehmen, um Frühchen, zum Teil ab der 22. SWW, zu retten, lässt man wenige Meter daneben Kinder sterben – weil sie eine Behinderung haben! Das, was hier in unserer Gesellschaft passiert, ist UNRECHT! Es geht mir hier überhaupt nicht darum, auch nur eine einzige Frau niederzumachen und schuldig zu nennen – schuldig sind vielmehr wir alle, die schweigend zustimmen und all das schweigend akzeptieren. Die Schuld liegt auf uns, die wir nichts sagen und wegschauen!

Ich persönlich fühle mich hilflos, spüre aber eine unbändige Wut, wenn ich an all das denke! Im 19. und 20. Jahrhundert gab es in ganz Europa großangelegte Programme zur „Rassenhygiene“! Programme, die man heute zu Recht empört ablehnen würde. Damals war es von der Öffentlichkeit akzeptiert und lange VOR den Nazis schrieben Autoren wie Hoche und Binding:

Binding schlug Kommissionen aus zwei Ärzten und einem Juristen vor, die verschiedenartig und verschieden schwer Behinderte als „geistig Tote“, „Ballastexistenzen“ oder „Defektmenschen“ einstufen sollten. Für die ersten beiden Kategorien bejahte er den Verlust des Lebensrechtes.
(von Wikipedia.de)

Begriffe wie „Ballastexistenzen“ würde man heute wohl nicht mehr verwenden – und doch ist es genau das, was wir in unserer Zeit praktizieren! Schaffen wir es in unserer zivilisierten und reichen Gesellschaft nicht, diesen Menschen ein menschenwürdiges LEBEN zu ermöglichen? Die standartmäßige Abtreibung von Menschen mit Behinderung ist eine Bankrotterklärung unserer Zivilisation – und niemanden stört es! Das Blut dieser Menschen klebt an den Händen unserer Gesellschaft. Ich weiß gerade nicht mehr, was ich weiter schreiben soll! Bin immer, wenn ich über dieses Thema nachdenke, ziemlich aufgewühlt und nicht wirklich klar im Kopf vor Ärger. Aber es musste einmal hier gesagt werden! Den Begriff „unwertes Leben“ gibt es bei Gott nicht! Jedes Kind, egal ob mit Behinderung oder ohne, egal ob schon geboren oder noch nicht, egal ob gewünscht oder nicht – JEDES Kind ist bei Gott gewollt und geliebt! Von IHM gewünscht und von ihm mit dem höchsten Wert versehen: Jedes dieser Kinder trägt von Gott das Etikett: „Unbezahlbar wertvoll“

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