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Komm aus der Küche Martha!

By noreply@blogger.com (Pfr. Frank Vornheder) Martha ist sauer, sie „muss“ schuften und die Gäste bewirten, während sich die Schwester Zeit nimmt für die Gäste. Hockt mit ihnen am Tisch und hört den klugen Reden zu. Dabei sie sind doch Gastgeber? Da muss doch etwas auf den Tisch stellen und damit das Ansehen bei den Gästen wahren.“ Sie murrt vor sich hin bis der Kragen platzt und sie sich öffentlich, vor den Gästen bei Jesus beschwert. (Lk.10) Was so offensichtlich einfach aussieht geht viel tiefer. Es ist der permanente Konflikt zwischen denen, die FÜR Jesus etwas leisten, und denen, die bei Jesus zur Ruhe kommen. Ein Konflikt, der uns vielfach in dem neuen Testament begegnet, aber bis heute in den Gemeinden vorkommt. Der Konflikt Martha gegen Maria. Das Ziel der Marthas aller Zeiten? Die Marias sollen gefälligst auch arbeiten. Was steckt dahinter ?Warum erwählt Martha das Los für Jesus etwas leisten zu wollen ? Es ist der Wunsch auf etwas stolz sein zu können. Auf etwas, das man selber geleistet hat. Vor jemand anderes etwas vorweisen zu können. Doch war es wirklich der Wunsch von Martha das Maria in der Küche und der Bewirtung mithilft ? Oder war es nicht vielmehr der Wunsch nach Anerkennung bei Jesus für das Geleistete ? Diese Martha-Maria Geschichte zeigt sich auch bei der Wiederkunft des verlorenen Sohnes (Lk.15). Als der „verlorene Sohn (Bruder)“ von den Schweinetrögen wieder nach Hause zurück kommt wird dieser nicht vom Vater zum Arbeiten auf das Feld geschickt. Nein, er wird vom Vater genötigt mit ihm zu feiern. Der Vater möchte mit seinem Sohn Gemeinschaft haben, die gemeinsame Zeit geniessen. Der Vater hat ihn so sehr vermisst, dass er nun jede Minute mit dem Sohn auskosten will. Darüber hinaus benötigt der Vater den Sohn auch gar nicht als Arbeiter. Seine anderen Arbeiter kommen hervorragend alleine klar. Als der andere Sohn dann von der Arbeit im väterlichen Unternehmen wieder heim kommt ist er sauer. Er empfindet es so, das ihm die Anerkennung zusteht, die der Bruder nun bekommt. Denn er leistet ja etwas FÜR den Vater. In diesem sehen wir wieder der „Geist der Martha“. Der daheim gebliebene Bruder lechzt nach Anerkennung vor dem Vater, und ist sauer das der Bruder der nichts tut, nun alle Aufmerksamkeit bekommt. Genauso wie bei Martha, die sauer ist das Maria die Anerkennung bekommt, die ihr doch für ihr Wirken zusteht. Die Gefahr dabei ? Die Marthas in den Gemeinden rufen laut: „Kommt in die Küche !“ Die daheim gebliebenen Söhne rufen laut: „Komm auf den Acker des Vaters“ und so weiter. Es ist die Gefahr was diejenigen, die die Ruhe gefunden haben sich herauslocken lassen. Und nun zwei biblischen Personen, die den Wandel von der Martha zur Maria geschafft haben. Zuerst der Petrus. Während er mit Jesus unterwegs war, war er einer der FÜR den Herrn stritt. er war einer der mit Worten, aber auch mit dem Schwert einschritt (Joh.18,10) wenn er es für notwendig hielt. Er war wie Martha in der Küche, die für Jesus etwas leistete, wie der daheimgebliebene Sohn beim Vater, der für den Vater im Betrieb schuftete. Auch Petrus hatte diese gleiche Grundhaltung. Bei letzten Abendmahl lehnte Johannes an Jesu Brust und ist in der Lage einfach die Nähe zu geniessen. Als Jesus zu Johannes kommt um ihm die Füsse zu waschen wehrt er sich nicht …. während Petrus wieder für Jesus streitet: Simon Petrus wehrte sich als er an die Reihe kam…. er will nicht das sich sein geliebter Meister erniedrigt, ihm die Füsse wäscht und wehrt sich deswegen. Später in Joh. 21, nach der Auferstehung des Herrn Jesus rückt Jesus sein falsches Verständnis zurecht. Er will ihm klar machen, dass er, Jesus, keine Verteidiger, keine „für ihn Kämpfer“ benötigt. Leider kommt dieses in den deutschen Bibelübersetzungen nicht richtig heraus …. In unseren Bibel steht das Jesus ihn dreimal fragte: Hast du mich lieb ? Dabei lautet die Frage etwas anders. Bei der ersten Frage fragt er ihn: liebst du mich mit dieser völlig selbstlosen, aufopferungsvollen Liebe (Agape) ? Dann fragt er ihn wieder: liebst du mich mit dieser völlig selbstlosen, aufopferungsvollen Liebe (Agape) ? Beim dritten Mal fragt er ihn: Möchtest du nicht einfach mein Freund sein, mit mit eine schöne Gemeinschaft haben (Philea) ? Da wurde Petrus traurig, denn er war überführt. er wollte FÜR Jesus schaffen, malochen, krampfen um seine Anerkennung zu bekommen. Aber Jesus wollte ihn aus diesem selbstzerstörerischen Christsein herausholen. Mit dem Ziel der Veränderung: Damit Petrus dann – wie Maria zu Jesu Füssen hocken konnte und ihm zuhören konnte. Damit er wie Johannes an der Brust des Meisters liegen konnte seine Nähe geniessen konnte. Damit er wie der verlorene Sohn mit dem Vater feiern konnte. Jedoch war es dafür notwendig, das er seinen Wunsch nach Anerkennung vor Gott (Jesus) für seine Werke, das Geleistete aufgab. Jesus benötigt unsere Leistungen nicht für den Bau seines Reiches. Und wenn er uns Aufruft „trachtet zuerst nach dem Reich Gottes“ meint das nicht unser Wirken als Marthas dieser Welt in der Küche. Das Wirken als daheimgebliebene Söhne auf den Feldern des Vaters, oder als Schwertkämpfer für die Wahrheit. Sondern es ruft in die Gemeinschaft, in die Nähe des Herrn Jesu. Tracht zuerst nach dem Reich Gottes mein: Hockt vor Jesus und hört ihm zu, feiert mit ihm und geniesst seine Nähe. Für alles andere hat Jesus himmlische Legionen der Engel und den Heiligen Geist, die zusammen alles andere viel besser können als wir. Alle Beiträge, auch Ältere, erhalten Sie unter: www.land-der-ruhe.blogspot.chDieser Beitrag von Pfr. Frank Vornheder ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://land-der-ruhe.blogspot.ch erhalten.

von: Land der Ruhe

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