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Wolves At The Gate im Interview

By Chrblocom / 12. April 2014

By Burnin‘ Heart Reports via FacebookClick here to read it in Englisch.Zur Christmas Rock Night in Ennepetal geben sich Jahr für Jahr internationale Künstler die Klinke in die Hand – auch die, die sonst (leider) nicht so häufig in Deutschland zu Gast sind. Wir haben die Chance genutzt, und Wolves At The Gate aus den USA ein paar Fragen gestellt.CDs:Pulled From The Deep (EP, 2009)We Are The Ones (Album, 2011)Captors (Album, 2012)Back To School (EP, 2013)Die vier standen uns ausführlich Rede und Antwort auf alle Fragen:Bitte stellt euch erst einmal kurz vor.Stephen: Ich bin Stephen, ich singe und spiele Gitarre.Ben: Ich bin Ben und spiele Bass.Nick: Ich bin Nick und ich singe.Dylan: Und ich bin Dylan und spiele Schlagzeug.Beschreibt die Band ein einigen Sätzen.Stephen: Wir sind Wolves At The Gate und wir machen Post- Hardcore Musik. Wir sind seit fünf Jahren unterwegs und das ist unser drittes Mal in Deutschland.Wir würdet ihr eure Musik umschreiben? Habt ihr irgendwelche besonderen Merkmale, die sie einzigartig machten?Stephen: Wir fallen definitiv in ein recht hartes Musikgenre aber unsere Musik beinhaltet wesentlich mehr Clear- Gesang als es bei anderen Bands der Fall ist. Wir sind da hineingewachsen, melodischen Gesang zu hören und zu genießen. Unsere Musik wird durch Bands wie „Blindside“, „As Cities Burn“ und „Thrice“ beeinflusst. Diese Bands sind alle hart, haben aber einen großen melodischen Einfluss. Das ist etwa das, was unsere Musik ausmacht und ausgebildet hat.Ihr seid nicht das erste mal in Deutschland. Was gefällt euch am besten und gibt es große Unterschiede zu den USA?Stephen: Der Kaffee ist stärker. (;Ben: Ja, ich liebe den Kaffee.Nick: Das Essen ist fantastisch. Es schmeckt sehr natürlich. In Amerika gibt es sehr viele Fertigprodukte und hier fühle ich mich nicht, als würde ich Müll essen.Ben: Das Essen ist sehr, sehr gut.Stephen: Ein weiterer Unterschied ist die Art Fleisch, die ihr esst. Für euch Deutsche ist es ganz normal, das zu essen, aber in den Vereinigten Staaten ist es völlig unüblich, viel Lamm oder Schwein zu essen, zumal die Zubereitung hier total anders ist als in den USA. Das ist cool, denn wir alle lieben es, Fleisch zu essen.Ben: Ja, wir sind alle große Fleisch- Esser (;Stephen: Und hier bereiten sie es auf eine Art und Weise zu, wie man es in den Vereinigten Staaten nicht bekommt.Ben: Abgesehen davon, die Leute sind super. Ich glaube, das ist eine meiner Lieblingseigenschaften: man hat einfach die Chance alle möglichen unterschiedlichen Leute zu treffen. Hier auf dem Festival sind nicht nur Menschen aus Deutschland, sondern auch aus Holland und anderen Nachbarländern. Es ist immer sehr interessant, so viele Leute aus unterschiedlichen Nationen zu treffen.Stephen: Die Kultur ist in vielerlei Hinsicht sehr unterschiedlich von den USA, was großartig ist. Eins der Dinge, die ich mitbekommen habe ist, dass Deutsche sehr viel ehrlicher sind als Amerikaner. Diese Ehrlichkeit ist manchmal hart, aber manchmal tut es auch sehr gut, das so zu hören. Wir hören hier regelmäßig von den Besuchern „Ja, ich mag eure Musik“ oder „Nein, ich mag euch nicht“. In Amerika sagen die Leute „Oh, ich finde euch toll“, aber tatsächlich tun sie das gar nicht, sie wollen einem nur ein gutes Gefühl geben. Ich würde von ihnen lieber die Wahrheit hören. An Deutschland ist das ziemlich cool, manchmal hilft da sicherlich auch die Sprachbarriere, dass sie einfach nicht verstecken können, was sie fühlen.Nick: Ja, das ist gut.Ben: Es ist schon etliche Male vorgekommen, dass hier jemand nach der Show zu uns gekommen ist und meinte: „Naja, ihr habt nicht sehr gut geklungen“. Das ist echt toll! (Alle lachen) Tatsächlich hört man solche Sätze in den Staaten nie, jeder sagt: „Oh, ihr klangt großartig! Es war perfekt, klang genauso wie auf der CD!“ und ich denk dann nur: „Nein. Ich weiß selbst, dass wir nicht wie auf der CD klangen. Wir haben sie aufgenommen, es klang nicht so. Mein Bass hat die ganze Zeit nicht funktioniert!“ Deutsche sind in dieser Hinsicht viel ehrlicher, nach dem Motto „Oh, es klang schrecklich. Aber es war immer noch gut“ (lacht) „Ich habe es immer noch genossen, aber es war furchtbar.“Was ist typisch amerikanisch?Ben: Also einfach Sachen, die einem bei dem Wort „amerikanisch“ einfallen? Naja, ich denke mal McDonalds. (alle lachen)Nick: Und WalMart.Ben: Ja, McDonalds und WalMart sind zwei große Sachen.Stephen: Ich denke hauptsächlich an viele dieser amerikanischen Rockbands, wie die Foo Fighters. Ich finde, sie sind sehr amerikanisch. Das ist eine gute erwähnenswerte Band, wenn man amerikanische Musik hört.Ben: Ich denke da eher an diese stereotypischen amerikanischen Sachen wie Countrymusik.Stephen: Ooh, darüber will ich garnicht nachdenken…Ben: Nein, ich auch nicht… aber ich befürchte das ist es, woran Leute denken wenn es heißt „Oh ja, Amerika“. Countrymusik, Super-Pop-Musik… Britney Spears, Hollywood… Das ist wovon ich annehme, dass die Leute daran denken wen sie an Amerika denken.Nick: Hoffentlich nicht.Ben: Wir entschuldigen uns dafür.Nick: Wir entschuldigen uns für Amerikas Benehmen.Stephen: Wie zum Beispiel furchtbare Reality- TV- Shows… Die Sache ist, dass die Amerikanischen Sendungen überall hin exportiert werden. Ich habe noch nie eine deutsche Fernsehsendung im Ausland gesehen aber ich weiß, dass Shows wie „Jersey Shore“ international über MTV ausgestrahlt und angeschaut werden. Ich bin aus New Jersey und habe auch Italienische Wurzeln, da fühlt man sich wie „Suuuper, die ganze Welt denkt, ich bin ein Idiot. Aus New Jersey und Italiener.“ Das ist Amerika. Wir zeigen unsere Idioten im Fernsehen.Auch wenn ihr schon ein bisschen was dazu gesagt habt: gibt es irgendwelche Unterschiede zwischen amerikanischen und deutschen Fans?Nick: Meiner Meinung als Frontmann nach ist es sehr cool zu sehen, wie die deutschen Zuschauer interagieren, weil die Amerikaner das, was sie hören, sehr auseinandernehmen. Wenn sie es lieben, gehen sie mit, aber wenn sie es nicht mögen, dann hängen sie halt einfach nur da rum und stehen hinten. Wenn deutsche Fans vor allem eine härtere Band vor sich auf der Bühne haben, gehen sie einfach immer mit. Wir haben uns gestern Fallstar angeschaut und ich schwöre, dass da ungefähr hundert Mann in dem Circle Pit waren. Das war unglaublich. Es ist immer wieder großartig, hierher zu kommen und dieses Festival zu spielen, weil die Leute so dankbar sind. In Amerika gehen sie vielleicht auch aufgeregt nach hause, aber das ist kein Vergleich zu dem hier.Ben: Das, was ich an unseren deutschen Fans am meisten Schätze ist, dass sie jedem eine Chance geben. Die meisten amerikanischen Leute, die zu einem Konzert gehen, wollen eine Band nicht sehen, wenn sie nie zuvor von ihr gehört haben. Sie würden rausgehen und vor der Location mit ihren Freunden rumhängen. Als wir zum ersten Mal auf diesem Festival hier gespielt haben, wusste wahrscheinlich noch niemand in Deutschland, wer wir waren. Trotzdem waren da echt viele Menschen, die vor der Bühne standen und unsere Show angeschaut haben, sie haben uns immerhin eine Chance gegeben, indem sie unsere Musik angehört haben, und zwar nicht nur einen Song, sondern das ganze Set. Manche mögen es vielleicht nicht, und sie sagen dir auch, dass sie es nicht mochten, was ich anerkenne. Aber sie hatten trotzdem die Einstellung: „ich habe es mir angesehen.“ Sie haben uns eine Chance gegeben.Nick: Sie sind sehr aufrichtig.Ben: Sie sind Musikliebhaber. Sie hören viele unterschiedliche Musikrichtungen und hören sich jedes Genre erst genau an, bevor sie sich ein Urteil darüber erlauben. Das ist cool.Was war euer schönstes oder beeindruckendstes Banderlebnis?Nick: Wir konnten den Grand Canyon sehen. Das war echt großartig.Ben: Der Grand Canyon in Arizona. Wir haben dort letzten November einen Zwischenstopp eingelegt, also vor etwas mehr als einem Jahr. Wir hatten da einen Tag frei, das war cool. Stephen war vorher
schonmal dort gewesen, aber Nick und ich noch nie. Du siehst zwar Bilder davon und hörst Leute darüber reden, aber selbst in Person dort zu sein und das mit eigenen Augen zu sehen ist großartig. Es macht einem bewusst, wie klein man eigentlich ist.Stephen: Etwas anderes ist, als wir das erste mal hier auf der Christmas Rock Night waren, dass die Zuschauer die Texte kannten, die Texte zu unseren Songs. In den Staaten gibt es immer noch massenhaft Leute die sagen „Wer in aller Welt seid ihr?!“ Leute unsere Songs singen zu sehen, obwohl Englisch nicht ihre Muttersprache ist, ist echt großartig. Das war eine coole Erfahrung. Als die CRN uns zum ersten Mal anfragte, waren wir nirgendwo unter Vertrag, bei keinem Record Label oder etwas in der Art. Wir haben uns gefragt, warum in aller Welt sie gerade uns angefragt haben. Ich dachte, es sei ein Fehler, wir bekamen diese E- mail, die wie eine Einladung war, in Deutschland zu spielen. Ich dachte, das wäre eine Spam- Mail, dass es eine Art Werbung für das Festival sei. Wir haben sie wirklich drei mal gelesen und dachten am Ende: „Die fragen uns tatsächlich, ob wir auf ihr Festival kommen, und sie wollen uns für den Auftritt bezahlen. Das können wir machen.“ Das war echt ziemlich surreal.Was sind eure Pläne für die Zukunft, ein neues Album, ein Musikvideo, eine Tour…Stephen: Wahrscheinlich alle drei dieser Dinge. Wir nehmen gerade neue Musik auf. Bevor wir hier her kamen waren wir schon dabei, aufzunehmen, und wenn wir hier fertig sind, werden wir heim fliegen und damit weitermachen. Vermutlich werden wir ein Musikvideo zu einem der neuen Songs produzieren, das dann im Frühjahr herauskommt. Wir haben noch keine Tour bestätigt, weil wir erst das Album fertig haben wollten und schauen wollten, wie es dann weitergeht. Auf jeden Fall werden wir neue Musik machen. Allerdings planen wir auch nie zu weit voraus, weder mit der band noch persönlich, da man nie weiß, was man zu erwarten hat. Wir investieren nicht alles, was uns ausmacht, in diese Band, da das jederzeit wegbrechen kann, und ich will meinen Wert nicht im Musik machen definieren. Ich liebe es. Ich liebe es, Musik zu machen, wir alle lieben es, Live zu spielen und Songs zu schreiben, aber es gibt so viel mehr im Leben als nur Musik. Ich bin gerademal 27, es gibt also noch viel vom Leben zu leben.Unser Blog heißt Burnin‘ Heart Reports. Was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?Stephen: Wir haben gestern auch ein Interview gegeben und da haben sie eine ähnliche Frage gestellt. Leute fragen uns oft in Interviews „Wie sehr beeinflusst euch euer Glaube“. Wenn man an etwas glaubt, sollte es einen vollständig beeinflussen. Ich glaube definitiv an die Schwerkraft. Ich glaube, dass ich, wenn ich von Dach dieses Gebäudes springen würde, so lang fallen würde, bis ich auf dem Boden auftreffe. Ich glaube, dass ich darum so etwas nie tun würde, ich würde nie von diesem Gebäude springen weil ich weiß, dass ich dann tot wäre. Wenn es also um unseren Glauben geht, ist das für uns genau so. Wir wollen unser Leben leben, um Christus in der Welt zu zeigen weil er die anziehendste Person Person war, die je gelebt hat. Wir möchten unser Leben nach ihm ausrichten, dass Leute die mit uns in Kontakt kommen sehen können, wie Jesus uns beeinflusst hat, dass sie selbst am Ende hoffentlich durch ihn beeinflusst werden und sie die Schönheit seines Wesens erkennen. Das ist unser Ziel, einfach zu glauben, was das Evangelium verkündigt, und zwar so ernsthaft, wie du niemals von einem Gebäude springen würdest. Die Dinge, die wir wissen, sind so wahr. Für mich ist es so, dass, seit uns der Herr gerettet hat, wir so gut wir es begreifen können wissen, dass Jesus Christus selbst der Herr ist. Er ist zum Kreuz gegangen und starb für die Sünden der Welt. Er ist für jeden einzelnen persönlich gestorben, er liebt jeden einzelnen von uns persönlich. Das ist unglaublich. Tatsächlich zu wissen, dass der Gott der ganzen Welt, der alles in Gang hält, der das Wort des Lebens in unser Dasein gesprochen hat, sich genug um mich sorgt, um nicht nur für mich zu sterben, sondern mich dann auch noch zu retten. Ich meine, warum gerade ich? Warum verdiene ich diese Gnade? Das tue ich nicht. Das wird die Frage unseres Lebens sein. „Du bist so gut. Warum würdest du je etwas für mich tun?“ Es ist gerade weil er so gut ist. Ich glaube, das ist die Art, wie unser Glaube uns alle tagtäglich beeinflusst.Wir kommen nun schon zur letzten Frage: Wollt ihr unseren Lesern zum Schluss noch etwas mitgeben, gute Wünsche oder etwas ähnliches?Stephen: Es sieht so als, als kämen wir einmal im Jahr nach Deutschland, also sollten sie zur Christmas Rock Night kommen wenn sie uns spielen sehen wollen (; Ich hoffe einfach dass jeder, der unsere Musik hört sie nicht nur hört, weil sie ihm gefällt, sondern dass sie die Texte dazu lesen. Es gibt keine Musik ohne Worte und Leute die sagen, dass die Texte sie nicht interessieren, interessieren sich nicht für Musik. Oft hören nichtchristliche Menschen unsere Musik und sagen: „Ich mag die Musik wirklich, ich mag nur die Texte nicht.“ Dann denke ich mir nur: Dann magst du auch die Musik nicht, weil die Texte 50% von dem sind, was wir machen. Es ist, als würdest du nur 50% von Wolves At The Gate mögen. Ich sage nicht, dass man alles lieben muss von was wir sprechen, aber lest einfach mal die Texte. Gebt dem eine Chance, schaut es euch an. Viele Leute haben Angst davor, die Person von Jesus als real anzusehen, weil sie Angst davor haben herauszufinden, dass er wirklich Gott war. Du wirst diesen Gedanken in ihm finden. Wenn du versuchst, die Bibel zu beweisen, wenn du das alles versuchst zu hinterfragen, wenn du versuchst, die Wahrheit der Bibel Lügen zu strafen, du wirst bei alle dem scheitern. Wenn du wirklich glaubst, dass Jesus ein Lügner ist und nicht Gott war, fordere ich dich heraus, kein Feigling zu sein und die all das erstmal anzusehen. Lies Gottes Wort. Lies unsere Lyrics, das ist alles, was wir von dir wollen. Wir möchten, dass ihr die Bibel und unsere Texte lest, weil sich alles um das Evangelium dreht.Vielen Dank für das Interview!Nun, da ihr einiges über die 4 Amerikaner herausgefunden habt, seid ihr vielleicht auch auf ihre Musik neugierig geworden. Wer sie schon kennt, weiß, dass hinter der großartigen Musik auch tiefgründige Texte stecken. Wir verlosen deshalb ein Exemplar des 2012 erschienenen Album „Captors“!Beantwortet uns einfach folgende Frage: „Wie oft waren Wolves At The Gate als Band schon in Deutschland zu Gast und was schätzen sie unter anderem sehr an diesem Land?“ Sende die richtige Antwort bis zum 18. April 2014 um 23:00 Uhr an die E- Mailadresse burningheartreports[at]yahoo.de und versuche dein Glück. Wir wünschen dir viel Erfolg!Wer sie noch nie live erlebt hat oder generell mit dem Namen Wolves At The Gate nicht so viel anfangen kann, der kann sich hier ein musikalisches Bild von ihnen machen. Uns bleibt nur zu sagen, dass die Jungs das, worüber sie singen, auch mit all ihrer Kraft leben.Wolves at the Gate – AwakeWolves at the Gate – Dead ManDas Gewinnspiel beginnt am 12. April 2014 und endet am 18. April 2014 um 23:00 Uhr. Der Gewinner/ die Gewinnerin wird durch das Los ermittelt und auf Facebook bekanntgegeben sowie über E- Mail über den Gewinn benachrichtigt. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. Sollte sich der Gewinner/ die Gewinnerin bis 25. April nicht bei uns melden, wird ein/e neue/r Gewinner/in ermittelt. E- Mailadressen und Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu Werbezwecken verwendet, sondern dienen lediglich der Benachrichtigung des Gewinners/ der Gewinnerin.Gewinne werden nicht in bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

von: Burning Heart Reports

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