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Prophetischer Weckruf an Pastoren

By Chrblocom / 4. Dezember 2013

Prophetischer Weckruf an Pastoren

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Die folgende Botschaft ist sehr ausführlich
geworden, da ich im Anhang noch einige Hilfen zum Umgang und Umsetzen
gegeben habe. Außerdem findest Du unten eine Übersicht mit weiteren Artikeln
zum Thema. Bitte nimm Dir Zeit für diese Botschaft, die wir als sehr wichtig
für den gesamten Leib Christi empfinden.

Ich stelle hier auch den Artikel als Textdokument zum Downloaden zur
Verfügung. Klicke dazu mit dem rechten Mausklick auf eines der ausgewählten
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Prophetischer Weckruf an Pastoren

Vor ein paar Monaten hat mir eine Leserin den
folgenden Traum zugeschickt. Es handelt sich dabei um einen prophetischen
Traum von Gott, der sich ganz besonders an Pastoren und Gemeindeleiter
richtet. Ich empfand, dass die Botschaft des Traums sehr wichtig ist,
deshalb teile ich sie hier mit euch.

Wenn Du Pastor oder Gemeindeleiter bist,
bitte ich Dich, diese Botschaft selbst vor Gott zu prüfen. Frage Ihn, ob Er
möchte, dass Du daraufhin etwas praktisch umsetzt.

Bevor ich den Traum und die Botschaft
schreibe, möchte ich hier einen Eindruck mitteilen. Am 27.11.2013, als ich
über diesen Traum betete, hatte ich das folgende innere Bild:

Ich sah mehrere Pastoren (und evtl. auch
Gemeindeleiter), wie sie unter freiem Himmel standen. Über ihnen stand am
Himmel ein riesiges Ohr. Ich fragte Gott, was das bedeuten soll. Und da
hörte ich die Worte:

„Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den
Gemeinden sagt!“

Dieser Satz kommt in der Offenbarung mehrmals
vor. Und zwar in den Sendschreiben an die Ortsgemeinden (vgl.
Offenbarung 2-3
).
Deshalb empfinde ich, dass die folgende Botschaft auch ein „Sendschreiben“
ist, das sich an mehrere Gemeinden richtet. Es ist ein Weckruf Gottes.

 

Der Traum

(vom 06.03. auf den 07.03.2013)

„Im Traum befand ich mich in New York. Es
herrschte absolutes Verkehrschaos. Überall war Feuer, auch Häuser brannten.
Viele hohe Häuser stürzten ein.

Plötzlich fand ich mich in einer Art Herberge
oder Hotel. Und ich wusste, dass ich den Zimmerschlüssel mit der Nummer 0315
finden muss. Die Zahl 3 war größer als die anderen Zahlen.
Zunächst hatte ich nur eine bronzefarbene Schlüsselplakette, auf der diese
Nummer stand, inklusive des Schlüsselbunds in meiner Hand. Ich suchte aber
den Schlüssel…
Nach einigem Suchen fand ich den Schlüssel mit der Nummer 0315 in meiner
Hand am Schlüsselbund!

Dann gingen wir, unser Pastor und zwei
weitere Personen, durch die Straßen von New York. Dort war noch immer Chaos:
Überall liefen die Menschen voller Panik umher, ein totales Durcheinander.
Es fuhren Krankenwagen mit Blaulicht und Sirenen vorbei. Die Erde bebte,
Häuser wackelten und stürzten ein.

Plötzlich war dort eine Kirche mit offenen
Türen, in der friedliche Musik spielte. Es war aber klar, dass jetzt nicht
Zeit ist, in die Kirche zu gehen, um diese wunderschöne Musik zu hören,
sondern dass wir die Menschen in den Häusern warnen sollten! Deshalb sagte
ich zu unserem Pastor: ‘Komm, wir müssen weitergehen, wir können hier nicht
bleiben!’ Er wollte zunächst auf keinen Fall mitgehen, aber ich sagte
eindringlich: ‘Komm bitte, glaube mir, wir können wirklich nicht hier
bleiben, wir müssen weitergehen!’ Schließlich kam er mit.

Wir gingen in eine Art Restaurant. Da waren
überall Eltern, die an Tischen saßen. Aber es waren keine Speisen auf dem
Tisch. Die Eltern hatten ihre Babys und Kinder auf dem Schoß. Doch all diese
Kinder hatten geschlossene Augen und waren irgendwie leblos, wie tot.

Da sah ich einen Vater mit Drillingen. Das
erste Baby war noch recht wohl genährt, das zweite schon wesentlich schmaler
und das dritte sah völlig abgemagert aus.

Schließlich wachte ich auf.

Es war 5:20 Uhr morgens und ich war sofort
hellwach. Da hörte ich in mir die Stimme: ‘Schreibe diesen Traum und alle
Details auf!’“

 

Die prophetische Botschaft des Traums

Im Verlauf des Traums erschließt sich, dass
die Stadt New York für die Welt steht. Das lässt sich außerdem auch darin
sehen, dass die USA eine Weltmacht und New York die größte Stadt in den USA
ist.

Dass im Traum die Stadt New York zerstört
war, bedeutet, dass die Dunkelheit in der Welt zunimmt. Katastrophen und
Leid nehmen zu. Aber dazu ist es wichtig zu verstehen, dass auch das Licht
zunehmen soll. Wir leben seit JESU Himmelfahrt in der Endzeit und es wird
Zeit, dass der Leib Christi wirklich aufsteht. Es wird Zeit, dass die Braut
JESU in ihre volle Reife kommt und Sein Reich in dieser Welt manifestiert.
Denn die Menschen sollen ja das Licht sehen (vgl.
Matthäus 5,
14-16
). Gerade deshalb werden wir Christen im Traum zum Handeln
aufgefordert!

In der nächsten Szene sah sich die Person in
einer Herberge oder in einem Hotel. Diesen Ort deute ich so, dass er für
eine geschützte Atmosphäre wie z.B. im Gebet bzw. in der Gemeinschaft mit
JESUS steht. Denn dort suchte sie nach einer Antwort auf die Frage, was in
den schwierigen Umständen zu tun ist.

Die Schlüsselplakette und der Schlüssel bedeuten Folgendes:

Die Schlüsselplakette steht für die
Verheißung von Gott. Und zwar für die Verheißung, das zu empfangen, was uns
als Seinen Kindern zusteht, um den Missionsauftrag zu erfüllen. JESUS gab
uns diesen Auftrag:

„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt
und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft
wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt
werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind:
In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen
reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken,
wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie
werden sich wohl befinden.“
(Markus 16, 15-18)

Mir kam dazu auch das Stichwort „Pfingsten“. JESUS hatte am Tag Seiner
Himmelfahrt zu Seinen Jüngern gesagt:

„Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung
meines Vaters; ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan
werdet mit Kraft aus der Höhe!“
(Lukas 24, 49)

Die Jünger sollten also im Gebet warten, bis
sie die Verheißung, die Ausstattung mit der Kraft des Heiligen Geistes,
empfingen. Erst dann war der richtige Zeitpunkt gekommen, den Menschen das
Evangelium in der Kraft Gottes zu verkünden (vgl.

Apostelgeschichte 2
).

Es geht also darum, dass wir die Kraft des
Heiligen Geistes, die jedem Christen zusteht, annehmen. Dass wir nicht nur
wissen, was uns zusteht (so wie es auf der Plakette geschrieben
stand), sondern dass wir es auch annehmen.

Mit Seiner Kraft haben wir auch die Vollmacht
bzw. Autorität von dem 3-einigen Gott empfangen, um Sein Reich in dieser
Welt zu manifestieren. Es geht darum, dass Gott in uns ist (vgl.
Johannes 17,
22-23
und Vers 26;
Kolosser 1, 27).
Und dass Er in dieser Welt wirken will – durch uns! JESUS will genauso Sein
Reich manifestieren, wie Er es als Mensch getan hatte: Durch Heilungen,
Zeichen, Wunder etc. Und das will Er durch uns tun.

Die Schlüsselplakette steht also auch für die
persönliche Frage: „Hast Du die Kraft des Heiligen Geistes empfangen?“ Der
Schlüssel steht für die Kraft des Heiligen Geistes und ist die Antwort und
Lösung.

Nach längerem Suchen stellte die Person im
Traum plötzlich fest, dass der Schlüssel am Schlüsselbund hängt! Das
bedeutet, dass sie die Verheißung von Gott im Glauben annahm. Dadurch hatte
sie nicht mehr länger nur die Schlüsselplakette, sondern auch den
verheißenen Schlüssel.

So ausgestattet konnte sie zu den Menschen
gehen, um ihnen zu helfen. Das bedeutet auch: Nachdem wir den „Schlüssel“
empfangen haben, brauchen wir nicht länger nach ihm suchen. Es geht dann nur
noch darum, Gott zu fragen, wie wir daraufhin handeln sollen ( = wo wir den
„Schlüssel“ einsetzen).

Die Nummer 0315 auf der Schlüsselplakette und
auf dem Schlüssel ist sehr entscheidend. Auffällig ist, dass die Zahl 3
größer war als die restlichen Zahlen. Es wird klar, dass die Zahl 0315 ein
Datum beschreibt: März 2015. Die Person hatte den Traum im März 2013. Es
geht darum, wie wir uns in den 3 Jahren (2013, 2014 und 2015) auf die
kommende Zeit vorbereiten.
(Dies wird auch anhand der Symbolik mit den Drillingen am Ende des Traums
noch deutlicher!)

Auch im Verlauf des Traums spielt die Zahl 3 eine sehr entscheidende
Rolle.

In der Bibel können wir lesen, dass Gott die
Welt in 3 Tagen schuf (vgl.
1. Mose 1),
dass JESUS nach 3 Tagen vom Tod auferstand (vgl.
Johannes 2,
19-21
) und weitere Stellen, in denen etwas vollendet wird. Deshalb
möchte ich hier betonen, dass die Zahl 3 im Traum genauso auch
„Vollkommenheit“ bzw. „Vollendung“ bedeutet.

In der weiteren Szene ging die Person mit dem
Pastor und zwei weiteren Personen durch die zerstörte Stadt. Sie kamen zu
einer Kirche, aus der friedliche Musik tönte. Zuerst schien es verlockend,
sich dort zurückzuziehen. Außerdem hätte die Musik bestimmt auch den Lärm
der Hilfeschreie, Sirenen und einstürzenden Häuser übertönt. Aber genau das
wäre egoistisch und die falsche Entscheidung gewesen. Es sah aus
menschlicher Sicht nach einer Lösung aus, aber es war keine Lösung von Gott.
Denn wir Christen haben ja den „Schlüssel“, also die Kraft Gottes empfangen,
um damit vorrangig in der Welt zu wirken. Genau so wie es auch für die
ersten Christen normal war, unter den Menschen das Reich Gottes zu
demonstrieren.

Die Person erkannte das als prophetisch
begabte Christin. Sie selbst steht hier für eine (echte) prophetische
Stimme, auf die der Pastor hören sollte! Ihre Warnung war echt, was der
Pastor dann auch im Traum erkannte. Und er entschloss, daraufhin zu handeln
und mit ihr zu gehen. Genauso sind die Pastoren und Gemeindeleiter allgemein
verantwortlich dafür, wie sie mit prophetischen Botschaften umgehen. Es ist
ein Aufruf, die prophetischen Stimmen nicht zum Schweigen zu bringen,
sondern ihnen zuzuhören! So wie es auch in
1.
Thessalonicher 5, 20-21
heißt:

„Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles,
das Gute behaltet!“

Während sie weitergingen, um den Menschen zu
helfen, kamen sie an ein Restaurant, das einen Bereich in der Welt
darstellt. Der Ort war zwar ein Restaurant, aber es fehlte das Essen. Es
wird also eine „Hungersnot“ beschrieben. Bei dieser Hungersnot handelt es
sich aber um keinen natürlichen, sondern um einen geistigen Hunger. Es ist
der Hunger nach Gottes Wort! Auch in
Amos 8, 11-12
wird dieser Hunger beschrieben:

„Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der
Herr, da werde ich einen Hunger ins Land senden; nicht einen Hunger nach
Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu
hören. Da wird man hin und her wanken von einem Meer zum anderen und
umherziehen vom Norden bis zum Osten, um das Wort des Herrn zu suchen, und
wird es doch nicht finden.“

Wenn wir Christen geistigen Hunger verspüren,
dann wissen wir, wo wir Ihn stillen können: Bei JESUS. Aber für Menschen,
die Ihn noch nicht kennen, ist geistiger Hunger eine Gefahr – es sei denn,
jemand führt sie zu JESUS!

JESUS selbst ist das „Brot“, nach der diese
Welt so sehr hungert. In
Johannes 6,
33-35
heißt es:

„Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus
dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. [Anm.: …sagte JESUS.] Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot! Jesus aber
sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird
nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.“

Es gibt da einen interessanten Zusammenhang:
JESUS ist nicht nur das „Brot des Lebens“, sondern auch das „Wort Gottes“
(vgl. Johannes
1, 1-14
;
Offenbarung
19, 11-13
)!

Und JESUS sagt außerdem:

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!“
(vgl. Matthäus
4, 3
;
Lukas 4, 4
)

Er ist bildlich gesprochen das Wort, das aus
dem Vater hervorging (siehe auch
Johannes 1, 1-14).
Er selbst und somit auch Seine Worte sind es, die den geistigen Hunger
stillen. Es ist also wichtig zu verstehen, dass es sich bei Gottes Wort
nicht nur um die Bibel handelt, sondern auch um die persönlichen
Offenbarungen, die JESUS uns gibt. Er ist der gute Hirte und Seine Schafe
hören Seine Stimme (vgl.
Johannes 10, 27).
Wir dürfen und sollen mit Ihm in einem lebendigen Dialog sein, so wie auch
in jeder anderen Beziehung der Dialog wichtig ist.

Und wir können auch Worte für die Menschen
empfangen, die JESUS noch nicht kennen. Gott möchte ihnen mitteilen, wie Er
sie sieht, dass Er sie liebt und welche guten Absichten Er mit ihnen hat.

Aber wenn wir nicht gelernt haben, Gottes
Stimme für uns und für andere zu hören, wie wollen wir ihnen mitteilen, was
Gott ihnen persönlich sagen will?

Außerdem gehören auch die Gaben des Heiligen
Geistes (vgl.
1. Korinther 12-14
) zu den „Broten“, die den geistigen Hunger
der Menschen stillen sollen. Denn wir sollen mit den Geistesgaben auch den
nichtgläubigen Menschen dienen.

Aber wenn wir nicht gelernt haben, die
Geistesgaben zu praktizieren, wie wollen wir den Menschen damit dienen?

Wir sollen die Menschen doch schmecken
lassen, wie gut Gott ist! (vgl.
Psalm 34, 9).
So dass sie echte Nahrung bekommen und mehr von diesem lebendigen Gott
wollen.

Auch die Kinder und Babys litten deutlich
unter der Hungersnot. Dazu hatte ich den Eindruck, dass es sich um die
nächste Generation handelt. Ihr Hunger nach dem Übernatürlichen wächst und
sie werden versuchen, diesen Hunger zu stillen. Wenn sie in den Kirchen kein
passendes „Brot“ finden, werden sie an anderen Orten suchen (Drogen, Welt
oder Esoterik etc). Aber ihr Hunger bleibt ungestillt. Denn diese innere
Leere kann nur Gott und eine lebendige Begegnung mit Ihm stillen.

Dann zu dem Vater mit den Drillingen: Das
erste Baby war noch recht wohl genährt, das zweite war schon wesentlich
schmaler und das dritte sah völlig abgemagert aus. Hier wird deutlich, dass
der Traum die Gegenwart, aber auch eine Sicht in die Zukunft zeigt. Das
erste Baby steht für 2013, das zweite für 2014 und das dritte für 2015
und
darüber hinaus. Es handelt sich wieder um die Zeitspanne von 2013
bis 2015 und bedeutet, dass der geistige Hunger immer mehr zunimmt. Und wir,
der Leib Christi, sind aufgefordert, den Menschen echte Nahrung zu bringen!
Wenn wir den Menschen nicht JESUS und Seine Worte bringen, dann verhungern
viele Menschen. Und in den Kirchen und Versammlungen, wo es an diesem
lebendigen Brot fehlt, da wirkt JESUS selbst wie „abgemagert“, da Er nicht
in ganzer Fülle dargestellt wird.

Ich dachte bei der Symbolik auch an den
Traum des Pharaos mit den 7 Kühen, die auch für 7 Jahre standen (siehe
1. Mose 41,2 ).

 

Die Hauptaussagen der Botschaft sind
also zusammengefasst:

  • Die Dunkelheit in der Welt nimmt zu,
    aber gleichzeitig soll auch das Licht zunehmen! JESUS ist das Licht der
    Welt und wir sollen Sein Licht leuchten lassen. Deshalb handelt es sich
    um keine richtende Botschaft gegen nichtgläubige Menschen, sondern um
    eine Warnung an uns Christen. Das Gericht beginnt am Haus Gottes:
    „Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes; wenn
    aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem
    Evangelium Gottes zu glauben?“
    (1. Petrus 4, 17)
    Außerdem auch:
    Hebräer 12, 25-29
    und

    Offenbarung 3, 15
    (wo auch die Nummer enthalten ist).
  • Wir Christen sind „Kirche“ und unser
    Leben und Handeln sollte ein „Gottesdienst“ sein (vgl.
    Römer 12, 1).
    Das schließt christliche Versammlungen, wie z.B. in Ortsgemeinden oder
    Hauskreisen nicht aus. Aber wir können nicht erwarten, dass die Menschen
    von alleine in unsere Versammlungen kommen. Wir sollen zu ihnen gehen.
  • Die Menschen haben geistigen Hunger und
    wissen nicht, wo sie ihn stillen können. Wir sollen ihnen das „lebendige
    Brot“ bringen: JESUS, Seine Worte und überhaupt Seine wirksame Kraft,
    die sich auch in den Geistesgaben ausdrückt. Es ist nicht richtig, diese
    uns anvertraute Vollmacht wie ein Licht unter den Scheffel zu stellen.
    Auch im Gleichnis mit den anvertrauten Talenten, das JESUS in
    Matthäus 25,
    14-30
    erzählt, beschreibt wie wichtig es ist, das uns Anvertraute
    einzusetzen. Der Knecht, der die Talente vergrub, wurde gerichtet.

 

Jetzt geht es um die Frage: Wie sollen
wir auf diese Botschaft hin handeln?

Dieses Thema könnte man noch viel mehr vertiefen, aber ich möchte die
wichtigsten Punkte festhalten:

  • Eine Predigt soll vom Heiligen
    Geist inspiriert sein
    Ein Pastor sollte den Heiligen Geist fragen, über was er
    predigen soll. Denn bei einer Predigt sollte es nicht darum gehen,
    bloßes Wissen zu vermitteln, sondern um die Führung des Heiligen
    Geistes. Dabei kann es sein, dass auch Menschen geheilt werden bzw. der
    Predigt solche und andere Zeichen von Gott (s.
    Markus 16)
    folgen. So wie Paulus sagte:
    „Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden
    Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der
    Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf
    Gottes Kraft.“
    (1.
    Korinther 2, 4-5
    )
  • Das Wort Gottes kommt nicht nur
    durch den Pastor oder Gemeindeleiter
    Pastoren, die auch „Hirten“ sind, sollten sich bewusst machen,
    dass JESUS der „Chef-Hirte“ ist. Pastoren dürfen Seine Position nicht
    ersetzen, sondern sollen die „Schafe“ zu JESUS führen. Das bedeutet: Die
    Christen sollen auch selbst lernen, die Stimme JESU zu hören. Denn das
    offenbarte Wort Gottes kommt nicht nur durch den Pastor/Prediger,
    sondern soll auch von jedem einzelnen Christen empfangen werden.
  • Pastoren und Gemeindeleiter
    sollen prophetische Christen und Prophetien nicht verachten
    Pastoren und Gemeindeleiter sind aufgefordert, auf die
    prophetischen Stimmen zu hören. Viele Pastoren sind bei Propheten und
    prophetisch begabten Christen sehr ablehnend, besonders wenn es in die
    Richtung Korrektur oder Warnung geht. Oftmals sind sie dies zu recht, da
    prophetische Menschen nicht perfekt sind und auch Charakterschwächen
    haben können. Wenn das der Fall ist, dann geben diese Christen
    Prophetien, die an die Ortsgemeinde gerichtet sind, oftmals viel zu hart
    wieder. Aber die Leiter einer Ortsgemeinde oder Versammlung sollten sich
    im Klaren sein, dass die prophetischen Botschaften trotzdem richtig sein
    können! Es ist wichtig, dass sie sich die Botschaften in Ruhe anhören
    und dann vor Gott (!) prüfen (siehe auch
    1.
    Thessalonicher 5, 20-21
    ).
  • In jeder Ortsgemeinde soll es
    laut neutestamentlicher Ordnung erlaubt sein, prophetisch reden zu
    dürfen
    Das prophetische Reden gilt für jeden Christen (=Gabe).
    Außerdem sollte es in jeder Gemeinde zusätzlich Propheten geben
    (=Berufung). Dazu gibt Paulus in
    1.
    Korinther 14
    mehrere klare Anweisungen. Jeder Christ sollte in
    einer Versammlung die Möglichkeit haben, prophetische Eindrücke
    weiterzugeben. Das kann unterschiedlich gehandhabt werden. Am Besten und
    sinnvollsten ist es, wenn jeder die Möglichkeit hat, für kurze (!) Zeit
    ein prophetisches Wort an die Versammlung weiterzugeben, z.B. am Mikro.
    Das kann zum Beispiel vor oder nach der Predigt geschehen. Was auch Sinn
    macht, aber den ersten Vorschlag nicht ablöst, ist: Dass in den
    Versammlungen Ruhepausen eingerichtet werden, in denen jeder Christ Zeit
    hat, Gottes Reden für sich persönlich zu empfangen. Das kann ideal in
    der Lobpreiszeit geschehen, wenn zwischen den Liedern immer wieder
    instrumentale Pausen eingelegt werden.
  • Geistesgaben sollen in einer
    Ortsgemeinde laut neutestamentlicher Ordnung praktiziert werden
    Paulus schreibt in
    1.
    Korinther 12-14
    über die Geistesgaben und ihre Wichtigkeit. In
    1.
    Korinther 13
    schreibt er darüber, dass die Liebe das Wichtigste
    ist. Das schließt aber die Geistesgaben nicht aus. Es bedeutet vielmehr,
    dass die Liebe Gottes das Motiv und die antreibende Kraft sein soll!
    Außerdem ist die Lehre über Geistesgaben sehr wichtig. Ohne gute Lehre
    werden große Fehler gemacht, wie es auch in der Gemeinde in Korinth war.
    Die Liebe und die Lehre über den Umgang mit den Geistesgaben darf nicht
    fehlen.

Diese Vorschläge waren mir wichtig, im Anhang
zu der Botschaft mitzuteilen. Und ich bitte Dich, lieber Leser, diese
Vorschläge im Gebet zu überdenken. Frage Gott, ob Er etwas Neues in Deiner
Ortsgemeinde oder Gruppe tun will. Etwas „Neues“, das allerdings für die
ersten Christen üblich war und zu dem wir in dieser Zeit mehr und mehr
zurückfinden sollten. Damit wir selbst in der Hungersnot wissen, wo wir
unser geistiges Essen bekommen (bei JESUS) und es auch anderen weitergeben.

Dazu möchte ich mit diesem Endruck schließen,
den ich am 30.11. dazu bekam:
Ich hatte eine Vision von JESUS, wo Er sich mir als das Brot des Lebens
zeigte (vgl.
Johannes 6, 35
). Dann sah ich wie wir, Seine Kinder, zu Ihm kamen.
Und wir nahmen Brotstücke aus Ihm selbst heraus. Ich bekam dazu diese
Bibelstelle:

„Und aus Seiner Fülle haben wir alle empfangen
Gnade um Gnade.“
(Johannes 1, 16)

Die Aussage ist hier wieder, dass wir von
JESUS unsere geistige Speise erhalten und diese auch an andere weitergeben.
Wie auch in dem Wunder der Brotvermehrung von JESUS, das in
Lukas 9, 10-17
beschrieben steht, ist immer noch genug für andere da.

 


Hier noch ein paar hilfreiche Beiträge:

Falls Du Anregungen möchtest, wie man die
Gabe der Prophetie in einer Versammlung, aber auch außerhalb einer
Versammlung ausleben kann, schau mal in dieses Verzeichnis. Dort findest Du
außerdem auch Anregungen für „prophetische Evangelisation“.

  • Übersicht der
    Artikel über Träume

    Falls Du Dich fragst, ob Gott überhaupt noch
    heutzutage durch Träume spricht, bitte ich Dich, diese Artikel zu lesen.
    Darin gibt es auch biblische Beispiele.


Das prophetische Wort - Licht an einem dunklen Ort

Anmerkung: Prüfe alles
und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21)
.
Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel

und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe
folgende Artikel:

Sind Prophetien unfehlbar?
,
Was
“Prüfen bedeutet
und

Umgang mit Eindrücken
.

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Chrblocom

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