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Sicherheit um jeden Preis?

By Chrblocom / 25. Oktober 2013

By Theolunke

Foto: Bruno Moriggl

Foto: Bruno Moriggl

In unserer Zeit kann man sich gegen beinahe alles versichern. Es gibt Krankenversicherungen, Unfallversicherungen, Haftpflichtversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Diebstahlversicherungen, Lebensversicherungen, Versicherungen gegen Hochwasser, Feuer und andere Katastrophen, etc. Sicherheit ist eines der wichtigsten Güter in unserer Zeit. Wir haben Gurtpflicht in Autos, Kindersitzpflicht, Helmpflicht, tragen Rückenprotektoren beim Skifahren, ABS, ESB, Seitenairbags, Sicherheitssteckdosen für Kinder, und vieles mehr. Manchmal frage ich mich, wie wir vor 25 Jahren unsere Kindheit überleben konnte, wo das meiste von all den Dingen noch in weiter Zukunft lagen. Und ich möchte jetzt dazu sagen, vieles von all den Versicherungen und Sicherungseinrichtungen sind durchaus gut und sinnvoll! Sie sind nicht per se schlecht, sie zeigen nur, wie unsere Gesellschaft tickt – alles muss sicher und planbar sein, nur ja keine unnötigen Gefahren auf sich nehmen! Aber mal ganz ehrlich – kann es nicht sein, dass uns durch diese Einstellung etwas ganz Wesentliches des Lebens entgeht? Kann es nicht manchmal gut sein, ein Risiko einzugehen? Es erinnert mich an eine meiner Lieblingsgeschichten in der Bibel, aus dem Alten Testament: Das Volk Israel befand sich im Krieg mit seinem Erzfeind, den Philistern. Ein junger Mann überlegte sich, in einem kühnen und riskanten Alleingang einen Vorposten der Philister anzugreifen! Er weckte seinen Freund und Waffenträger und sagte: “Auf, mein Freund. Lass uns die Philister angreifen!” – Also ganz ehrlich, ich denke meine Antwort an ihn wäre gewesen: “Ja, gut – und wo ist unsere Armee???” – Aber dieser junge Mann, Jonathan was sein Name, sagte im Gegenteil noch dazu: “VIELLEICHT wird Gott uns helfen!”! Moment mal, vielleicht? Könnten wir vielleicht abwarten bis du dir SICHER bist? Ich meine, das ist ja unverantwortlich, oder nicht? Nun, die beiden machten sich allein auf den Weg zum Vorposten der Philister, griffen sie an und errangen einen großartigen Sieg! Ja, die Feinde waren so überrascht, dass die Israeliten sie weit zurücktreiben konnten!

Dieser Sieg war möglich, weil Jonathan und sein Freund eben NICHT nur auf Sicherheit geschaut haben! Vielleicht war es Abenteuerlust, vielleicht hat Gott ihnen auch “Feuer unterm Arsch” gemacht – auf jeden Fall war es tollkühn, riskant und unvernünftig. Oder? Aber manchmal ist es eben genau das, was Gott von uns will! Wenn wir nur auf Sicherheit aus sind, dann bleiben wir einfach im Hafen! Aber dann verpassen wir vielleicht den eigentlichen Sinn unseres Lebens. Denn wir sind nicht dafür da, um “im Hafen” zu liegen! Sondern um auf hoher See den Stürmen und Wellen des Lebens zu trotzen und zu erleben, wie unser Gott selbst Herr über den Sturm ist (auch das ist eine Geschichte in der Bibel …)

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