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Timotheus Rezension – 1/2014

By Chrblocom / 7. März 2014

Timotheus Rezension – 1/2014

By MissBatyah Der Zorn GottesWarum ein Gott der Liebe auch zornig sein mussSo heute kommt endlich meine Rezension zum Aktuellen Heft von Timotheus. Wer nicht weiß was „Timotheus“ ist kann hier klicken, in dem Artikel habe ich das Magazin vorgestellt. Das Aktuelle Heft trägt den Titel „der Zorn Gottes“, dieses Thema zieht sich fast durch alle der acht enthaltenen Artikel.Zunächst mal zum äußeren Erscheinungsbild. Das Cover zeigt eine Illustration von Ben R. Davis. Zusehen ist Lot wie er aus Sodom flieht. Mich hätte das Cover nicht zum kauf ermutigt, aber das ist wohl in erster Linie Geschmackssache. Die Idee, christlichen Illustratoren eine Plattform zu bieten, finde ich hingegen sehr gelungen und ich bin gespannt, was die nächsten Hefte in dieser Hinsicht zu bieten haben werden.Ansonsten ist das Heft recht übersichtlich, mit einigen wenigen Fotografien und Skizzen gestaltet. Die Einzige für mich nicht verständlich gewählte Struktur ist die Teilung des zweiten Artikels. Er wurde einfach durch einen anderen, dazwischen geschobenen, unterbrochen, was dem Lesefluss definitiv schadet.Ganz hinten im Heft befindet sich eine Doppelseite mit Buch und CD Vorschlägen, die aber nicht unbedingt direkt mit dem Thema des Heftes zu tun haben was ich ein bisschen schade finde. Ich fände es gut wenn wenigstens ein paarr Bücher gezeigt würden, mit denen man das Thema weiter vertiefen könnte.Ansonsten enthält das Heft acht Artikel auf die ich jetzt einzeln kurz eingehen werde.Zorn und Sühnung“Im Kreuz Christi findet die Liebe ihren Höhepunkt ohne dabei die Heiligkeit Gottes zu verletzen“Der Artikel von Waldemar Dirksen behandelt das Verhältnis von Gottes Zorn und seiner Barmherzigkeit und welche Rolle die Sühnung spielt, indem er sowohl auf das Alte als auch auf das Neue Testament Bezug nimmt. Der Autor beschriebt und begründet den Zorn Gottes und verweißt auch direkt auf das Sühnewerk am Kreuz. Es wird erklärt, das Sühnung nötig ist um den Zorn abzuwenden.Leider wurde der Begriff der Sühnung und warum der Tod Jesu nötig war, nicht näher erläutert.Der deutsche PuritanerDer Beitrag von Hans-Werner Deppe ist der einzige der nicht in direkter Verbindung zum Titel Thema steht. Hier wird ein kurzer Überblick über das Leben von Gottfried Daniel Krummacher, einem Mitglied der bergisch-rheinischen Erweckungsbewegung, und eben dieser Bewegung gegeben. Ich habe mich gefreut mal von einem deutschen Prediger zu lesen, wo man sonst doch häufig Biografien aus dem englischen oder amerikanischen Raum liest. Der Einblick in eine deutsche Erweckungsgeschichte ist mutmachend und erbaulich.Das einzige Manko ist die bereits erwähnte Spaltung des Artikels. Das Wesen seines Zorns“Gott liebt zuerst seine eigene Ehre und sein Zorn richtet sich gegen alles, was seine Ehre nicht sucht oder ablehnt“Peter Wey beschreibt den Ursprung und die Auswirkungen von Gottes Zorn und wie man ihm entfliehen kann. Er stellt unter anderem den Unterschied zwischen dem Zorn Gottes auf nicht Errette und dem väterlichen Erzürnen auf seine Kinder dar, sowie die verschiedenen Formen des Gerichtes mit dem Gott straft. Auch hier wird wieder auf Jesus als Zufluchtsstätte und Erlösung hingewiesen.Der Kelch des Zorns“Es war nicht sein Kelch den er bekommen hat. Es war dein und mein Kelch. „Der Artikel von Nils Freerksema ist einer der beiden, die am ehesten in die Kategorie „für junge Christen“ passen, da er gut lesbar ist ohne an tiefe zu verlieren, wo hingegen die anderen doch oft schwierig und anspruchsvoll zu lesen sind. Nils geht der Frage nach, was in dem Kelch war, den Jesus bei seinem Gebet im Garten Gethsemane nennt. Er zeigt auf was in dem Becher ist, wie er gefüllt wird und welche Folgen es für den hat, der ihn trinkt. Hier wird besonders deutlich wie groß und unfassbar das Sühnewerk Christi ist.Gerade beim diesem Beitrag hatte ich das Gefühl, dass ihn jemand geschrieben hat, der wirklich ergriffen ist von Jesus. (Fairer Weise muss ich hier auf meine Subjektivität verweisen, da es sich beim Autor um meinen Bruder handelt, ich habe mich beim lesen trotzdem bemüht diese Tatsache zu ignorieren.)Zorn vs. ZornJörn Krebs beschriebt den unterschied des göttlichen und des menschlichen Zorns. Er stellt heraus, dass Gottes Zorn gerecht ist, weil er seinem Wesen entspringt. Der menschliche Zorn entspringt unserer gefallenen Natur und ist deswegen auch gefallen. Zum Schluss geht der Autor noch auf die Frage ein wie der Mensch mit seinem Zorn umgehen soll.Der Zorn Gottes im Alten TestamentHier geht Andreas Münch auf die schwierige Frage ein, was das für ein Gott ist, der seinem Volk befiehlt ganze Völker zu vernichten. Münch erklärt, warum Gott kein rachsüchtiger sondern trotzdem ein gerechter Gott ist. Er zeigt verschiedene Tatsachen auf, die Gottes Recht für sein Handeln belegen und zeigt das Gott selbst in seinem Zorn noch Gnädig ist.Wahre Reformation bekämpft FalschesJochen Klautke schreibt seinen Artikel für die Kategorie „Josia“, die speziell für junge Leute ist. Das mag bei einem Magazin für junge Christen etwas seltsam erscheinen, wird aber verständlich, wenn man sich durch die anderen Beiträge „gewühlt“ hat. Wie schon erwähnt, sind die meisten doch ehr Anspruchsvoll. Der Artikel ist eine Fortsetzung zum Leben Josias. In diesem Teil geht es um die Vernichtung der Götzen in Israel durch Josia. Der Autor stellt, anhand von Josias Handeln, Gottes Zorn über die Sünde heraus und nimmt Bezug auf den geistlichen Kampf in dem wir als Christen stehen. Sünder in den Händen eines zornigen Gottes“Es gibt nichts, was gottlose Menschen auch nur einen Augenblick von der Hölle fernhält, als das bloße Wohlgefallen Gotte.“Hierbei handelt es sich um einen Auszug aus dem Buch „Der Geist der Erweckung“ von Benedikt Peters, der sich dort mit einer Predigt von Jonathan Edwards beschäftigt. Ein großer Teil des Artikels enthält den Original Text der Predigt in der Edwards den Zuhörern eindringlich die Gefahr vor Augen stellt in der sie ohne Jesus schweben. FazitIm Großen und Ganzen ein wirklich empfehlenswertes Heft, das dem Leser vor Augen führt, wie groß und berechtigt der Zorn Gottes ist, das aber auch den Ausweg aufzeigt um dem Zorn zu entfliehen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir zum Schluss einen Artikel gewünscht hätte, der nochmal ganz spezifisch auf das Erlösungswerk und die Größe der Gnade eingeht, denn ich denke das ist es wohin uns die Beschäftigung mit dem Zorn Gottes führen sollte, zum Staunen über die Gnade die er uns in Jesus gibt.Ansonsten nochmal der Vermerk, dass sich das Magazin auf jeden Fall nicht nur für junge Christen eignet, sondern wirklich für jedes Alter (aufwärts) lesenswert ist. Passende ArtikelSelbstverständliche Gnade

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