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Lernen von Jesus – Versuchungen 3

By Chrblocom / 7. Dezember 2013

By Johannes T.

Nachdem die erste Versuchung scheiterte setzt der Teufel zu einem Strategiewechsel an. Er ändert einfach mal seine Taktik und greift von einer anderen Richtung an.
Jetzt versucht der Teufel es ganz auf fromm. Er tritt jetzt als Theologe auf und fordert Jesus zu einem Gottesbeweis auf.
Aber ein nach dem anderen.
Der Teufel nimmt Jesus mit nach Jerusalem auf das Dach des Tempels.
Der war ziemlich hoch, man hatte eine recht gute Aussicht, auch nach unten, denn es ging ca. 40 m herunter.
Dort oben auf dem Dach kam dann die Herausforderung .
Wenn du der Sohn Gottes bist – na schön, beweise es!
Es war eine spöttische Versuchung und eine große Provokation.
Der Teufel stellt die Göttlichkeit Jesu in Frage. Mit dieser unverschämten Provokation wollte er Jesus dazu bringen die Herausforderungen anzunehmen.
Er wollte das Jesus vom Tempel springt.
So könnte er doch beweisen, dass er göttlich ist.
Wenn Jesus diesen Sturz aus 40 m unbeschadet überlebt wäre der Beweis gebracht. Er könnte Beweisen, dass er der Sohn Gottes ist.
Und nicht nur das. Der Tempel war ja das Zentrum des jüdischen Lebens. Man ging viel zum beten in den Tempel. Dort war reger Betrieb.
Ein Sprung vom Dach des Tempels hätte Jesus in den Mittelpunkt gestellt.
Statts der Abgeschiedenheit der Wüste, stände Jesus im Zentrum.
Er hätte direkt nach dem Sprung eine Rede halten können und alle würden an ihm glauben. Alle würden ihn ehren.
Die Versuchung versprach den Beweis Jesu Göttlichkeit und Jesus wäre dabei auch noch groß herausgekommen.
Ehre und Ansehen. Der Wunsch im Mittelpunkt zu stehen. Der Wunsch groß rauszukommen. Betrifft uns diese Art von Versuchung nicht auch?
Kennt ihr solche Versuchungen?
Ich schon.
Schließlich will man angesehen sein. Die anderen Menschen sollen ruhig wissen was man alles so drauf hat und alles kann. Und es gibt immer wieder Dinge auf die man stolz ist und wenn nicht ist man mal zur Abwechslung auf seine eigene Demut stolz.
Und alles kann immer ganz fromm verpackt werden.
Der Teufel tritt in dieser Versuchung als Theologe auf. Er klingt auf einmal richtig fromm.
Der Teufel fängt an die Bibel zu zitieren.
Nebenbei, der Teufel hat die Bibelstelle nicht korrekt zitiert. Er kommt mit der Bibel aber missbraucht sie für seine Zwecke.
So ist es auch in unserer Situation. Nicht alles was sich fromm und biblisch anhört ist richtig. Auch der Teufel kennt die Bibel – und zwar so gut das er sie liebend gerne verdreht. An der Stelle möchte ich betonen, wie wichtig es ist, dass wir Christen uns intensiv mit der Bibel beschäftigen. Dass die Bibel für uns nicht nur ein Buch ist das wir mal so zwischendurch lesen, sondern wir wollen uns richtig mit dem Wort Gottes auseinandersetzen.
Nur wenn wir die Bibel kennen können wir sagen was wiederrum geschrieben steht.
Manche sagen auch, dass jeder Verführer seinen Lieblingsbibelvers hat.
Mit seiner frommen Begründung wollte der Teufel Jesus dazu bringen Gott selbst zum Handeln zu zwingen, Gott selbst zu versuchen.
Er scheitert damit weil Jesus weiß um was es in Gottes Wort geht – er sagt was wiederrum geschrieben steht. Er zeigt somit, dass die Aussage der Teufels nicht auf der Bibel sondern auf eine Verdrehung von ihr beruht.
Die fromme Maske aber wird vom Teufel aber gern benutzt.
Kennt ihr das auch, wie man manchmal Sünden irgendwie versucht fromm zu rechtfertigen. Das Paradebeispiel betrifft ja das übereinander reden oder lästern. Man schimpft wie schlimm die eine oder der andere so ist, was er nicht wieder alles falsch macht usw. und am Ende sagt man, so jetzt beten wir noch für ihn. Oder man lästert über jemand und sagt danach, nimm es als Gebetsanliegen mit.
Es kann auch sein, dass man es zu anstrengend findet sich mit jemand zu versöhnen und findet eine theologische Begründung warum dieser einfach nicht so wirklich glauben kann und man daher besser Abstand hält. Oder wenn die Versuchung da ist nicht mehr den Menschen von Jesus zu erzählen, kann die fromme Begründung so klingen wie: Es ist Endzeit, es bekehren sich jetzt nicht mehr viele, es ist Gott der die Menschen zur Umkehr ruft, oder es ist nur eine kleine Schar die gerettet wird.
Lasst uns vorsichtig sein, dass wir nicht durch fromm klingende Aussagen Sünden begründen.

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From: Nachgedacht

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