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Im Geist wandeln – Daily-Message

By Chrblocom / 2. November 2013
Im Geist wandeln
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Galater 5:14)
»Welche aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Wenn wir im Geiste leben, so lasset uns auch im Geiste wandeln. Lasst uns nicht nach eitlem Ruhm gierig sein, einander nicht herausfordern noch beneiden! Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geiste der Sanftmut wieder zurecht; und siehe dabei auf dich selbst, dass du nicht auch versucht wirst! Tragt einer des andern Lasten, und so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen!“ (Galater 5:24-6:2)

Unsere Freiheit als Christen besteht darin, dass wir in Partnerschaft mit und in Abhängigkeit vom heiligen Geist leben. Das Entscheidende dabei ist, dass wir diese Partnerschaft nicht als tolle Sache ansehen, die wir in Gottesdiensten, im Lobpreis erleben, sondern als eine alltägliche Angelegenheit. Unser ganzes Leben darf ein Gottesdienst sein und nicht nur bestimmte Veranstaltungen am Sonntag! Man betrügt sich selbst, wenn man die Beziehung zu Gott auf religiöse Zeremonien und Zeiten reduzierte. Gott ist an unserem praktischen alltäglichen Leben interessiert. Gott will ein Helfer und Beistand im alltäglichen Leben sein. Das versteht Paulus unter “im Geist wandeln“.
Paulus ermutigte die Galater, ihre Freiheit festzumachen, indem sie so “im Geist leben“ – die Beziehung in ihrem persönlichen Leben umzusetzen. Paulus führt einige Beispiele auf, Dabei betont er die Ausrichtung auf den Mitmenschen statt auf sich selbst. Der Mensch, der nicht “im Geist lebt“, ist im Tiefsten auf sich selbst fixiert. Darum lebt der Mensch in einer ständigen Konkurrenz zu seinen Mitmenschen. Darum vergleicht er sich ständig mit anderen. Jeder weiß, dass er gute und schwache Seiten hat, Fehler und Vorzüge. Lebt er im Konkurrenzdenken, dann hat er es mit stärkeren und schwächeren Rivalen zu tun. Das Miteinander-Vergleichen verhilft ihm zur Erkenntnis, ob sein Mitmensch zur ersten oder zur zweiten Gattung gehört. Empfindet er den Rivalen als schwach, kann er ihm herausfordernd begegnen und auf die eigene Stärke vertrauen. Meint er seinem Rivalen unterlegen zu sein, kann er ihn nur beneiden. Dieses Konkurrenz-Verhalten und das sich miteinander Vergleichen ist die Realität, wie menschliches Zusammenleben aussieht. Das ist nicht die Freiheit, von der die Bibel spricht!

Gott kennt keine Konkurrenz! Wir stehen als Kind Gottes nicht in einem Wettkampf gegeneinander. Jesus wurde mit diesem Problem schon mit seinen Jüngern konfrontiert: Matth 18:1ff / 20:20ff / Mk 9:34 / 10:35ff / Lk 9:46ff / 22:24ff! In jeder Stelle ging es darum, dass selbst die Jünger untereinander in Konkurrenz standen, sich miteinander verglichen und sich fragten, wer wohl der Größte, Beste und Beliebteste sei! Jesus gab immer wieder dieselbe Antwort: »Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.“ Bei Gottes gibt es keine Konkurrenz und deshalb ist es unsinnig, sich untereinander zu vergleichen. Jeder ist ein Original und hat seine von Gott geschenkte Aufgabe. Die Gemeinde ist der Leib von Jesus, der nicht in Konkurrenz zueinander steht, sondern im Miteinander. Nur so kann Gottes Reich funktionieren! Ein Leben im Geist bedeutet, diese Tatsache zu erkennen und praktisch anzuwenden!
Paulus spricht einen weiteren praktischen Punkt an: »Wenn jemand in Sünde fällt, dann helft ihm sofort vergebend auf und behaltet eure kritischen Bemerkungen für euch selbst. Du könntest ja selbst in die Situation kommen, dass du Vergebung brauchst, bevor der Tag zu Ende ist! “ Es wird die dienende und helfende Ausrichtung auf den Mitmenschen betont und nicht die Konzentration auf sich selbst. Nicht das eigene Zu-Kurz-Kommen, das eigene Versagen steht im Mittelpunkt, sondern die Not des Mitmenschen sehen und helfen. Jesus hat uns durch sein Leben eine ständige selbstlose Hilfs- und Dienstbereitschaft vorgelebt. Es war der Mitmensch in Not, der für ihn im Zentrum stand. Selbst am Kreuz, kümmerte er sich nicht um sich selbst, sondern bat um Vergebung der Schuld seiner Peiniger und kümmerte sich um darum, dass seine Mutter in Zukunft versorgt würde! Wenn der Geist in uns ist und unser Leben bestimmt, dann muss dieselbe Haltung an uns praktisch sichtbar werden. Wenn wir in der Konkurrenz leben, dann wird das Versagen unseres Mitmenschen zu einem gefundenen Fressen. Wir zeigen auf die Sünde unseres Rivalen und schlagen unseren eigenen Vorteil aus seinem Versagen. Wer “im Geist lebt“ wird sich anders verhalten. Er ist wirklich frei, und kann wirklich helfen. Er bückt sich und trägt Lasten mit, anstatt durch Kritik, Verachtung und Verurteilung noch mehr Druck auszuüben. Damit erfüllt er das Gebot: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ [mehr]
Gundi Hornbruch

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