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Was wenn Gott doch existiert?

By Chrblocom / 15. Februar 2014

Was wenn Gott doch existiert?

By Darius Bauer
Es ist mir eine große Freude und Ehre für Ray´s Blog einen Guest-Post schreiben zu dürfen und Ich hoffe ihr könnt etwas aus der Geschichte mitnehmen, die euch gleich erzählen werde. Sie ist definitiv eine der erstaunlichsten meines Lebens!
Mein Name ist Darius und durch meine Arbeit reise ich viel in andere Länder in Afrika, Asien oder der arabischen Welt.
So war ich vor geraumer Zeit, im Nahen Osten, in einem islamischen Land für 3 Monate. Meine Freunde und ich arbeiteten viel mit den dortigen Kirchen zusammen und hatten sehr viel mit einheimischen Leuten und Muslimen zu tun.
Eines Tages während unserer öffentlichen Gebetstreffen in mitten der Stadt, passierte diese Geschichte, die ich nun versuche so gut es geht nach meinem Tagebuch und meiner übrigen Erinnerung wieder zu geben:
Während eine Band gerade noch spielte und ein Lobpreislied (ein Lied über Gott) begann, kam ein Junge etwas verlegen durch die Eingangstüre und setzt sich in die letzte Reihe, um alles etwas zu beobachten. Da ich den Jungen noch nie zuvor gesehen hatte ging ich zu ihm hin und setzte mich neben ihn. Ich fragte ihn wie er heiße und woher er käme. Wir wollen ihn einfach Ishma aus Tripoli nennen. Um die Unterhaltung fortzuführen gingen wir in einen Nebenraum. Hier war ich dann doch sehr erstaunt und zugleich schockiert über Ishma´s Offenheit mir gegenüber, da wir uns ja das erste Mal trafen.
Er begann zu erzählen, dass er aus einer islamischen Sekte (Abspaltung) komme, die sich Druz nennt. Demnach wurde er als Muslim erzogen, doch übte seinen Glauben nie wirklich aus (wie viele Christen auch in Deutschland). Dann ging er weiter und erzählte von seinem zerbrochenen Elternhaus und dass er regelmäßig in Straßenkämpfe verwickelt sei und wie er hier seine Aggressionen raus lassen könne. Dann zeigte er mir seine beiden Unterarme, die übersät waren mit Schnittwunden. Ich fragte nur warum er so etwas tue und er meinte nur kalt: „Ich ritze sich selbst, um den ganzen Schmerz und Hass heraus zu lassen der in meinem Herzen ist.“
Nachdem ich das gehört hatte, war ich recht stutzig und fragte warum er eigentlich hier sei in einem „Gebetstreffen“ in einer Kirche? Dann erzählte er, dass er das erste Mal vor 2 Jahren in dieser Kirche gewesen sei. Doch als er damals das erste Mal das Gebäude betrat fühlte er irgendeine „Gegenwart“ die er absolut nicht einordnen konnte und vor lauter Angst wieder rausrannte. Dies passierte auch beim zweiten Mal. Schließlich überwand er sich beim dritten Mal und schaffte es, bis nach dem Gottesdienst zu bleiben. Er suchte den Pastor/Pfarrer auf und fragte, was sie hier machen würden und erzählte ihm von seinem Erlebnis. Der Pastor erklärt ihm, dass sie eine lebendige Kirche seien, die glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, dass Gottes Kraft auch heute noch wirkt und das was er spürte, die Gegenwart Gottes ist. Ishma entschied sich zwar nie seinen Glauben zu verlassen doch sagt er zu mir: „ Von diesem Tag an wusste Ich, dass dieser Gott der wahre Gott ist und ich weiß, dass ich Jesus brauche oder ich gehe in die Hölle! Das Einzige was ich wissen muss, ist das er wirklich hier ist (in seinem Leben) und ich will ihn einfach wieder so spüren wie damals.”
Doch tatsächlich spürte Ishma diese Gegenwart Gottes nie wieder in dieser Weise. Sein Verlangen, es wieder zu erleben war so groß, dass er seitdem immer und immer wieder in diese Kirche geht.
Bis hier sei vielleicht zu erwähnen, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht ein Wort über Jesus, Gott oder Religion gesagt hatte.
Nach dem Ishma mit erzählen zu Ende war, begann ich ihm mein eigenes Erlebnis mit Gott zu erzählen. Wie ich christlich aufgewachsen bin, mich von Gott abgewandt hatte, da ich die Kirche als heuchlerisch erachtete und wie ein paar Jahre später Gott mir aber auf ähnliche übernatürliche Weise, alleine in meinem Zimmer begegnete.
Wir redeten anschließend über 2 Stunden und lasen gemeinsam aus der Bibel, da er bisher nur davon hörte, aber noch nie selbst darin gelesen hatte. Zum Ende ermutigte ich ihn Gott eine Chance zu geben, wenn er unbedingt wieder erleben wolle das Gott real ist. Ich erklärte ihm, dass er mit Gott genauso reden könne wie mit mir. Gott sei kein ferner, distanzierter Gott, sondern ein Vater der sich freut, wenn wir seine Nähe suchen und der hört, wenn wir zu ihm rufen. Also schlug ich ihm vor, sich einfach alleine in sein Zimmer zu setzen und sich eine Stunde Zeit zu nehmen, um Gott zu erzählen, was auf seinem Herzen ist, auch der ganze Schmerz und die Ablehnung, die er erfahren hatte sollte Teil seiner Kommunikation mit Gott sein.
2 Wochen später sah ich Ishma wieder. Mit großen freudigen Augen, kam er wieder zum selben Gebetstreffen und meinte sofort, dass wir miteinander reden müssten. So gingen wir in denselben Nebenraum und er fing aufgeregt an zu erzählen, dass er es ausprobiert habe mit Gott. Er sagte zu Gott, dass er ihn wieder erleben wolle und dass er sich doch ihm wieder zeigen solle. Anschließend redete er weitere 90 Minuten mit Gott und erzählte ihm alles was auf seinem Herzen war, ohne zu merken wie die Zeit verflog. Ishma meinte nur: „Es war als ob Gott direkt neben mir, auf meinem Bett sitzen würde und mir zuhört. Ich habe an diesem Tag zum ersten Mal seit langen wieder gelacht und ich bat Gott mir meine Aggressionen weg zunehmen und du glaubst es nicht, aber seit diesem Tag habe ich keine einzige Schlägerei mehr gehabt!“ was sehr erstaunlich für ihn selbst war.
Am Ende fragte ich ihn einfach, ob meine Freunde und ich noch für ihn beten dürften freudig willigte er sofort ein. So fingen wir an für Ishma zu beten und zu segnen und bereits hier war ich total „von den Socken“ da meine Freunde für Dinge beteten, über die Ishma mit mir geredet hatte, aber sie davon nichts hätten wissen können! Dann ging es damit weiter, dass wir beteten das Gott ihm begegnen solle und ihn berühren würde und auf einmal begann er zu zittern und schnaufen, sodass ich Ishma fragte was los sei, doch gab er keine Antwort.
Als wir aufhörten mit beten fragte ich noch einmal was passiert sei. Geschockt und mit Tränen in den Augen sagte er nur: „Ich habe IHN gesehen!“ Ich fragte: „Wen hast du gesehen?“ „Ich habe Jesus gesehen wie Er vor mir stand und seine Augen haben gebrannt und geglüht wie ein Feuer und ich hörte ihn sagen: „Du gehörst jetzt zu mir und mein Geist lebt nun in dir!“
Als er das gesagt hatte, wusste ich das Jesus/Gott ihm wirklich begegnet war, denn genau das was Ishma beschrieb steht in der Bibel im Buch Offenbarung Kapitel 1 Vers 14:
„Sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee; und seine Augen waren wie eine Feuerflamme“

… und wie er bereits zuvor sagte „Er hat nie zuvor in der Bibel gelesen“ also konnte er auch nicht wissen,dass Jesus so aussieht oder so in der Bibel beschrieben wird!
Als er mit erzählen fertig war, ermutigten wir ihn Jesus eine Antwort zu geben und sein Leben Jesus zu geben und ihm nach zu folgen. Einer der letzten Sätze die er später noch zu mir sagte und die ich nie vergessen werde war: „Darius, ich fühle wie ein neu geborenes Baby, so rein. Und weisst du was, ich habe die selbe Gegenwart wie vor 2 Jahren gespürt, als ich das erste Mal hier war!”
Das einzige was ich nach dieser Geschichte noch hinzufügen möchte ist genau das, was ich damals zu Ishma gesagt habe:
“Gib Gott eine Chance dir zu zeigen, dass Er real ist!”
Du hast nichts zu verlieren, aber kannst alles gewinnen, wenn dieser Gott, dieser Jesus wirklich existiert!
Darius Wesley
Wenn ihr mehr von mir und meiner Arbeit erfahren wollt, dann könnt ihr hier auf www.dariuswesley.blogspot.de vorbeischauen.

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