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Schafft Weihnachten ab!!

By Chrblocom / 4. Dezember 2013

By Theolunke

La-Liana  / pixelio.de

BILD Zeitung, Berlin am 30. August 2013: “Kreuzberg verbietet Weihnachten!”

(Wenig später war zu lesen, dass der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit das Weihnachtsfest gerettet hat …)

Rundschau (6. November 2013): “Die Linke will St. Martin verbieten”

Kathnet (2010): “Wien: Nikolausverbot in Kindergärten”

La-Liana / pixelio.de

Gerade in der Vorweihnachtszeit flammt die Diskussion neu auf – sollen religiöse Feste aus dem öffentlichen Raum verbannt werden. Die Gründe dafür sind oft der Schutz der religiösen Gefühle von Minderheiten oder der Versuch, eine “moderne Integrationspolitik” zu forcieren. Doch mit Integrationspolitik haben solche Meldungen wenig bis gar nichts zu tun – in fast allen Fällen handelt es sich um medial aufgebauschte individuelle Situationen, wo zum Beispiel der Beschluss EINES Kindergartens, dieses Jahr keine Nikolofeier zu organisieren, gleich zum Politikum hochstilisiert wird. Persönlich würde ich auf solche und ähnliche Meldungen keinen Pfifferling setzen, denn nur zu oft wurde da von Journalisten oder “besorgten Bürgern” aus einer Mücke der berüchtigte Elefant geschaffen …

Aber ich möchte diesen Gedanken heute aufgreifen – oft bildet sich bei diesen Themen schnell eine Front der “Verteidiger des christlichen Abendlandes”, selbsternannte Kämpfer für die – meist christlichen – Traditionen unserer westlichen Welt! Tatsächlich scheint es mir allerdings, dass dieser Kampf längst verloren ist. Der Gegner ist nicht der Islam, nicht die “Kampfatheisten” und auch nicht die Grünen oder Linken in den Parlamenten Europas – sondern der immer weiter fortschreitende Materialismus. Europa ist längst durch und durch “säkular”, dass heißt, “religionsfreier Raum”! Auch wenn es noch die Feste gibt, wenn es noch die christlichen Riten und Traditionen gibt – all diese Dinge sind längst inhaltslos, leere “Formhüllen” ohne tiefere Bedeutung, ohne gehaltvollem Inhalt! Wo aber Traditionen den eigentlichen Kern verloren haben, werden sie sinnlos und überflüssig! Krampfhaft wird bemüht, zumindest IRGENDEINEN tieferen Sinn in Weihnachten (“das Fest der Liebe”), St. Martin (zur Förderung der Nächstenliebe) oder Nikolaus (brav sein wird belohnt) zu finden. Und doch sind das nur Worthülsen, nur der vergebliche Versuch, doch noch einen bedeutungsvolle und relevanten Inhalt zu generieren. Doch die Realität hat all diese wildromantischen Bemühungen längst überrundet und weit hinter sich gelassen – es geht um Kommerz, um Profit und um den eigenen Egoismus. All diese Dinge werden am Altar des Materialismus angebetet! Diesen “Götzen” opfern wir Geld, Zeit und Familie, ohne zu erkennen, dass damit all diese ehemals christlichen Feste und Traditionen verdreht und pervertiert werden.

Angelika Wolter / pixelio.de

Der Kampf um das “christliche Abendland” ist in der Gesellschaft längst verloren – die Frage, ob man dieses oder jenes früher einmal christliche Fest abschaffen soll, lässt mich kalt. Vermutlich wäre es sogar der ehrlichere Weg. Denn Hand aufs Herz – WER denkt bei Weihnachten wirklich daran, dass es ein historisches Ereignis gegeben hat: Nämlich, dass GOTT Mensch wurde. Der Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, der den Menschen gemacht hat und uns eine “Betriebsanleitung” gegeben hat, wie das Wunderwerk Mensch funktioniert (seine Gebote, die Bibel)! Dass Gott Mensch wurde, um “zu suchen, was verloren ist” … und das sind WIR Menschen. Alle Menschen! Du und ich! Wir füllen Weihnachten mit anderen Dingen – ohne Zweifel, auch wichtige Dinge, Familie, Liebe, Freundschaft, etc.! Diese Dinge sind schön und wertvoll, aber doch nicht der ursprüngliche Sinn von Weihnachten.

Der Kampf in der Gesellschaft scheint verloren – aber der Kampf in unseren Familien, in unseren Wohnzimmern und in unserem Herzen ist noch nicht entschieden. Hier haben wir die “Entscheidungsgewalt”, hier ist der Einzelne gefordert! Was ist Weihnachten – was bedeutet es? Nicht “für dich” – sondern was bedeutet es eigentlich? Und was machen wir dann damit?

From: theolunke

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