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Keine Zombies im Haus der Gnade

By noreply@blogger.com (Pfr. Frank Vornheder) Original: Paul Ellis, Are there degrees of judgment? Übersetzt von Pfr. Frank VornhederJesus berichtete einmal in einem Gleichnis von Dienern, die von ihrem Meister geschlagen und in Stücke gehauen werden. So etwas klingt wie eine sadistische Version von Downtown Abbey und gleichzeitig ist es eine Geschichte, die viele Christen mit Schrecken erfüllt: »….. dann wird sein Herr an einem Tag kommen, an dem er ihn nicht erwartet, und zu einem Zeitpunkt, an dem er es nicht vermutet. Er wird den Diener in Stücke hauen lassen und ihm dasselbe Los bereiten wie den Ungläubigen.“ »Der Diener, der den Willen seines Herrn kennt und sich nicht ´auf sein Kommen` vorbereitet und nicht tut, was sein Herr will, wird hart bestraft werden. Wer hingegen den Willen seines Herrn nicht kennt und etwas tut, was Strafe verdient, wird weniger hart bestraft werden. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel gefordert, und wem viel anvertraut wurde, von dem wird umso mehr verlangt.“ (Lukas 12:46-48 NGU2011)Was haben wir von den Worten Jesu zu halten? Sie erscheinen so unvereinbar mit der Gnade und bedingungslose Vergebung, die er am Kreuz gezeigt hat. Ich denke wir benötigen zum richtigen Verständnis eine Balance. Wir müssen daran denken, dass Jesus oftmals seine faulen Jünger schlug, manchmal mit vielen Schlägen und manchmal mit ein paar Wenigen. Ebenso sein Vater. Denn wir müssen auch daran denken, dass Gott seine Kinder züchtigt und seine Peitschenhiebe sind ein Zeichen dafür, dass er uns liebt. Natürlich ist das NICHT wahr !!!! Jesus tat nichts dergleichen und dein Vater nicht Sie geisseln ! Aber nach meiner Nasen-Prügel Predigt, solltet ihr lieber betriebsam sein. Ihr solltet besser Arbeiten; ihr faulen Christen! Auf, zur Herstellung eurer Früchte ! Denn eines Tages wird der Herr zurückkehren, seine Knechte Aufstellung nehmen lassen, und sie dann, gemäss ihrer Treue, schlagen. Ich meine das natürlich witzig, und hoffe das Sie das erkennen können, wie absolut lächerlich dieses Bild von Jesus ist. Doch es ist ein Bild, das regelmäßig gepredigt wird. Man sagt uns, dass Gott uns beurteilt und es unterschiedliche Grade seines Urteils gibt. Diejenigen, die aus Unwissenheit sündigen, werden geringere Strafe erhalten, während diejenigen, die mutwillig sündigen, eine höhere Strafe bekommen: Wenn Sie Ihren Job verlieren, es ist, weil Sie gesündigt haben. Wenn Sie Ihr Kind zu verlieren, dann müssen Sie sehr viel gesündigt haben. Kehren Sie um von Ihren sündigen Wegen ! Dies ist kein Evangeliiium, keine gute Botschaft, sondern eine sehr böse Botschaft. Bis heute höre ich diese Art von Geschichten, immer wieder. Wenn es eine Naturkatastrophe gibt, oder es passiert eine Schiesserei an der örtlichen Schule, dann kommen die selbsternannten Propheten und sagen dies sei Gottes Gericht über Ihr Haus oder die Nation, wetten ? Gesetz = Unterschiedliche Intensität der Strafe“Aber zeigt die Bibel nicht, das die Strafe bei Verfehlungen einen unterschiedlichen Grad hat ?“ In der Tat, das tut sie – im Gesetz des alten Bundes. Nach dem Alten-Bund sind verschiedene Opfer für verschiedene Sünden erforderlich (siehe Lev. 4). Unbeabsichtigte Sünden benötigt eine geringer Art von Opfer, während vorsätzliche Sünden eine höherwertige Art von Opfer benötigen. Das scheint fair, nicht wahr? Kleine Sünde = kleine Strafe; große Sünde = große Strafe. Aber dabei gibt es ein Problem. In Gottes Augen ist Sünde, Sünde. Da ist die kleinste Sünde genug, um Sie von seiner heiligen Gegenwart zu disqualifizieren. Ein Freund von mir beschreibt es folgendermassen, das Gesetz ist wie eine Fensterscheibe, Sie können diese mit einem Klavier, oder mit einem kleinen Stein einwerfen einwerfen, die Auswirkungen bleiben die selben. Sünde, ob groß oder klein und jeder von uns wird zum Gesetzesbrecher. Lesen Sie das Alte Testament, das Gesetz, und Sie werden mehr als ein Kapitel mit Anweisungen zur verschiedenartigen Bestrafung der verschiedenen Sünden finden. Wenn Sie dagegen das Neue Testament lesen finden Sie nur folgendes: Aber er ist jetzt, am Ende der Zeit, erschienen, um ein für alle Mal durch seinen Opfertod die Sünden zu tilgen. (Hebräer 9:26 b HFA)In dem Gesetz des Alten Bundes, gibt es viele verschiedenen Opfer für die Beseitung der Sünde, dagegen im Neuen Bund gibt es nur ein einziges Opfer – Jesus Christus, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Der Opfertod Christi ist das einmalige ausreichende Opfer, und die endgültige Lösung für alle Ihre Sünde – in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Gnade = Keine unterschiedliche Intensität der StrafeIch sage nicht, das Sünde keine Konsequenzen hat. Sünde ist grundsätzlich destruktiv. Sie schmerzt Menschen und richtet Schaden an. Was ich aber sagen möchte ist, das es unter der Gnade sinnlos ist, von verschiedenen intensitäten der Strafe im Gottesgericht zu sprechen. Entweder Jesus bezahlte die Strafe ganz oder er tat es nicht – ein dazwischen gibt es nicht. Für uns alle ist es wichtig den Unterschied zwischen Gesetz und Gnade zu sehen. Nach dem Gesetz müssen Sie arbeiten um Ihre Sündenschuld abzuleisten und je größer die Schuld ist, desto mehr müssen Sie arbeiten. Aber unter der Gnade, hat Jesus die Schuld hinweggetragen und Sie müssen nicht arbeiten, weil er schon getan hat ! Somit ist das ganze Gerede über unterschiedliche Grade des Gerichts und der Strafen für die bestimmte Arten von Sünden ziemlich sinnlos. Keine gibt keine Zombies (Zwitterwesen) im Haus der Gnade. Paulus hat den Alten Bund zu Recht durch das Werk Jesu am Kreuz für beendet erklärt. Aber was ist nun mit dem Vers in Jakobus 3,1, in dem er erklärt, das Lehrer des Evangeliums strenger beurteilt werden als andere ? „Glaubst du wirklich, Jesus wird am Ende der Tage alle Prediger und Lehrer in einer Reihe aufstellen und dann einige von ihnen schlagen ? Wie ich bereits an anderer Stelle erklärt, das ist nicht das, was Jakobus gesagt hat – überhaupt nicht. In der abschließenden Analyse des Textes gibt es keine unterschiedlichen Grade des Urteils unseres Lebens, und damit unterschiedliche Strafen. Jeder von uns ist entweder in oder out, tot oder lebendig, ein Schaf oder eine Ziege. Keiner von uns ist „Halb Ziege und Schaf“ eben ein Zombie im Reich Gottes. Also, was meint Jesus, wenn er sagt, „Wer hingegen den Willen seines Herrn nicht kennt und etwas tut, was Strafe verdient, wird weniger hart bestraft werden.“ Meint Jesus damit, dass einige von seinen Schafen wenn sie vor ihm stehen, zur Seite genommen werden, dann einige schnelle Schläge bekommen, bevor er sie dann in den Himmel aufnimmt ? Meint er einige der Ziegen-Zombies bekommen einen Feuerlöscher für ihre Reise in die Hölle ? Okay, ich versuche witzig zu sein…. Aber ich kann mir nicht zurückhalten, weil mich so viele dumme Predigten über proportionale Strafen und dem Lebens-Endgericht auf der Grundlage dieses Denkens gehört habe. Sogar sehr intelligente Menschen behaupten Dinge wie: „Gott richtet uns nach unserer Sündenerkenntnis.“ Nein, das tut er nicht. Das ist der alte Bund. Im neuen Bund beurteilt uns der Herr Jesus nicht nach unseren Sünden, sondern nach Jesus. Die Tatsache, dass ich zu diesem Thema schreiben muss zeigt uns, wie Sünden-Fokussiert wir sind. Wir müssen damit aufhören und uns in unseren Geist zu erneuern lassen. Wir müssen aufhören unsere Schlechtigkeit zu reparieren und zu sanieren, und uns stattdessen auf die Güte Christi und seine Werk fokussieren. Brennan Manning pflegte zu sagen: Ich bin völlig davon überzeugt, dass am Ende unserer Tage im Gerichts der Herr Jesus jedem von uns nur eine Frage stellen wird: „Hast du geglaubt, dass ich dich liebe ?“ Die ultimative Frage, die wir uns stellen müssen lautet NICHT: War ich gut oder schlecht ? ODER habe ich meine schlechten Taten ausreichend mit guten Taten ausgeglichen ? Die ultimative Frage, die wir stellen müssen, lautet: Wie stand ich zu Jesus ? Nachtrag von Frank Pfr. Vornheder:Zurück zu dem
Text in Lk. 12,46-48, in dem Jesus über die Knechte spricht, die geschlagen und in Stücke gehauen werden. Wer ist nun mit dieser Aussage gemeint? Es sind die Hirten des Volkes Gottes, die am Ende ihrer Tage nach dem Alten Bund gerichtet werden, weil sie die Gnade Jesu abgelehnt haben. Die Pharisäer und Schriftgelehrten und solche, die bis in unsere Tage das Volk Gottes durch das Gesetz des Alten Bundes und nicht aus der Gnade des Neuen Bundes leiten. Die, die das Volk Gottes durch das Gesetz des Mose bis in unsere Tage leiten werden selber nach dem Gesetz verurteilt werden. Die, die das Volk Gottes in Gnade und Barmherzigkeit leiten werden selber Gnade und Barmherzigkeit erfahren. Alle Beiträge, auch Ältere, erhalten Sie unter: www.land-der-ruhe.blogspot.chDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch erhalten.

von: Land der Ruhe

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