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Sehnsucht nach Gott(es) Werken – Daily-Message

By Chrblocom / 24. September 2013
Sehnsucht nach Gott(es) Werken
“Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend; ich will lieber an der Schwelle im Haus meines Gottes stehen, als wohnen in den Zelten der Gottlosen! Denn Gott, der Herr, ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Herrlichkeit, wer in Lauterkeit wandelt, dem versagt er nichts Gutes“. (Psalm 84, 11-12)
Hängst du an diesem Leben – ganz ehrlich? Geht es dir hier auf Erden so gut, daß dir der Gedanke an Gottes Ewigkeit und Reich zwar nicht unangenehm ist, aber du es auch hier auf Dauer gut aushalten könntest? Oder wärst du lieber heute als morgen im Himmel und hast Lust “den Leib zu verlassen“, wie es Paulus in 1. Korinther 5, 6-10 formulierte: “So sind wir denn allezeit getrost und wissen: solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn. Darum setzen wir auch unsre Ehre darein, ob wir daheim sind oder in der Fremde, dass wir ihm wohlgefallen. Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse“. Hier haben wir auch gleich die Erkärung, warum wir (noch) im Leib wandeln und nach unserer Bekehrung nicht sofort diese Welt verlassen haben. Es geht um den Richterstuhl Christi, also um die Bewährung in der Heiligung und unsere Taten und Werke und nicht zuletzt unseren Glauben in der Nachfolge. Sehnsucht nach Gottes Reich zu haben ist gut, aber es soll nicht dazu führen, die Dinge des Lebens nur noch auszusitzen, und sich einen Sack über den Kopf zu ziehen und auf den leiblichen Tod oder die Entrückung zu warten. Das wäre in der Tat “zu billig“ und unwürdig. Ich glaube im Himmel wird man einmal sehen, wie wir unseren Glauben umgesetzt haben und ganz praktisch nach Gottes Reich getrachtet haben in unserem Alltag. Gott will uns im Himmel auch ehren – so wie es gerecht und nach Gottes Willen ist. Und wo wir hier auf Erden weder Gott noch uns durch unser Verhalten geehrt habe, werden wir Schaden erleiden. Schon alleine dadurch, daß Gott uns manche Segnung dann vorenthalten muss.

Paulus schreibt in 1. Korinther 3, 12-16: “Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird’s klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt“? Es ist ein gutes Begehren sich “Schätze für den Himmel“ zu sammeln (Matthäus 6,20) und somit Gottes Ehre zu suchen in dem was man tut und auch lässt. Wie in allem im Glauben, geht es um eine Beziehung zum Allmächtigen. David hatte eine Sehnsucht nach Gott (trotz all seines irdischen Reichtums) von der wir uns eine Scheibe abschneiden sollten. Er war kein Traumtänzer, aber er hat verstanden, daß der geringste Platz im Himmel, besser ist als das beste Leben auf Erden – wo auch immer. Wenn wir in manchen stillen Momenten unseres Lebens durch Gottes Geist und seinen Frieden seine Nähe spüren, dann bekommen wir eine Ahnung wie wunderbar und gewaltig erfüllend es ist, in dieser unaussprechlichen Herrlichkeit einmal ewig leben zu dürfen. Da können einem dann wirklich die Tränen kommen. Suchen wir solche Augenblicke. Das tun wir, indem wir die Bibel studieren, beten und anbeten und unsere Pflicht erfüllen dort wo wir stehen. Gott ist bei uns und sehnt ebenso den Tag herbei, an dem er sich uns sichtbar offenbart und laut Matthäus 25,21 hoffentlich zu dir und mir sagen wird: “Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude“! Amen. [mehr]
Jörg Bauer

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