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Schlecht behandelt? Überwinde das Böse durch das Gute!

By Chrblocom / 30. Oktober 2013

By Mike Dasbach .
In letzter Zeit kam es öfters vor, dass ich mich von Mitmenschen schlecht behandelt fühlte, zu denen ich früher ein sehr enges Verhältnis hatte. Das ging hin bis zu schlimmen Beschimpfungen, z. B. weil andere sich stark verletzt fühlten und emotional überreagierten. Anstatt – wie normalerweise üblich – auf demselben Niveau zurück zu schimpfen, hatte ich wie aus heiterem Himmel den Bibelvers aus Römer 12,21 vor Augen:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!

Danke! Dieser Vers wurde mir zur Maxime und ich konnte mich seitdem selbst viel besser kontrollieren bzw. es brauchte kaum noch Selbstkontrolle. Trotzdem fragte ich mich immer wieder, warum z. B. „Freunde“, denen ich nichts getan hatte auf einmal meinten, den Stab über mir zu brechen – ohne vorher ein Wort mit mir persönlich gesprochen zu haben. Audiatur et altera pars! Stattdessen üble Nachrede, Tratsch, Klatsch, Hass, Neid, Eitelkeit, Gerüchteküche!

Ich kam zu dem Ergebnis, dass ich mich von diesen „Freunden“ distanzieren werde. Bei zukünftigen Begegnungen werde ich freundlich aber bestimmt bleiben. Nachdem ich innerlich „Inventur“ gemacht hatte, habe ich festgestellt, dass es viele Menschen in meinem Leben gibt, denen ich freundschaftlich zugetan war, von denen aber kaum etwas zurück kam – und jetzt z. T. Böses. Das geht zurück bis zu „Kameraden“ aus der Grundschule.

Von diesen „Gefährten“ habe ich mich innerlich „in Freundschaft“ und mit den besten Wünschen verabschiedet. Richtige Freunde schaffen es in meine Zukunft, die anderen bleiben in meiner Vergangenheit. Letzteren wünsche ich alles Gute für den weiteren Lebensweg!

In 1. Petrus 3,13-18 habe ich einige sehr ermutigende Verse gefunden: Wer würde euch schaden wollen, wenn ihr euch bemüht, Gutes zu tun?

Doch selbst wenn ihr dafür leidet, dass ihr das Richtige tut: Gott wird euch dafür belohnen. Also habt keine Angst und seid unbesorgt.
Macht Christus zum Herrn eures Lebens. Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, dann seid immer bereit, darüber Auskunft zu geben,
aber freundlich und mit Achtung für die anderen. Bewahrt euch ein reines Gewissen. Wenn dann jemand etwas Böses über euch sagt, wird er beschämt werden, weil euer vorbildliches Leben mit Christus ihn Lügen straft.
Denkt daran, dass es besser ist, für gute Taten zu leiden, falls Gott es so will, als zu leiden, weil ihr Unrecht getan habt!
Auch Christus hat gelitten, als er ein für alle Mal für unsere Sünden starb. Er hat nie gesündigt, aber er starb für die Sünder, um uns zu Gott zurückzubringen. Sein Körper starb, doch er wurde wieder zum Leben erweckt und lebt nun im Geist.
Ich bemühe mich „Gutes zu tun“, aber von einem „vorbildlichen Leben mit Christus“ bin ich weit entfernt. Da kenne ich auch keinen. Gibt es überhaupt einen? Neulich habe ich für einen sehr guten Freund gebetet und das Gebet wurde erhört. Als er mir freudig davon berichtete, sagte er „das Gebet eines Gerechten kann viel bewirken“ (siehe Jakobus 5,16). Zuerst fühlte ich mich als „Gerechter“ gar nicht angesprochen, dann war ich zutiefst beschämt. Schließlich kenne ich meine Sünden!
Wer ist ein „Gerechter“? Die Bibel sagt Durch den Glauben hat ein Gerechter Leben“ (Habakuk 2,4 – Galater 3,11 sowie Römer 1,7 beziehen sich darauf). „Gerecht“ vor Gott werden wir einzig und allein durch unseren Glauben an Gott (Römer 3,28), weil Jesus unsere Sünden ein für alle Mal auf sich genommen hat:
Denn Gott machte Christus, der nie gesündigt hat, zum Opfer für unsere Sünden, damit wir durch ihn vor Gott gerechtfertigt werden können.
2. Korinther 5,21 (analog Römer 5,19)
Gläubige Christen sind also Gerechte – nicht durch ihren „vorbildlichen Lebensstil“ und ihre „guten Taten“, sondern einzig und allein, weil Jesus dies für uns erwirkt hat, indem Er und durch sein stellvertretendes Opfer ein für alle Mal von unserer Schuld vor Gott (Sünden) befreit hat. Dies können wir uns nicht verdienen und dem brauchen wir nichts hinzuzufügen!
Zurück zum Thema „Schlecht behandelt“: Lieber für Gutestun leiden als für Bösestun. Auch Christus hat einmal für Sünden gelitten. Der Gerechte starb für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führt (Johannes 14,6). Jesus war nicht schuldig: Er litt für Dinge, die er nicht getan hatte. Deshalb ist es sehr wichtig, zu vergeben und die Gesinnung Christi zu haben, selbst wenn wir schlecht behandelt werden.

So können Herzen der „Gegner“ für Gott gewonnen werden. Es geht immer um eine christusgemäße Gesinnung, die es in jeder Lebenslage beizubehalten gilt. Immer! Auch wenn man sogenannte „Freunde“ sanftmütig in die Vergangenheit entlässt.

Der verletzte Stolz will zuerst immer Rache, aber wenn man auf schlechte Behandlung „zurückschlägt“ und mit gleicher Münze zurückzahlt, wird Gott dadurch nicht offenbart. Gott wird in solchen Situationen allein durch meine Vergebungsbereitschaft offenbart, die Er mir schenkt. Stolz ist keine „Frucht des Heiligen Geistes“ (Galater 5,22)sondern: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Diese „Früchte“ lässt Gott durch Seinen Geist in uns wachsen, wenn wir uns bereitwillig dafür öffnen.
Darum gilt es, geduldig zu ertragen, wenn man schlecht behandelt wird. Gott kann solche Situationen gebrauchen, damit Mitmenschen, „Üble Nachredner“, sogenannte „Freunde“, „Kameraden“ und „Gefährten“ Ihn als Retter erkennen. Das wünsche ich mir – für alle Menschen!
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From: Mikes seine Welt

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Chrblocom

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