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Nachdenken über das Leben – Daily-Message

By Chrblocom / 1. November 2013
Nachdenken über das Leben
“Und wie den Menschen bestimmt ist, “einmal“ zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus “einmal“ geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil“. (Hebräer 9, 27-28)
Muss sich der Mensch über sein Menschsein Gedanken machen? Hat er die Pflicht über den Tellerrand hinaus zu blicken? Zunächst gilt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, dann lebt man – zumindest biologisch. Das ist so und man muss sich nicht jeden Tag selbst dazu auffordern in dieser Weise zu leben – man tut es einfach. Ebenso wie das atmen. Aber da der Mensch mehr ist als nur eine biologische Ansammlung von Nerven, Muskeln etc. (mit begrenzter Haltbarkeit) sollte man schon in der Lage und auch willig sein, sich mehr Gedanken über das Leben in sich und um sich herum zu machen, als ein Kaktus oder dergleichen. In Hesekiel 18,31 spricht Gott zu seinem Volk: “Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel“? Das gilt auch für die Nichtjuden und alle Menschen. Warum man stirbt, darüber machen sich die meisten Menschen heutzutage keine Gedanken. Sie haben sich daran gewöhnt und der Tod ist sozusagen zu einem Verbündeten geworden. Man wird ihn nicht los, also wird er adoptiert. Aber das ist falsch gedacht. Der Tod gehört nur wegen der Sünde zum (gottesfernen) Leben dazu – nur darum. Es war nie Gottes Absicht Menschen zu erschaffen, die wieder sterben. Gott ist das Leben. Der Mensch besteht aus Geist, Seele und Körper. In dieser Reihenfolge. Die Frage und Möglichkeit darüber nachzudenken. woher der Mensch kommt und wohin er geht, ist eigentlich eine ganz besondere Fähigkeit für ein denkendes Lebewesen. Dies sollten wir als Menschen nutzen und nicht stets nur oberflächlich in den Tag hinein dümpeln. Der Mensch hat tatsächlich die innere Veranlagung über den Horizont hinaus zu blicken und nach dem Sinn des Lebens zu fragen und danach zu forschen. Weniger wäre inakzeptabel. Menschen sind im Grunde geistbegabt. Sie sind, jeder für sich, eine lebendige Seele (1. Mose 2,7).

Sicherlich gibt es Grenzen im Verstehen und Wahrnehmen in unserer fleischlichen und begrenzten Dreidimensionalität. Und da besteht dann auch die Gefahr, daß man sich unsichtbaren Mächten öffnet, denen man nicht gewachsen ist und die einen in die Irre führen können und wollen. Paulus stellt in Epheser 6,12 fest: “Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel“. Christen können sich davor schützen (geistliche Waffenrüstung) aber wer schützt die Ungläubigen? Es gibt eine unsichtbare Wirklichkeit. Die Bibel gibt uns hier Auskunft. Dort wird auch das Problem des Menschen beschrieben und seine Schuld vor Gott definiert. Ebenso wird die einzige Lösung offenbart – und zwar nur dem, der daran glaubt. Durch den Glauben können wir über den Horizont hinaus blicken und Gottes Realität wahrnehmen. Nur so. In Person von Jesus Christus können wir unsere Sünden, die uns von Gott trennen, uns vergeben lassen. Das hat enorme Konsequenzen für dieses und das ewige Leben (nach dem leiblichen Tod). Leben heisst für mich also, sehr wohl darüber nachzudenken und dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gottes Wege sind vollkommen – auch in der Weise wie ein Mensch vom Sünder zum Kind Gottes wird. Und als Christ gilt, sich ebenfalls jeden Tag neu für Gott zu entscheiden, sich seines seligen Standes bewusst zu werden. Eines ist in Bezug auf das Leben ganz sicher – ob man nun daran glaubt oder nicht – es endet! Ebenso wird jeder Mensch über sein Leben einmal vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Und dann zählt eben nur, ob Jesus unser Erlöser war oder nicht. Die Kinder Gottes sollten jedenfalls mit Freude auf die Wiederkunft Jesu warten. [mehr]
Jörg Bauer

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