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Wenn man zu kurzsichtig schaut…!

By Chrblocom / 19. März 2014

Wenn man zu kurzsichtig schaut…!

By Ray „Endlich habe ich ihn in der Hand! Yes, ich habe meinen Abschluss! Jetzt steht meinem Traum nichts mehr im Wege! Ich mache mich jetzt sofort auf dem Weg zu ihm!“Der Junge Mann klopft mit dezenten Schlägen an die Türe.
„Herein!“, forderte die Stimme von der anderen Seite der Türe.
„David mein Sohn, was für eine Überraschung dich um die Uhrzeit hier bei mir zu sehen.“
„Ich konnte es einfach nicht abwarten meinem Vater, so schnell wie möglich, die gute Nachricht zu überbringen.“
„Du willst mir also endlich mal die frohe Botschaft bringen.“, grinste der Vater.
„Allerdings, das will ich. Ich habe es geschafft Vater! Ich habe meinen Abschluss in der Tasche.“
„Woow ich bin wirklich stolz auf dich mein Sohn.“ Er umarmte ihn herzhaft: „Das müssen wir feiern. Ich werde mich darum kümmern und alles in die Wege leiten. Dann werde ich dir die Belohnung geben, von der ich gesprochen habe. Eine Belohnung, die dir gut tut!“David strahlte, als er diese Worte hörte. Endlich bekomme ich meinen Sportwagen, dachte er.Am Tag der Feier lud Davids Vater Verwandte und engste Vertraute ein. David konnte es kaum abwarten. „ So viel habe ich dafür gelernt und geschuftet, um meinem Vater stolz zu machen und natürlich auch, um meinen Sportwagen zu bekommen. David war der Mittelpunkt der Feier und alle Gäste beglückwünschten ihn, zum besten Abitur seines Jahrgangs.„David weißt du schon, was du machen wirst? Dir stehen ja jetzt alle Türen offen!“, fragte einer der Gäste.
„Ich werde nach Harvard gehen, um Anwalt zu werden.“ Ein raunen ging durch das ganze Zimmer. Nachdem alle Gäste gegangen waren kam Davids Vater auf ihn zu. Voller Stolz überreichte er ihm eine goldüberzogene Bibel mit seinem Namen eingraviert.
„Was ist das?“, fragte David verwirrt
„Das ist mein Geschenk für dich!“
„Ist das dein Ernst? Du schenkst mir eine Bibel?“
„Mein Sohn höre! Dies kann dir wahrlich Glück bringen in deinem Leben. Ich weiß, es ist nicht das was du angenommen hast, aber lass mich dir eins sagen: Einige Dinge im Leben sind versteckt und man findet sie nur dann, wenn man sich einer anderen Sache hingibt. Das garantiere ich dir! Forsche in diesem Buch und du wirst finden was du suchst!“
David stand mit einer plötzlichen Bewegung auf. „ Soll das ein schlechter Witz sein? Wie konntest du nur… Du weißt ganz genau was ich immer haben wollte. Ich habe mich so ins Zeug gelegt und habe das Ziel erreicht, das du von mir wolltest! Das ist also der Dank dafür. Der Mann, der ein Millionenunternehmen führt, für den Geld nicht das Wichtigste auf der Welt ist, schenkt seinem Sohn, der das beste Abitur seines Jahrgangs geschrieben hat, eine goldene Bibel?“Davids Vater sah die Enttäuschung in den Augen seines Sohnes.
„Soll ich dir mal was sagen. Nicht jeder ist so gottverbunden wie du. Mit dem heutigen Tag hast du mich noch weiter von diesem Gott, von dem du so überzeugt bist, entfernt. Wahrlich du hast mich enttäuscht! Vielleicht warst du aber einfach nur viel zu geizig mir den Sportwagen zu kaufen.“Mit diesen letzten Worten trennten sich Vater und Sohn. David zog in die Ferne und wurde Anwalt, ein sehr erfolgreicher. Doch er pflegte keinen regelmäßigen Kontakt zu seinem Vater. Weil er sich verraten und betrogen fühlte, wurde ihm ihre Beziehung egal. Er kaufte sich selbst einen Sportwagen und gründete seine eigene Familie. Eines Tages erhielt er einen Anruf, dass sein Vater im Sterben liegen würde. In einem innerlichen Konflikt gelangte er zu der Überzeugung, mit seinem Vater Frieden zu schließen und eilte schnell zu ihm. In seiner Heimat angekommen, kamen David alle Erinnerungen über diesen Ort wieder hoch! Ich hätte öfters herkommen sollen, dachte er. Als er im Krankenhaus ankam, war es schon zu spät. Das Herz seines Vaters hatte vor einer Stunde aufgehört zu schlagen. Sein eigenes Herz hingegen wurde schwer wie Blei. Viele Angehörige und Freunde waren im Krankenhaus. Schreie der Trauer dröhnten in Davids Kopf. Eine große Regenwolke lag über allen, die gekommen waren. Dieselbe Person, die ihn damals gefragt hatte was er denn jetzt zu tun gedenke, fragte ihn nun erneut: „Wo bist du die ganze Zeit gewesen?“David rannte aus dem Krankenhaus, löste seine Krawatte und atmete schwer. „Was habe ich nur getan?“
Er stieg in seinen Sportwagen und weinte bitterlich. In seinem alten Heim spulte sich der damalige Konflikt, den er mit seinem Vater gehabt hatte, erneut vor seinen Augen ab. Sein Zimmer war immer noch gleich geblieben, sein Vater hatte nichts daran verändert. Auf dem Schreibtisch erblickte er die goldene Bibel, die er zum Abitur bekommen hatte. Wieder weinte David bitterlich. Er nahm das Geschenkt, schlug es auf und fing an zu lesen. „Es kann doch nicht sein, dass dieses Buch mich dazu drängte so zu handeln wie handelte?“ Als er die Bibel zuklappte und mit ihr das Zimmer verlassen wollte, ließ er sie versehentlich fallen. In dem Moment fiel ein Schlüssel aus der Bibel heraus. David erblickte ihn, nahm ihn in die Hand: „Das kann nicht sein! Das kann nicht sein! War dieser Schlüssel von Anfang…?“ Davids Gewissen wurde furchtbar geplagt. Er stieg in sein Auto und fuhr zu dem Autohaus, wo sein damaliges Traumauto stand. Als er ins Gebäude eintrat, kam ihm der Geschäftsführer auch schon entgegen. „Mein Beileid Herr Morris. Der Verlust ihres Vaters, der ein ausgewöhnlich guter Mann war, muss sehr schmerzhaft sein!“ Mit gläsernen Augen fragte David: „Hat mein Vater dieses Auto hier gekauft gehabt?“
„ Ja das tat er! Vor genau 25 Jahren hat er ihn für sie gekauft. Er kam einige Zeit später wieder und bezahlte uns dafür, wenn sie jemals hierhin kommen würden, sollten wir ihnen den aktuellsten und besten Sportwagen aushändigen. Egal, wie viel er kosten möge.
Dies sei ein Geschenk von ihm an sie. Er wollte immer nur das Beste für alle Menschen, besonders für die um ihn herum.“David war wie paralysiert, er erinnerte sich an die Worte, die sein Vater ihm damals sagte: „Forsche in diesem Buch und du wirst finden was du suchst!“
Basierend auf einer wahren Begebenheit.

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