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Jesus als Zelot?

By Chrblocom / 16. Dezember 2013

By Johannes T.

Der amerikanisch/iranische Autor Reza Aslan hat ein Buch über Jesus geschrieben und ihn dort als Zeloten beschrieben.
Demnach haben seine Jünger um der Rache Roms zu entgehen die Evangelien so geschrieben, dass Jesus nicht mehr als der verstanden wird, der Gewalt als legitime Widerstandsform verstand.
Daniel Frick hat bei Pro-Medienmagazin eine Rezension geschrieben:

[…]Die Berichte über Jesus in den neutestamentlichen Schriften, insbesondere den Evangelien, sind immer schon eine Deutung seiner Person. Demnach ist Jesus Christus der Erlöser der ganzen Welt. Um zu ermitteln, was zu dieser Deutung geführt haben könnte, müsste man also die „historischen Fakten“ herauslesen.[…] […] Jesus letztendlich nur einer der vielen Messiasse war, die ihr Volk befreien wollten. Wenn Jesus vom „Reich Gottes“ sprach, dann meinte er nicht ein „inwendiges“, „unsichtbares“ Reich, wie es die christliche Überlieferung Glauben macht, sondern die Restauration Israels. Mit seinen Heilungen und Wundern stellte er den etablierten Tempelbetrieb in Frage. […] […]Die Frage der Gewalt ist für Aslan entscheidend für die Identität Jesu: Wenn er Gewalt billigte, dann war er Zelot und nicht der „friedliebende“ Jesus des Christentums. Jesus billigte laut Aslan die Gewalt. Als Beleg zieht er eine bekannte Bibelstelle heran: In Matthäus 10,34 sagt Jesus, er sei nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.[…]Darüber hinaus: In welcher Höhle versammelte Jesus seine bewaffneten Anhänger, um die römischen Truppen zu überrumpeln?[…]

[…] Um selbst der Vergeltung Roms zu entgehen und Bürger des römischen Reichs für sich zu gewinnen, grenzten sie sich von der so dramatisch gescheiterten jüdischen Unabhängigkeitsbewegung ab. Also entfernten sie alle Hinweise, die Jesus in Verbindung mit dem Zelotentum und den Möchtegern-Messiassen brachten: Jesus ist ein Prediger des Friedens und sein Reich ist gar nicht von dieser Welt, schreibt Aslan.[…] [..]Einige Pauschalisierungen machen Aslans Buch dann aber endgültig nicht empfehlenswert: Wenn er Christen vorhält, sie redeten von Jesus als „unbeteiligten, himmlischen Geist, dem weltliche Dinge völlig egal sind“ oder dass für Christen, die Jesus als „Sohn Gottes“ betrachten, das Judentum keine Rolle spiele. [..]

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From: Nachgedacht

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