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Warum Bodybuilder Jesus besser verstehen

By Chrblocom / 3. April 2014

Der Frühling ist da. T-Shirt Wetter! Damit das T aber auch gut zur Geltung kommt, hab ich mal wieder die Hanteln bewegt. Ich bin also gerade kräftig am Pumpen, da fällt mir ein, dass das doch irgendwie komisch ist. Denn man könnte ja auch denken, dass die Muskeln schwächer werden, je stärker man sie beansprucht. Aber von wegen, das Gegenteil ist der Fall: Je mehr Muskelkraft ich verliere, desto mehr Muskelmasse baue ich auf. Bleiben die Muskeln dagegen ungenutzt, bauen sie immer mehr ab, bis das mit dem T-Shirt irgendwann komisch aussieht.
Wie aber mit den Muskeln, so auch mit dem Gehirn. Nutze ich es, nimmt die Gehirnleistung zu. Will ich es dagegen lieber schonen, ist im Oberstübchen irgendwann nicht mehr viel los.
Wie aber mit dem Gehirn, so auch mit Geld. Jeder, der schon mal gespendet hat, kann das wahrscheinlich bestätigen. Je mehr ich bereit bin zu geben, desto mehr bekomme ich zurück. Nicht vielleicht in jedem Fall Geld. Aber immer an Lebensqualität. Bin ich dagegen geizig und will jeden Cent für mich behalten, werde ich zwar möglicherweise über einen hohen Kontostand verfügen, aber dennoch arm und verbittert sterben.
Wie aber mit dem Geld, so auch mit der Liebe. Bin ich bereit, Liebe in andere zu investieren, sind andere umso mehr dazu bereit, Liebe in mich zu investieren. Habe ich dagegen nur für mich selbst Liebe übrig, werde ich irgendwann nicht mal mehr mich selbst lieben können. (Dieser Satz macht durchaus Sinn, man muss ihn vielleicht nur zweimal lesen).
Wie aber mit der Liebe, mit dem Geld, mit dem Gehirn oder den Muskeln, so auch mit ganz vielen anderen Dingen im Leben. Ja, sogar mit dem Leben selbst. Und deswegen ist es auch kein Wunder, dass Jesus als Lebensprinzip ausgibt, dass derjenige, der sein Leben erhalten will, es verlieren wird, wogegen derjenige, der es um seinetwillen verliert, es gewinnen wird.
Warum um seinetwillen, sollte auch klar sein. So klar wie ich heute reich wäre, wenn ich vor Jahren mein ganzes Geld in Apple Aktien investiert hätte. Nur halt geht’s bei Jesus nicht um Geld, sondern um Leben. Aber das Prinzip ist das Gleiche: Je mehr ich ihm von meinem Leben abgebe, desto mehr gibt er mir von seinem Leben ab. Bedenkt man dabei, dass ich nur irdisches Leben zu geben habe, während er mit ewigem Leben aufwartet, ist das ein ziemlich guter Tausch, würde ich meinen.
Das Problem von alledem ist nur: Uns, gerade hier im Westen, fällt das Geben extrem schwer. Und wie kann es auch anders sein, wenn wir von der ganzen Marketingmaschinerie täglich darauf gepolt werden, dass Nehmen seliger ist als Geben. Und so nehmen wir uns dies und nehmen uns auch das und merken dabei gar nicht, dass wir in dem Wahn, alles haben zu müssen, immer mehr an Sein verlieren.

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von: Felsen Blog

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